Theater in der Schule: Klamotte

Ein Berg voller Klamotten – und mittendrin jede Menge Fantasie: In der Turnhalle der Alfred-Adler-Schule wurde das außergewöhnliche und skurrile Theaterstück „Klamotte“ gleich zweimal aufgeführt. Jeweils rund 50 Kinder sowie ihre Lehrkräfte besuchten die beiden Vorstellungen und ließen sich in eine bunte, kreative Welt entführen.

Im Zentrum des Stücks stand ein großer Haufen Kleidung: Wer zieht was an? Blaue Strümpfe, ein grüner Pulli, ein riesiger Hut oder ein ellenlanger Schal – und was passiert dann damit und mit wem? Zwei Spielerinnen und ein Musiker probierten an, aus und um, erschufen immer neue Bilder und Situationen und erfanden mit viel Witz und Poesie fantasievolle Wesen aus Stoff und Klang.

Besonders die jüngeren Zuschauerinnen und Zuschauer waren begeistert: Die bewusst erfundene „Sprache“ der Schauspieler sorgte für viele Lacher, während die bunten Kleidungsstücke scheinbar wie in einer Waschmaschine durch die Luft wirbelten. Auch die musikalischen Elemente kamen sehr gut an – so eingängig und rhythmisch, dass sich viele Kinder ganz selbstverständlich mitbewegten.

Das Stück dauerte etwa 45 Minuten und wurde gestaltet von Anja Klein, Tina El-Fayoumy und Benjamin Garcia (Spiel/Musik), mit Kompositionen von Benjamin Garcia. Regie führte Maik Evers, die Dramaturgie übernahm Sascha Bauer.

Eine Theateraufführung wie „Klamotte“ unterstützt zentrale Lernziele des Lehrplans NRW. Im Fach Deutsch fördert sie das Sprachverständnis, insbesondere im Bereich der nonverbalen und kreativen Kommunikation. Im Fach Kunst regt sie die Wahrnehmung, Fantasie und das ästhetische Empfinden an. Auch im Bereich Musik werden rhythmisches Empfinden und das Erleben von Klängen gestärkt. Darüber hinaus trägt das gemeinsame Theatererlebnis zur sozialen Kompetenz bei, etwa durch gemeinsames Erleben, Austausch und Perspektivübernahme.

Gerade Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung (ESE) profitieren besonders von solchen Aufführungen. Die klare, oft nonverbale Darstellung erleichtert den Zugang zum Geschehen und ermöglicht Erfolgserlebnisse im Verstehen. Die fantasievollen und humorvollen Elemente sprechen Emotionen an und fördern positive Erlebnisse im schulischen Kontext. Zudem bieten gemeinsame kulturelle Erfahrungen wichtige Anlässe für Kommunikation, soziale Interaktion und den Aufbau von Gemeinschaft.

Die Turnhalle wird zum Märchenwald

Jeden Mittwoch wird die Turnhalle der Alfred-Adler-Schule zu einem ganz besonderen Ort: Zwei erfahrene Sportlehrkräfte verwandeln sie mit viel Engagement und Kreativität in eine abwechslungsreiche Bewegungslandschaft. Unter der Leitung von Herrn Gerritzen und Frau Wahl erwartet die Schülerinnen und Schüler jede Woche ein neues, spannendes Motto.

Die sportlichen Herausforderungen und Aufgaben werden dabei passend zum Wochenthema gestaltet. Unterschiedliche Geräte und fantasievoll aufgebaute Parcours sorgen dafür, dass die Kinder mit Freude und Neugier aktiv sind. Ob Klettern, Balancieren, Springen oder Teamaufgaben – für jeden ist etwas dabei, und ganz nebenbei werden motorische Fähigkeiten sowie soziale Kompetenzen gefördert.

Viele Kinder konnten sich im Laufe des Schuljahres durch dieses kreative Bewegungsangebot sowohl sportlich als auch im sozialen Miteinander deutlich verbessern. Die Begeisterung und Motivation in der Turnhalle sind dabei jedes Mal deutlich spürbar.

Kurz vor den Ferien stand der Sportunterricht unter dem Motto „Märchen“. Die Turnhalle verwandelte sich in einen geheimnisvollen Märchenwald, durch den die Kinder als Heldinnen und Helden verschiedene Aufgaben bewältigen mussten. Mit viel Fantasie und Einsatz erreichten sie schließlich ihr Ziel – ein echtes Highlight zum Abschluss.

