Ausflug zum Lernbauernhof „Ingenhammshof“

Wusstet ihr schon, dass Springziegen bis zu einem Meter hoch springen können?

Oder habt ihr schon einmal gesehen, dass ein Misthaufen dampft?

All das und noch viel mehr konnten unsere Schüler:innen der Klassen 4a und 4b bei ihrem Besuch zum Lernbauernhof „Ingenhammshof“ am Landschaftspark Nord entdecken. Nach einer freundlichen Begrüßung durch die Fachkraft vor Ort wurden wir zunächst auf den Tag eingestimmt. Gemeinsam sprachen wir darüber, welche Tiere auf dem Hof leben, was wir bereits über sie wissen und welche Regeln im Umgang mit den Tieren besonders wichtig sind.

Dann ging es direkt an die praktische Arbeit: Gemeinsam ließen wir die Pferde auf die Weide. Dabei zeigte sich schnell, dass manche Pferde ganz ruhig und gelassen waren, während andere stürmisch und voller Energie nach draußen drängten.

Auch die Gänse durften aus ihrem Gehege. Besonders viel Spaß hatten die Gänse am Teich und auf der Wiese, wo wir sie aufmerksam beobachten konnten.

 Ein Erlebnis war auch der Blick auf den Misthaufen. Tatsächlich dampfte er! Wir erfuhren, dass es im Inneren durch natürliche Zersetzungsprozesse bis zu 40 Grad warm werden kann.

Anschließend durften wir selbst beim Ausmisten des Pferdestalls helfen. Dabei lernten wir den Umgang mit Mistgabel, Schaufel und Schubkarre kennen.

Natürlich kamen auch die Hühner nicht zu kurz. Wir fütterten sie und beobachteten den stolzen Hahn, der eindeutig der Chef im Hühnerhof war.  Besonders mutige Kinder nahmen sogar einige Hühner auf den Arm. Die Legehenne durfte in Ruhe in einem getrennten Bereich bleiben.

Zum Abschluss besuchten wir die Ziegen. Dabei lernten wir verschiedene Ziegenarten kennen und erfuhren, warum manche Zäune besonders hoch gebaut werden müssen: Springziegen können erstaunlich hoch springen! Spannend war auch zu beobachten, wie die Tiere manchmal um ihr Futter stritten.

Der Tag auf dem Lernbauernhof war ein tierischer Spaß und zugleich eine tolle Lernerfahrung. Unsere Schüler:innen konnten Tiere aufmerksam beobachten, gewannen Einblicke in die Haltung und Versorgung von Nutztieren, konnten selbst aktiv werden und viele neue Eindrücke in der Natur sammeln. Dabei lernten sie, mutig auf Tiere zuzugehen, sich manchmal aber auch zurückzunehmen und sich auf die Bedürfnisse der Tiere einzustellen. Durch das gemeinsame Arbeiten und Erleben wurden außerdem soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit gefördert. Die abwechslungsreiche und lebendige Führung durch die Fachkraft machte den Ausflug zu einem rundum gelungenen Erlebnis.

Der Schulhase „Hoppel“

Heute hat sich der Schulhase gezeigt. In der Nähe der Streuobstwiese konnten die Kinder ihn aus dem Klassenzimmerfenster beobachten. Der Hase erschien ruhig, schnupperte kurz, umriss die Umgebung und hoppelte dann wieder hinter Büsche. Die Kinder freuten sich über den spontanen Besuch und nutzten die Gelegenheit, mehr über das Verhalten von Wildtieren im Schulumfeld zu lernen.

Was Hasen in Duisburg bzw. Hasen im Stadtgebiet allgemein betrifft:

Hasen sind überwiegend nachtaktiv oder dämmerungsaktiv; tagsüber können sie in der Deckung von Sträuchern oder Büschen ruhen.

Stadtgebiete bieten Hasen Schutz durch Gärten, parksähnliche Flächen und Streuobstwiesen, aber Gefahren bestehen durch dicht befahrene Straßen, Haustiere, Bodenverunreinigungen und fehlende Rückzugsflächen.

Typisch sind schnelle Fluchtbewegungen und ein guter Geruchssinn; Ohren und Augenanordnung helfen, Gefahren früh zu erkennen.

Nahrung besteht vor allem aus Gräsern, Kräutern, Blättern und Wurzeln; in städtischen Bereichen finden sie oft Futterquellen in Gärten und Parks.

