Ein gelungenes Schulfest trotz Regen – die Alfred-Adler-Schule feiert gemeinsam

Ein bunter Abschluss der Projektwoche

Mit einem bunten Schulfest fand die gemeinsame Projektwoche der Alfred-Adler-Schule in Duisburg ihren feierlichen Abschluss. Am Freitagnachmittag strömten pünktlich um 12:30 Uhr Schülerinnen und Schüler, Eltern, Geschwister und weitere Familienangehörige auf das Schulgelände, um gemeinsam zu feiern, ins Gespräch zu kommen und die vielfältigen Aktivitäten der vergangenen Tage zu erleben.

Auch wenn das Wetter sich von seiner regnerischen Seite zeigte, tat dies der guten Stimmung keinen Abbruch. Nach einer langen Renovierungsphase präsentierte sich die Schule zudem in einem ansprechenden Erscheinungsbild und bot bereits beim Ankommen einen erfreulichen Anblick.

Eröffnet wurde das Fest durch Schulleiter Herrn Marienfeld, der die Schulgemeinschaft herzlich begrüßte. Die Planung und Organisation hatte im Vorfeld eine Koordinationsgruppe gesteuert, die in enger Zusammenarbeit mit den Beteiligten ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt hatte. Die Lehrkräfte hatten bereits am Vormittag zahlreiche Stationen und Angebote aufgebaut, sodass die Gäste am Nachmittag ein vielfältiges Aktionsprogramm erwartete.

Genuss, Kreativität und besondere Angebote

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Neben frisch gegrillten Bratwürsten und einem reichhaltigen Kuchenangebot lockten duftendes Popcorn und der Honigverkauf zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Wer auf der Suche nach einem besonderen Mitbringsel war, konnte am Stand mit selbst gebastelten Produkten fündig werden. Auch der Secondhand-Stand lud zum Stöbern ein und zeigte, dass gebrauchte Dinge neue Besitzer finden und damit Ressourcen geschont werden können.

An der Tombola warteten spannende Gewinnchancen auf die Gäste, während der Infostand der Offenen Ganztagsschule (OGS) Einblicke in deren Angebote und Arbeit ermöglichte.

Kreativität und eigene Ideen waren an vielen Stellen gefragt. An den Bastelstationen konnten Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen und eigene kleine Kunstwerke gestalten. Besonders ungewöhnlich war die Möglichkeit, an einer Podcast-Station selbst eine Aufnahme zu erstellen und erste Erfahrungen mit dem Medium Audio zu sammeln. An der Tattoo-Station wiederum konnten sich die Besucherinnen und Besucher mit bunten Motiven schmücken lassen. So war für Abwechslung gesorgt, und überall gab es etwas zu entdecken, auszuprobieren oder mit nach Hause zu nehmen.

Sport, Spiel und jede Menge Action

Auch sportlich ging es auf dem Schulgelände zu. Beim Balancierparcours waren Gleichgewicht und Geschicklichkeit gefragt, während Cornhole für spannende Würfe und unterhaltsame Duelle sorgte. Beim Dosenwerfen konnten die Gäste ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Das beliebte Adler-Pong sorgte für zusätzliche Herausforderungen und viele fröhliche Momente. Auf dem Schulhof luden verschiedene Spiele zum gemeinsamen Ausprobieren ein.

Wer sich lieber mit dem Ball beschäftigte, konnte beim Basketball Körbe werfen, beim Torwandschießen seine Zielgenauigkeit testen oder sich beim Fußball-Darts versuchen. Hier galt es, den Fußball möglichst geschickt auf die große Dartscheibe zu schießen und dabei die begehrten Punkte zu treffen.

Für weitere sportliche Höhepunkte sorgten die drei von den Füchsen Duisburg organisierten Angebote: Beim Speedshot konnten die Teilnehmenden die Geschwindigkeit ihrer Schüsse messen lassen und herausfinden, wie viel Kraft und Präzision in ihnen steckte. Beim Eishockey waren Schnelligkeit, Reaktionsvermögen und Geschick gefragt. Die sportlichen Stationen boten nicht nur Gelegenheit, eigene Fähigkeiten auszuprobieren, sondern luden auch dazu ein, sich gegenseitig anzufeuern und gemeinsam Erfolge zu feiern.