Ein herzliches Dankeschön an das Sportteam, Herrn Gerritzen und Frau Wahl, für dieses besondere und inspirierende Angebot!

Ein Hochbeet für die Wildbienen

Die Alfred–Adler-Schule besuchte die Wirtschaftsbetriebe Nord, um im Rahmen eines besonderen Projekts einen Wildbienenlehrpfad zu entwickeln. Der Schwerpunkt der Woche lag eindeutig auf der Bepflanzung eines Hochbeetes, das als zentrale Lern- und Erfahrungsplattform dienen soll.

Vor Ort wurde das Hochbeet gemeinsam geplant. Die Gruppe diskutierte, welche Pflanzen besonders bienenfreundlich sind, welche Sorten als Früh- beziehungsweise Spätblüher geeignet sind und wie Bodendecker sowie nährstoffreiche Substrate eine nachhaltige Pflanzenauswahl unterstützen. Die Schülerinnen und Schüler lernten, die Bodenqualität zu prüfen und das passende Substrat auszuwählen, um eine langfristig florierende Bepflanzung zu sichern.

Unter fachkundiger Anleitung der Umwelt- und Gartenexpertinnen der Wirtschaftsbetriebe Nord wurden Setzlinge gesetzt: Löcher wurden gegraben, Erde vorbereitet und darauf geachtet, dass Pflanzabstände sinnvoll gewählt sind. Das Gießen und die regelmäßige Pflege der Pflanzen standen von Anfang an im Mittelpunkt. Schon beim ersten Pflegen zeigten sich erste Erfolge: frische Triebe und erste Blütenknospen motivierten die Gruppe und bestätigten den Lernfortschritt.

Neben der praktischen Arbeit wurden den Schülerinnen und Schülern Impulse zu ökologischem Handeln im Alltag vermittelt. Es wurde erläutert, wie Unternehmen Umweltprojekte verankern, welche Rolle urbanes Grün für die Biodiversität spielt und wie ökologische Ziele mit wirtschaftlichen Interessenslagen in Einklang gebracht werden können. Die Dokumentation des Projekts – durch Beobachtungsprotokolle, Fotos und kurze Berichte – wird künftig die Lernergebnisse sichtbar machen.

Der Hochbeet-Bepflanzung sah der Rundgang durch das Gelände weitere Einblicke in mögliche Berufsfelder vor, doch der klare Schwerpunkt blieb die Gestaltung einer bienenfreundlichen Pflanzkombination. Die Aktivität förderte Teamarbeit, Geduld und verantwortungsvolles Arbeiten im Freien und zeigte eindrucksvoll, wie schulisches Lernen praxisnah in eine Unternehmensumgebung übersetzt werden kann.

Das Fußballturnier der Primarstufe

Organisiert wurde das Turnier von den Sportlehrkräften Herrn Gerritzen und Frau Wahl. In Mannschaften zu je fünf Kindern wurde ohne Torwart gespielt. Gerechter Schiedsrichterpfiff sorgte für faire Bedingungen. Die Schüler zeigten großen Einsatz und Fairness, jeder Teilnehmer war am Ende Gewinner des respektvoll ausgetragenen Turniers.

Lernziele aus dem Lehrplan Sport Grundschule NRW (abgedeckt durch das Turnier):

Bewegungs- und Sozialkompetenz: Koordination, Kondition, Teamfähigkeit, Fair Play, Konfliktlösung.

Taktik und Technik: Passspiel, Raumaufteilung, Ballführung, Spielfluss.

Gesundheit und Sicherheit: Bewegungsfreude fördern, richtige Aufwärm- und Abkühlroutinen beachten.

Werteorientierung: Respekt, Verantwortung, Integration durch sportliche Teilhabe.

Besonderheiten für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf (ESE):

Angepasste Spielregelung: Mannschaftsgröße 5er-Teams, kein Torwart, klare, einfache Regeln zur Förderung von Teilhabe und Erfolgserlebnis.

Förderorientierte Betreuung: zusätzliche Unterstützung durch Lehrkräfte und ggf. Hilfestellungen bei Technik- und Koordinationsübungen.