Für den Hof- oder Schulkontext gilt: Hinweise auf eine sichere Beobachtung, kein Füttern der Wildtiere, Abstand halten, um Stress und Verletzungen zu vermeiden; bei Verhaltensauffälligkeiten oder kranken Tieren lieber Lehrkraft oder Förster informieren.

Allgemein tragen Hasen zur Biodiversität bei und helfen, das ökologische Gleichgewicht in Grünflächen zu bewahren.

Die neue Streuobstwiese wird zum Klassenzimmer im Grünen

Der Schulhof hat Zuwachs bekommen: Auf der neu angelegten Streuobstwiese im Schulgarten brummt und blüht es. Schon jetzt zeigt die frisch gepflanzte Fläche, wie viel Leben ein paar Obstbäume und Wildblumen anziehen.

Zwischen jungen Apfel- und Birnbäumen summten Hummeln in einer blauen Kornblume, während ein Grünspecht mit roter Kopfplatte auf einem Pfosten Ausschau hielt. Auch Lindenblüten und die ersten grünen Äpfel und Birnen gaben den Schülern Anschauungsmaterial direkt vor der Tür. Sogar die Bodentiere wurden entdeckt: Ameisen bauten emsig am Nesteingang.

„Die Streuobstwiese soll nicht nur schön aussehen“, heißt es aus dem Kollegium. „Sie wird zum lebendigen Lernort für Biologie, Naturschutz und Nachhaltigkeit.“

Wenn die Bäume in den kommenden Jahren tragen, können die Schüler nicht nur beobachten, sondern auch ernten. Bis dahin liefert die Wiese schon jetzt täglich neue Fotomotive – und einen Vorgeschmack darauf, wie aus einer kahlen Fläche ein kleines Ökosystem wird.

Der Verkauf ist gestartet! Frühtracht Honig aus der schuleigenen Imkerei!

Der neue Honig der Alfred-Adler-Schule ist da!

Heute wurden die Gläser abgefüllt und etikettiert – ein naturreines, süßes Highlight direkt vom Lehrbetrieb.

Greifen Sie zu: 250 Gramm für nur 5 €, 500 Gramm für 8 €.

Wer jetzt kein Glas ergattert, muss fast ein ganzes Jahr warten – bis zur nächsten Frühjahrshonigernte oder bis zur August-Sommertracht. Also schnell zugreifen, solange der Vorrat reicht!

Industriekultur im LaPaNo spielerisch entdecken

Der Besuch des Landschaftsparks Duisburg-Nord mit der Grundschulklasse der Alfred-Adler-Förderschule war geprägt von einer ruhigen Erkundung der stillgelegten Industriebauwerke und der anschließenden Erkundung der Parklandschaft.

Die Gruppe betrachtete die Förderanlagen und Hochofenreste im Außenbereich, ließ sich die Funktionsweisen erklären und nahm aufmerksam die Relikte aus der Industriegeschichte wahr, während sie gleichzeitig die lebendige Wandelbarkeit des Ortes erlebte. Entlang der Haldenlandschaften wurden Natur- und Umweltaspekte entdeckt, Renaturierungsvorgänge diskutiert und die Grünflächen als wichtige Erholungsräume wahrgenommen.

Parallel dazu gab es Spiel- und Begegnungsangebote, bei denen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Spielplätze aufsuchen und gemeinschaftlich spielten; die Bewegung und differenzierten Sinneserfahrungen wurden als besonders förderlich empfunden. Die Beobachtungen zu Geschichte, Technik und Umwelt verbanden sich zu einem praxisnahen Lernort, der Teamfähigkeit, Kommunikation und soziale Interaktion stärkte.

Die stille, außenstehende Prägnanz der Bauwerke ließ sich altersgerecht mithilfe von Skizzen- oder Bildergeschichten nachvollziehen, und die Parklandschaft bot ruhige Rückzugsmöglichkeiten für kurze Pausen, die Konzentration und Wohlbefinden förderten. Die Ergebnisse der Beobachtungen wurden durch gemeinsames Spielen und Gespräche vertieft, wodurch Lerninhalte zu Industriegeschichte, Naturerlebnis und Stadtentwicklung greifbar wurden.

Zukünftig ist eine kurze Präsentation der Ergebnisse in der Schule vorgesehen, ggf. eine kleine Ausstellung der Skizzen und Arbeitsblätter, um die Verknüpfung von Naturerlebnis und Industriegeschichte weiter zu festigen.