Die Ergebnisse der Projektwoche im Mittelpunkt

Neben Spiel, Spaß und Verpflegung stand auch die vorausgegangene Projektwoche im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich mit unterschiedlichen Themen und Fragestellungen beschäftigt und dabei zahlreiche praktische Erfahrungen gesammelt. Die Ergebnisse ihrer Arbeit wurden im Rahmen des Schulfestes präsentiert. So erhielten die Familien einen Einblick in die vielfältigen Projekte, konnten die Lernerfolge ihrer Kinder kennenlernen und mit ihnen über die Erlebnisse der vergangenen Tage ins Gespräch kommen.

Auf diese Weise wurde sichtbar, wie engagiert sich die Schulgemeinschaft mit den Inhalten der Projektwoche auseinandergesetzt hatte.

Gemeinsam feiern und Gemeinschaft stärken

Ein Schulfest ist für eine Schulgemeinschaft weit mehr als ein geselliger Nachmittag. Es schafft Begegnungen zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften und dem weiteren Schulpersonal, stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl und ermöglicht gemeinsame positive Erfahrungen außerhalb des gewohnten Unterrichtsalltags.

Gerade an einer Förderschule sind solche Gelegenheiten besonders wertvoll: Sie bieten Raum, individuelle Stärken zu zeigen, miteinander in Kontakt zu treten und Teil einer Gemeinschaft zu sein. Gemeinsames Spielen, kreative Aktivitäten und sportliche Herausforderungen fördern das Miteinander und schaffen Erlebnisse, die verbinden.

Zufriedener Rückblick trotz Regen

Am Ende zeigte sich Schulleiter Herr Marienfeld zufrieden mit dem Verlauf des Festes. Er würdigte ausdrücklich den besonderen Einsatz der Lehrkräfte und des gesamten Schulpersonals, die mit ihrer Vorbereitung, ihrem Engagement und ihrer tatkräftigen Unterstützung wesentlich zum Gelingen beigetragen hatten. Die sorgfältige Planung durch die Koordinationsgruppe und die gemeinsame Umsetzung machten deutlich, was möglich ist, wenn viele Beteiligte an einem Strang ziehen.

Und so blieb der Regen an diesem Freitagnachmittag letztlich Nebensache. Überall wurde gelacht, gespielt, gebastelt, ausprobiert und miteinander gesprochen. Die Gäste nutzten die zahlreichen Angebote, die Kinder hatten sichtlich Freude an den Aktionen, und die Schulgemeinschaft konnte auf eine ereignisreiche Projektwoche zurückblicken.

Das Schulfest bildete damit einen rundum gelungenen Abschluss, der nicht nur die Ergebnisse gemeinsamer Arbeit sichtbar machte, sondern auch das Miteinander an der Alfred-Adler-Schule stärkte.

Frau Neff und Herr Bade in Aktion
OGS & Schulimkerei

Nachhaltigkeit erleben und gestalten – Projektwoche an der Alfred-Adler-Förderschule in Duisburg

Unter dem Motto „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) stand die diesjährige Projektwoche der Alfred-Adler-Förderschule in Duisburg. Dass sich die Schulgemeinschaft diesem Thema mit großem Engagement widmete, war nur folgerichtig: Bereits Anfang Oktober 2026 wurde die Schule für ihr besonderes Engagement im Rahmen des Landesprogramms „Schule der Zukunft“ zertifiziert. Die Projektwoche knüpfte daran an und machte Nachhaltigkeit für die Schülerinnen und Schüler auf vielfältige und praxisnahe Weise erlebbar.

Bildung für nachhaltige Entwicklung verfolgt das Ziel, Menschen dazu zu befähigen, verantwortungsvoll mit der Umwelt, den natürlichen Ressourcen und ihren Mitmenschen umzugehen. Auch in den Lehrplänen ist BNE als übergreifende Aufgabe verankert. Themen wie Umweltschutz, Gesundheit, verantwortungsvoller Konsum und globale Gerechtigkeit werden dabei fächerübergreifend aufgegriffen.