Sinneseinbindung und Struktur: klare Abläufe, Vorabklärung von Abläufen, positives Feedback zur Stärkung von Selbstwirksamkeit.

Barrierearme Gestaltung: zugängliche Spielfläche, ggf. angepasster Einsatz von Materialien und Hilfsmitteln zur Förderung motorischer Fähigkeiten.

Soziale Integration: gemeinschaftliches Tun, Förderung von Teamgeist, gegenseitiger Respekt und inklusive Teilnahme.

Verpflegung: Das Café der Zukunft übernahm Catering und die Versorgung der Sportler in den Pausen. Leckere Obstplatten versorgten die Spielerinnen und Spieler.

Holzschuhe und selbstgemachte Butter

Drei Grundschulklassen der Förderschule (ESE) besuchten das Freilichtmuseum Grefrath. Im museumspädagogischen Programm arbeiteten sie praktisch: Butter herstellen, Aufbau eines historischen Bauernhofs verstehen, in Holzschuhen laufen und einen Eierlauf absolvieren.

Zum Abschluss gab es Brot mit der selbstgemachten Butter. Der Besuch umfasste auch die Spielzeugausstellung und die historische Spielzeugeisenbahn. Kulturelle Bildung für Förderschüler ESE fördert Sinneserfahrung, Lernmotorik, Sprachentwicklung, soziale Kompetenzen, Selbstwirksamkeit und Verständnis für kulturelles Erbe.

Lernziele deckt der außerschulische Lernort in Sachunterricht, Wissenschaft, Deutsch, Kunst/Musik, Sport sowie Werte und Gesellschaft ab. Fazit: Der Tag verknüpfte Praxis, Sprache, Motorik und soziale Kompetenzen in einem motivierenden, außerschulischen Rahmen.

Wir danken dem Niederrheinischen Freilichtmuseum Grefrath für die -wieder einmal- hervorragende Organisation und den schönen und lehrreichen Ausflugstag!

Die Bienenvölker werden ausgewintert

Mit Beginn der Saalweidenblüte starten die Schulimkerinnen der Alfred-Adler-Schule in eine neue Jahresphase der Imkerei. Im Schulimkerprojekt werden praxisnah Kenntnisse rund um Bienenzucht, Honiggewinnung und Verantwortungsbewusstsein vermittelt. Der Ablauf umfasst unter anderem das Auswintern der Bienenstöcke, die Entfernung der Mäusegitter, die Bonitierung der Völker sowie die Gabe eines weiteren Brutraumes. Diese Maßnahmen sichern die Gesundheit der Honigbienen und fördern stabiles Wachstum der Völker im Frühjahr.

Das Bienenprojekt ist fest in das Konzept der tiergestützten Pädagogik der Schule integriert. Der direkte Kontakt mit den Bienen vermittelt den Schülerinnen und Schülern wertvolle Erfahrungen in Empathie, Beobachtungsgabe, Geduld und Resilienz. Durch regelmäßige Beobachtungen der Bienengemeinschaft lernen die Schüler*innen Verantwortungsbewusstsein, respektvollen Umgang mit Tieren und wissenschaftliches Denken – von der Lebensweise der Bienen bis hin zur Bedeutung von Biodiversität und Umweltschutz.

Besonders wichtig ist diese Form der tiergestützten Pädagogik für Förderschülerinnen und Förderschüler mit dem Förderbedarf ESE. Die Arbeit mit den Bienen bietet eine sinnstiftende Aktivität, die motorische Fein- und Grobmotorik, Aufmerksamkeitsspanne sowie Kommunikationsfähigkeiten gezielt anspricht. Rituale, klare Abläufe und unmittelbares Erfolgserlebnis stärken das Selbstvertrauen und fördern inklusive Lernprozesse. Durch angepasstes Lernsetting werden Barrieren abgebaut, soziale Interaktion gefördert und ein angstfreies Lernen in einem sicher gestalteten Umfeld ermöglicht.

Wir danken allen Beteiligten – den Schulimkerinnen, Lehrkräften und Unterstützerinnen – für ihr Engagement. Die Schulimkerei ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie naturwissenschaftliche Bildung, praktisches Handeln und ganzheitliche Pädagogik ineinandergreifen, um Lernende individuell zu unterstützen und zu motivieren.