Der digitale Bienenstock – Die Schulimkerei geht mit der Zeit

Die Schulimkerei der Alfred-Adler-Schule nutzt moderne digitale Technik, um die Bienenvölker bestmöglich zu betreuen. Sensoren im Bienenstock erfassen wichtige Daten wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Gewicht. Ergänzt werden diese Informationen durch eine Wetterstation direkt am Bienenstand.

Die gewonnenen Daten helfen dabei, die Entwicklung der Bienenvölker besser zu beobachten, den richtigen Zeitpunkt für die Honigernte zu bestimmen und mögliche Schwarmstimmungen frühzeitig zu erkennen. Gleichzeitig liefern sie wertvolle Erkenntnisse über den Einfluss von Umwelt- und Wetterbedingungen auf die Bienen.

Auch für unsere Schülerinnen und Schüler bietet das Projekt spannende Lernmöglichkeiten. Sie erleben, wie Natur, Technik und Nachhaltigkeit zusammenwirken, und übernehmen Verantwortung für unsere Bienenvölker.

Möglich wurde die Anschaffung der digitalen Ausstattung durch die Förderung „2000 x 1000“ der Stadt Duisburg. Die Schulimkerei verbindet damit traditionelle Imkerei mit moderner Technik und schafft neue Lernchancen für unsere Schülerinnen und Schüler.

Der Limes


Heute besuchten Grundschülerinnen und Grundschüler der Alfred Adler Schule den Archäologischen Park in Xanten (APX) – einer von vielen spannenden Ausflügen der Schulreise. Im Fokus standen heute zwei spannende Themen: Der Limes und der Schiffsbau der Römer.

Zum Limes: Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in die römische Grenzlinie, die einst das Römische Reich schützte. An verschiedenen Stationen erfuhren sie, wie der Limes funktioniert hat, welche Bauweisen genutzt wurden und warum diese Grenze eine wichtige Rolle in der Geschichte spielte. Die Beobachtungen rund um den Limes halfen den Kindern, Geschichte lebendig zu erleben und Zusammenhänge zwischen Militär- und Alltagsleben der Römer zu erkennen.

Zum Schiffsbau der Römer: Ebenso stand der Nachbau römischer Schiffe im Mittelpunkt. Die Kinder lernten, welche Techniken und Materialien verwendet wurden und wie der Seetransport das römische Alltagsleben beeinflusste. Praktische Erklärungen und anschauliche Beispiele ermöglichten ein besseres Verständnis der damaligen Schiffsbaukunst.

Außerschulische Lernorte: Der APX ist ein lebendiges Klassenzimmer, das Lernen außerhalb des Klassenzimmers ermöglicht. Besonders für ESE-Schüler (Individuelle Förderung/sonderpädagogischer Förderbedarf) bietet dieser Lernort inklusive, praxisnahe Lernmöglichkeiten, die auf individuelle Stärken eingehen und Lernprozesse unterstützen.

Lehrplanbezug Grundschule NRW: Im Unterrichtsfach Sachunterricht werden historische Themen, Naturkunde, Lern- und Forschungsprozesse sowie Medienkompetenz aufgegriffen. Der Besuch unterstützt das Verständnis von Zeit, Raum, Herkunft und Gesellschaft und fördert erkenntnisorientiertes Arbeiten, Verantwortung und Teamfähigkeit – Kompetenzen, die im Lehrplan Grundschule NRW verankert sind.

Weitere Programmpunkte: Ein kurzer Aufenthalt auf dem Spielplatz sowie im Römer-Spielehaus gehörten dazu und boten zusätzlich Gelegenheit zum Bewegen, Entdecken und Entspannen in einem interaktiven Lernumfeld.

Veranstalter und Finanzierung: Die Reisekosten wurden vom Mobilitätsfonds übernommen, wodurch dieser spannende Ausflug ermöglicht wurde.

Ein Europa-Projekt an der Alfred-Adler-Schule

Im Rahmen der Europawochen wurde das Projekt „Europa tanzt“ durch einen Europascheck gefördert. Mehrere Gruppen arbeiteten intensiv mit einer Tanzpädagogin zusammen, um einen Schultanz zu erarbeiten. Die Durchführung war erfolgreich und wurde im Rahmen einer Schulvorstellung überzeugend präsentiert.

Inhaltlich griff der Tanz verschiedene kulturelle Tanzformen europäischer Länder auf und setzte diese sinnvoll in der begleitenden Musikauswahl um. Dadurch wurden europäische Werte wie Gemeinschaft, Verständigung und kulturelle Vielfalt sichtbar und erlebbar. Der gemeinsame Tanz fungierte als verbindendes Element und integrierte die pädagogische Arbeit in die Schulgemeinschaft.