Nachhaltigkeit entdecken und aktiv werden

Die einzelnen Klassenstufen beschäftigten sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten und setzten sich auf ganz eigene Weise mit Fragen einer nachhaltigen Zukunft auseinander. Dabei standen das praktische Erleben, das gemeinsame Handeln und die Entwicklung eigener Ideen im Mittelpunkt.

Einige Klassen widmeten sich intensiv dem Thema Müll. Bei verschiedenen Müllsammelaktionen wurde Umweltschutz unmittelbar erfahrbar. Die Schülerinnen und Schüler konnten selbst aktiv werden und erkennen, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit Abfällen für eine saubere und lebenswerte Umwelt ist.

Auch das Schulgelände und seine tierischen Bewohner rückten in den Fokus. Unter dem Motto „Unsere Wilde Schule“ untersuchten andere Lerngruppen die biologische Vielfalt auf dem Schulgelände, erfassten ihre Beobachtungen systematisch und dokumentierten die Ergebnisse. Dabei wurden unter anderem Fuchs, Igel und Hase entdeckt. Darüber hinaus boten das Wohlergehen von Wildbienen und Fledermäusen sowie die Bedeutung heimischer Pflanzen vielfältige Anlässe für besondere Unterrichtserlebnisse. Die Schülerinnen und Schüler lernten, ihre Umgebung bewusster wahrzunehmen und die Bedeutung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen zu verstehen.

Die Hauptstufe setzte sich mit nachhaltigem Ernährungsverhalten auseinander. Neben theoretischen Grundlagen standen praktische Erfahrungen im Mittelpunkt. Die Jugendlichen beschäftigten sich mit der Frage, wie eine nachhaltige Ernährung im Alltag gelingen kann und welchen Beitrag jeder Einzelne dazu leistet. Unter dem Leitgedanken „Zu gut für die Tonne“ wurde auch die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung thematisiert. Fair-Trade-Produkte, globale Vernetzung und der ökologische Fußabdruck erweiterten den Blick auf die weltweiten Zusammenhänge unseres Konsums. So wurde deutlich, dass alltägliche Entscheidungen Auswirkungen haben, die weit über den eigenen Lebensbereich hinausreichen.

Die Grundschülerinnen und Grundschüler wiederum beschäftigten sich mit dem Thema Sicherheit und Erste Hilfe. Am Bienenstand übten sie, mögliche Gefahrensituationen einzuschätzen und angemessen zu reagieren. Außerdem lernten sie das fachgerechte Anlegen von Verbänden. Dabei konnten sie wichtige Fähigkeiten erwerben, die ihnen helfen, Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen.

Gemeinsam lernen, Verantwortung übernehmen

Eine Projektwoche bietet insbesondere einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung (ESE) wertvolle Lerngelegenheiten. Gemeinsame Aufgaben, praktische Erfahrungen und handlungsorientierte Projekte ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, eigene Stärken einzubringen, Selbstvertrauen aufzubauen und soziale Kompetenzen weiterzuentwickeln. Rücksichtnahme, Teamarbeit, Konfliktfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein werden dabei ganz selbstverständlich im gemeinsamen Tun gefördert. Zugleich eröffnen die unterschiedlichen Zugänge zu den Themen vielfältige Möglichkeiten, individuelle Interessen und Fähigkeiten zu berücksichtigen.

Damit die Projektwoche für alle Beteiligten zu einem Erfolg werden konnte, hatte eine Koordinationsgruppe in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung die Aktivitäten sorgfältig vorbereitet und organisiert. Die abgestimmte Planung schuf die Voraussetzungen dafür, dass die verschiedenen Klassenprojekte erfolgreich umgesetzt werden konnten.

Ein gelungener Beitrag für eine nachhaltige Zukunft

Die Projektwoche zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig Bildung für nachhaltige Entwicklung gestaltet werden kann. Ob beim Müllsammeln, bei der Erforschung der heimischen Tier- und Pflanzenwelt, beim bewussten Umgang mit Lebensmitteln oder beim Erlernen von Erste-Hilfe-Maßnahmen – überall standen eigenes Handeln, gemeinsames Lernen und die Übernahme von Verantwortung im Mittelpunkt.