Schulsport auf dem Eis

Die Klassen 3 und 4 der Alfred-Adler-Schule besuchten die Eissporthalle Dinslaken. Unter Begleitung von Lehrkräften stand das Erlernen und Erproben des Schlittschuhlaufens im Mittelpunkt.

Bedeutung des Schlittschuhlaufens für Schüler der Förderschule ESE: Schlittschuhlaufen fördert Gleichgewicht, Koordination, Bewegungsfreiheit und Selbstvertrauen. Für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderbedarf ESE bietet der Eisportraum eine motivierende, motorisch herausfordernde Lernumgebung, die motorische Fähigkeiten stärkt, soziale Interaktion unterstützt und Barrieren im sportlichen Lernen abbaut. Zudem ermöglicht der vermehrte Praxisbezug zu Sicherheit, Kontrolle der Bewegungen und eigenständigem Handeln.

Lernziele aus dem Lehrplan Sport der Grundschule NRW, die durch Schlittschuhlaufen erfüllt werden können (in Kurzform):

Bewegungserfahrungen sammeln, motorische Grundfertigkeiten entwickeln (Gleichgewicht, Koordination, Reaktionsfähigkeit).

Schulung von Sicherheit und verantwortungsvollem Verhalten im Sport, einschließlich Regeln, Aufsicht und Risikobewertung.

Bewegungs- und Leistungsfähigkeit überprüfen, individuelle Förderbedarfe erkennen und adaptiv unterstützen.

Kooperative Lernformen stärken (z. B. Gruppenübungen, gegenseitige Unterstützung) und soziale Kompetenzen fördern.

Motivation, Freude an Bewegung und kontinuierliche Lernbereitschaft fördern.

Fazit: Der Besuch bot den Schülerinnen und Schülern der Klassen 3 und 4 eine praxisnahe Sporterfahrung, die motorische Entwicklung, Sicherheitstraining und soziale Kompetenzen miteinander verknüpft. Vielen Dank an Frau Weyers für die Organisation.

Ein Wal im Dom

Die Kinder der Bienenklasse erlebten einen spannenden Ausflug nach Xanten. Besonders beeindruckt waren sie von einer außergewöhnlichen Ausstellung im Dom, in der ein riesiger Wal zu sehen war. Die Ausstellung bot faszinierende Einblicke in Meerestiere und lebendige Präsentationen, die auch für die jungen Besucher verständlich und greifbar erklärt wurden.

Nach dem Besuch im Dom ging es auf eine spannende Rundtour durch Xanten. Die Klasse entdeckte viel Wissenswertes rund um die Stadtmauer und die Umgebung. Auf dem Programm standen unter anderem:

  • Die Kriemhildmühle, wo der Müller gerade die Segel in den Wind dreht und die Arbeitswelt früher anschaulich erlebbar wird.
  • Das Gradierwerk, ein beeindruckendes Bauwerk, das die Geschichte der Salzgewinnung erzählt.
  • Der Bibelgarten, der mit seinen Pflanzen und Symbolen einen dichten historischen Bezug bietet.

Der Ausflug bot reichlich Gelegenheit zum Staunen, Lernen und gemeinsamen Entdecken. Vielen Dank an alle Begleitpersonen für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit vor Ort.

German Pop Art

Drei Klassen unternahmen einen Ausflug nach Oberhausen zum außerschulischen Lernort Ludwiggalerie. Dort besuchte die Gruppe die aktuelle Ausstellung zur German Pop Art, die Pop-Art-Ikonen wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein und zeitgenössische Positionen präsentiert. Die Kinder holten sich im Museum Inspirationen für ihren Kunstunterricht und diskutierten Farben, Formen und Techniken.

Im Anschluss machten sich die Klassen zu einem Spaziergang durch den Kaisergarten auf, besuchten dort die Tiergehege und genossen die frische Luft. Den Tag rundete ein gemütliches Picknick auf dem Spielplatz ab. Der Bustransport wurde durch „Heimattouren“ unterstützt.

Das Café der Zukunft – Mit nachhaltigen und gesunden Snacks in den Frühling starten!