Die Vorstellungen waren mitreißend, und am Ende konnte das Publikum begeistert mittanzen. So wurden die gemeinsamen europäischen Werte gefeiert und erlebbar gemacht. Die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler war hoch, und die positive Resonanz spiegelte die Freude am Tanzerlebnis wider.

Frau Dr. Yahya hatte die Idee ins Leben gerufen und den Förderantrag gestellt. Ihr Engagement wurde von der Tanzpädagogin Frau C. Nisiyama und dem gesamten Mitwirkungsteam hervorragend umgesetzt. In Europablau gekleidete Schülerinnen und Schüler zeigten sichtbare Begeisterung und genossen den Ablaus der Schulgemeinschaft, der durch das Projekt gestärkt wurde.

Wir bedanken uns herzlich für die finanzielle Förderung durch den Europasscheck, die das Projekt erst möglich gemacht hat. Der Erfolg dieses Projekts hat gezeigt, wie wertvoll europäische Zusammenarbeit, kultureller Austausch und gemeinschaftliches Erleben von Tanz für die Schulgemeinschaft sind.

Frühjahrshonig der Schulimkerei: Regional, aromatisch und ab sofort bestellbar!

Bereits in den Tagen vor der eigentlichen Honigernte waren die Schulimkerinnen und Jungimker der Bienenklasse intensiv mit den Vorbereitungen beschäftigt. Zunächst wurden die Honigräume kontrolliert und der Reifegrad des Honigs überprüft. Anschließend setzten die Kinder gemeinsam mit den betreuenden Imkerinnen sogenannte Bienenfluchten ein. Diese ermöglichen es den Bienen, die Honigräume zu verlassen, verhindern jedoch ihre Rückkehr. So konnten die Honigwaben am Erntetag bienenschonend und nahezu bienenfrei entnommen werden. Darüber hinaus wurden Schleuderraum und Geräte gründlich gereinigt und vorbereitet. Die Kinder lernten dabei, wie wichtig sorgfältiges Arbeiten, Hygiene und der respektvolle Umgang mit den Bienen für die Gewinnung eines hochwertigen Lebensmittels sind.

Die Schulvölker haben fleißig gesammelt, und zwischen 25–30 kg Frühtracht pro Volk konnten gewonnen werden. Die Ernte war arbeitsintensiv: Honigschleudern, Sieben, Abfüllen, Sauberkeit und Geduld erfordern Konzentration und Teamarbeit. Der Aufwand lohnt sich: Die Schulimkerei kann das Naturprodukt nun zum Verkauf anbieten.

Der Erlös fließt in wichtige Anschaffungen für das Bienenvolk, die JungimkerInnen und die tiergestützte Pädagogik. In diesem Jahr schmeckt der Honig besonders aromatisch, mit dem charakteristischen Frühtracht-Geschmack.

Regionaler Honig unterstützt die lokale Bienenpopulation und bietet eine langfristige Quelle regionaler Lebensmittel. Er kann zur Stärkung des Immunsystems beitragen und zeichnet sich durch Transparenz und Nachhaltigkeit aus.

Ab sofort können Bestellungen für Honig in der Bienenklasse abgegeben werden.

Sponsoren gesucht!

Die Kinder der Alfred-Adler-Schule lieben es, sich in den Pausen zu bewegen. Besonders beliebt sind unsere Pausenfahrzeuge, die täglich von vielen Schülerinnen und Schülern genutzt werden. Leider sind die meisten Fahrzeuge inzwischen stark beschädigt und nach vielen Jahren intensiver Nutzung nicht mehr verkehrssicher. Einige mussten bereits aus dem Betrieb genommen werden.

Damit unsere Kinder auch weiterhin Freude an Bewegung, Spiel und gemeinsamen Aktivitäten haben, möchten wir neue Pausenfahrzeuge anschaffen. Dafür suchen wir Unternehmen, Vereine, Stiftungen oder Privatpersonen, die dieses Projekt finanziell unterstützen möchten.

Jede Spende hilft dabei, den Kindern sichere und attraktive Bewegungsangebote auf dem Schulhof zu ermöglichen. Gerne informieren wir interessierte Sponsoren über die geplanten Anschaffungen und stellen auf Wunsch eine Spendenbescheinigung aus.

Wir freuen uns über jede Unterstützung und bedanken uns herzlich bei allen, die unseren Schülerinnen und Schülern neue Bewegungserlebnisse ermöglichen!