Die Projektwoche verlief für alle Beteiligten erfolgreich und setzte ein weiteres Zeichen für das nachhaltige Engagement der Alfred-Adler-Förderschule. Sie machte deutlich, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Unterrichtsthema ist, sondern im Schulalltag gelebt werden kann – Schritt für Schritt, gemeinsam und mit Blick auf eine lebenswerte Zukunft.

Bildungsreise nach Berlin als Dank für Engagement im Bereich Europaschecks

Frau Dr. Yahya wurde vom Bevollmächtigten des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund, Herrn Dr. Matthias Roßbach, zu einer politischen Informationsfahrt nach Berlin eingeladen.

Die Einladung erfolgte als Dankeschön und Anerkennung für ihr großes Engagement im Bereich der „Europaschecks „und für die Förderung des europäischen Gedankens an der Schule.

Vom 04. bis 07. Oktober 2026 nahm sie an einem vielseitigen Programm des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung teil. Ziel der Fahrt war die demokratische Grundbildung und die Auseinandersetzung mit zentralen Säulen unserer Demokratie.

Auf dem Programm standen u.a.:

– Besichtigung des Plenarsaals und Vortrag über die Arbeit des „Deutschen Bundestages“ im Reichstagsgebäude

– Informationsgespräch im „Bundesrat“

– Eine an politischen Gesichtspunkten orientierte Stadtrundfahrt durch die Bundeshauptstadt

– Gespräche mit Vertretern „zivilgesellschaftlicher Netzwerkorganisationen“

– Besuche der „Gedenkstätte Berliner Mauer“, der „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“ und des „Denkmals für die ermordeten Juden Europas“

– Besuch der parlamentshistorischen Ausstellung im Deutschen Dom

– Abschlussgespräch in der „Landesvertretung Nordrhein-Westfalen“ in Berlin

Die gewonnenen Eindrücke zu Themen wie Demokratiegeschichte, Erinnerungskultur, parlamentarische Arbeit und zivilgesellschaftliches Engagement fließen unmittelbar in den Unterricht und in die weitere Arbeit im Rahmen der Europaschecks ein – mit dem Ziel, den europäischen Gedanken und demokratische Grundwerte für Schülerinnen und Schüler erlebbar zu machen.

Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung!

Lidl Social Day: Hilfe an der Alfred-Adler-Schule

Der Lidl Social Day ist ein Tag, an dem Lidl-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sich freiwillig engagieren, um vor Ort soziale und Bildungsprojekte zu unterstützen. Oft arbeiten sie direkt an Schulen oder in Kooperation mit lokalen Einrichtungen wie Stadtverwaltungen oder gemeinnützigen Partnern, packen tatkräftig an und helfen beim Aufbau von Projekten wie Schulhöfen, Gärten oder Lernangeboten. Ziel ist langanhaltendes Engagement und die positive Veränderung lokaler Bildungs- und Sozialbereiche.

Rund zwanzig Lidl-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter unterstützten am 24. September die Schule tatkräftig. Besonders dringend war der Aufbau eines Anlehngewächshauses auf dem Schulgelände, das nun Stück für Stück umgesetzt werden konnte. Zudem wurden Hochbeete, die der Schule im Rahmen einer Spende zugeteilt wurden, montiert, befüllt und für den kommenden Herbst vorbereitet, damit die Schülerinnen und Schüler dort zeitnah mit dem Bepflanzen beginnen können. Bereits zu Beginn des Tages besuchten die Helferinnen und Helfer die Brotzeit der Schule, die ebenfalls von Lidl betreut wird. Die Arbeiten erstreckten sich über den ganzen Tag, sodass von früh morgens bis zum frühen Nachmittag viel erledigt werden konnte. Das Ergebnis zeigte deutliche Fortschritte im Gewächshaus- und Gartenprojekt, und es entstand eine solide Basis für das kommende Schuljahr. Die Schulleitung und die Lehrkräfte äußerten sich positiv über den Mehrwert des Engagements.