Mit viel Freude, Engagement und Teamarbeit hat die Bienenklasse im Rahmen des Förderprojekts Stiftung Bildung eine besondere Aktion durchgeführt. Dank der Unterstützung des Projekts youstartN Förderprojekt konnten die Grundschülerinnen und Grundschüler im Jahr 2025 ihre eigene kleine Schülerfirma mit dem Namen „Café der Zukunft“ gründen.

Die Idee hinter dem Projekt ist einfach und zugleich sehr wirkungsvoll: In regelmäßigen Abständen bereiten die Kinder für die gesamte Schulgemeinschaft gesunde und leckere Pausensnacks zu. Dabei lernen sie nicht nur etwas über Ernährung und Nachhaltigkeit, sondern übernehmen auch Verantwortung für ein gemeinsames Projekt.

Zum Frühlingsbeginn Anfang März stand eine besonders leckere Pausenaktion auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler bereiteten frische Pausenbrote mit Obst- und Gemüsebeilagen vor. Zusätzlich gab es selbstgebackene Müsliriegel, die die Kinder gemeinsam vorbereitet hatten. Den gesamten Vormittag über arbeiteten die Kinder mit großer Motivation in ihrer „Café-Küche“. Mit Unterstützung ihrer Lehrerinnen wurden Brote geschmiert, Obst und Gemüse vorbereitet und Tabletts liebevoll dekoriert. Pünktlich zum Beginn der großen Pause konnten alle Klassen der Schule eine gesunde und appetitlich angerichtete Pausenmahlzeit genießen.

Besonders wichtig war dabei auch der Gedanke der Nachhaltigkeit: Die verwendeten Lebensmittel stammten zum Teil aus einer Schulspende und konnten somit sinnvoll und nachhaltig genutzt werden. Das Projekt greift damit zentrale Ideen der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung auf und zeigt den Kindern ganz praktisch, wie verantwortungsbewusstes Handeln im Alltag aussehen kann.

Die Förderung durch das Programm youstartN richtet sich gezielt an Schüler*innen und Auszubildende, die eigene nachhaltige Projektideen umsetzen möchten. Dabei werden Schülerfirmen oder Gründungsideen mit finanzieller Unterstützung gefördert, beispielsweise für Materialien, Ausstattung oder Workshops. Durch diese Förderung erhalten junge Menschen die Möglichkeit, ihre Ideen aktiv umzusetzen und gleichzeitig wichtige Zukunftskompetenzen zu entwickeln.

Auch aus pädagogischer Sicht bietet das „Café der Zukunft“ zahlreiche Lernchancen. Viele wichtige Ziele des Lehrplans für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen können in diesem Projekt praktisch umgesetzt werden. Die Kinder lernen unter anderem:

  • Gesunde Ernährung und Alltagskompetenzen kennen, indem sie Lebensmittel auswählen, vorbereiten und ansprechend präsentieren.
  • Teamarbeit und Kommunikation, da sie gemeinsam planen, Aufgaben verteilen und sich gegenseitig unterstützen.
  • Mathematische Grundfertigkeiten, beispielsweise beim Abmessen von Zutaten, beim Zählen von Portionen oder beim Planen der benötigten Mengen.
  • Verantwortung und Selbstständigkeit, da jedes Kind eine Aufgabe im Rahmen der Schülerfirma übernimmt.
  • Nachhaltiges Denken und Handeln, indem Lebensmittel bewusst genutzt und Ressourcen wertgeschätzt werden.

Gerade für Schülerinnen und Schüler einer Förderschule mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung (ESE) ist ein solches Projekt besonders wertvoll. Die Kinder üben soziale Regeln, stärken ihr Selbstvertrauen durch sichtbare Erfolgserlebnisse und erleben, dass ihre Arbeit für die gesamte Schulgemeinschaft wichtig ist. Gleichzeitig werden Ausdauer, Kooperation und Konfliktfähigkeit gefördert.

Das „Café der Zukunft“ zeigt damit eindrucksvoll, wie Lernen, Nachhaltigkeit und gemeinschaftliches Handeln miteinander verbunden werden können. Die Bienenklasse hat mit ihrer Frühlingsaktion nicht nur für eine gesunde Pause gesorgt, sondern auch gezeigt, wie viel Freude es macht, gemeinsam etwas für andere zu tun.