Student writing German vocabulary exercises in a classroom notebook

Lernverläufe sichtbar machen

Die Alfred-Adler-Schule nimmt am Projekt „Lernverläufe sichtbar machen“ teil. Im Rahmen des Projekts werden die Rechtschreibkenntnisse der Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 3 bis 7 über einen Zeitraum von zwei Jahren regelmäßig mit dem digitalen Rechtschreibtest „schreib.on“ überprüft.

Die wiederholten Testungen machen sowohl die individuellen Lernfortschritte als auch den Förderbedarf innerhalb der Lerngruppen sichtbar. Auf dieser Grundlage kann der Deutschunterricht gezielter geplant und an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden. Gerade für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung (ESE) ist eine passende, verlässliche Förderung wichtig. Sichtbare Lernschritte können zudem helfen, Erfolge wahrzunehmen und die Lernmotivation zu stärken.

Rechtschreibung ist eine wichtige Grundlage für verständliches Schreiben und erleichtert die Teilhabe am Unterricht und am Alltag. Die regelmäßigen Tests bedeuten zunächst zusätzlichen Aufwand für Lernende und Lehrkräfte. Die Alfred-Adler-Schule erhofft sich jedoch, dass sich dieser Einsatz langfristig auszahlt: durch ein genaueres Bild der Lernentwicklung und eine wirksamere Förderung im Deutschunterricht

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Eine Veeh-Harfe für den Musikunterricht

Die Alfred-Adler-Schule in Duisburg freut sich über eine neue Veeh-Harfe. Die Duisburg Stiftung hat die Anschaffung mit insgesamt 1.300 Euro ermöglicht. Zum Instrument gehören ein Instrumentenständer, eine Tragetasche und erste Notensätze.

Das Besondere an der Veeh-Harfe: Die Notenblätter werden unter die Saiten geschoben. So können auch Menschen ohne Notenkenntnisse schnell erste Musikstücke spielen. Die übersichtliche Anordnung der Saiten und der leichte Einstieg machen das Instrument besonders geeignet für den Förderschulalltag.

Auch Schülerinnen und Schüler mit den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung (ESE), Sprache und Lernen können von der Veeh-Harfe profitieren. Das gemeinsame Musizieren fördert Konzentration, Wahrnehmung und motorische Fähigkeiten. Zugleich erleben die Kinder Selbstwirksamkeit und können sich musikalisch ausdrücken – auch dann, wenn ihnen das Lernen an anderen Instrumenten schwerfällt. Ein besonderes Ziel der Anschaffung ist es, gerade Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, die sich bislang wenig zutrauen, ein Instrument zu spielen.

Die musikalischen Erfahrungen knüpfen an den Musiklehrplan der Grundschule in Nordrhein-Westfalen an. Dieser betont unter anderem das gemeinsame Musizieren, das Erproben von Instrumenten und den eigenen musikalischen Ausdruck.

Die Duisburg Stiftung unterstützt gemeinnützige Vorhaben und stärkt damit das gesellschaftliche Leben in Duisburg. Die Schulleitung und die Fachschaft Musik bedanken sich – auch im Namen der Schülerinnen und Schüler – herzlich für die Förderung. Sie freuen sich darauf, der Schulgemeinde bei festlichen Veranstaltungen künftig auch musikalisch etwas darbieten zu können.

Auszeichnungsfeier „Schule der Zukunft 2026“ – Alfred Adler Schule für ihr Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet

Am 2. Oktober fand im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf die Auszeichnungsfeier des Landesprogramms „Schule der Zukunft“ für den Regierungsbezirk Düsseldorf statt. Insgesamt 45 Schulen und Netzwerke wurden für ihr besonderes Engagement im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgezeichnet. Eine besondere Bedeutung hatte die Veranstaltung für die Alfred Adler Schule, die sich in diesem Jahr erfolgreich mit ihrer Bewerbung für die Stufe 2 des Landesprogramms „Schule der Zukunft“ zertifizieren konnte.

Das Landesprogramm „Schule der Zukunft“ unterstützt Schulen dabei, Bildung für nachhaltige Entwicklung dauerhaft im Schulalltag zu verankern. Dabei geht es nicht nur um einzelne Projekte, sondern um die Entwicklung einer ganzheitlichen Schulkultur, in der Schülerinnen und Schüler dazu befähigt werden, Verantwortung für sich, ihre Mitmenschen und die Umwelt zu übernehmen und aktiv an einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken. BNE verbindet dabei ökologische, soziale, wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragestellungen und fördert Kompetenzen wie Verantwortungsbewusstsein, Beteiligung, kritisches Denken und gemeinsames Handeln.

Ein besonderer Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung lag auf dem Whole School Approach (WSA). Dieser Ansatz versteht Bildung für nachhaltige Entwicklung als Aufgabe der gesamten Schule. Unterricht und Projekte werden dabei ebenso einbezogen wie das Schulleben, die Zusammenarbeit innerhalb der Schulgemeinschaft, die Gestaltung des Schulgeländes sowie Kooperationen mit außerschulischen Partnern. Bei einer Inspirationsreise konnten die Teilnehmenden an verschiedenen sogenannten WSA-Inseln Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten erhalten und sich über erfolgreiche BNE-Projekte austauschen.

Für die Alfred Adler Schule war die Auszeichnungsfeier ein besonderer Höhepunkt und eine Anerkennung für die Arbeit der vergangenen Jahre. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Mia und Carlo nahmen die Lehrkräfte Frau Dr. Yahya und Frau Weyers die Auszeichnung für die Schule entgegen. Überreicht wurden die Urkunde, das Auszeichnungsschild und das Banner, die künftig sichtbar an der Schule auf das Engagement und die erfolgreiche Zertifizierung im Landesprogramm hinweisen werden.

Besonders hervorzuheben ist, dass die Alfred Adler Schule die einzige Förderschule unter den insgesamt 45 ausgezeichneten Schulen im Regierungsbezirk Düsseldorf war. Diese besondere Stellung macht die Auszeichnung zu einer ganz besonderen Anerkennung für die gesamte Schulgemeinschaft. Sie zeigt, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung unabhängig von Schulform und individuellen Voraussetzungen erfolgreich umgesetzt und zu einem wichtigen Bestandteil des schulischen Lebens werden kann.

Die feierliche Veranstaltung wurde durch musikalische und kulturelle Beiträge verschiedener Schulen bereichert. Nach der Begrüßung und einer BNE-Inspirationsreise folgte das Grußwort von Viktor Haase, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, bevor die Auszeichnungen der Schulen und Netzwerke vorgenommen wurden.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Schulleitung der Alfred Adler Schule, Herrn Marienfeld. Durch seinen unermüdlichen Einsatz und seine große Unterstützung für die Bildung für nachhaltige Entwicklung konnte die Alfred Adler Schule in vergleichsweise kurzer Zeit wichtige Impulse setzen, zahlreiche Ideen entwickeln und BNE zunehmend im Schulalltag verankern. Sein Engagement hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Schule diesen erfolgreichen Weg gehen und nun die Zertifizierung für die Stufe 2 des Landesprogramms „Schule der Zukunft“ erreichen konnte.

Die Auszeichnung ist daher nicht nur eine Anerkennung für bereits geleistete Arbeit, sondern zugleich Motivation und Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Die Alfred Adler Schule möchte auch zukünftig nachhaltiges Denken und Handeln fördern und gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern daran arbeiten, Schule als einen Ort zu gestalten, an dem Zukunft aktiv und verantwortungsvoll mitgestaltet wird.

Die Auszeichnungsfeier in Düsseldorf war damit ein besonderer und würdiger Anlass, um das Engagement der Alfred Adler Schule sichtbar zu machen und den Einsatz aller Beteiligten zu würdigen. Die erfolgreiche Zertifizierung für die Stufe 2 ist eine Auszeichnung für die gesamte Schulgemeinschaft und zugleich ein Zeichen dafür, welchen Stellenwert Bildung für nachhaltige Entwicklung an der Alfred Adler Schule inzwischen einnimmt.

Musikunterricht: Rhythmus verbindet

Jeden Dienstag startet die Bienenklasse gemeinsam mit ihrem Musiklehrer mit einer energiegeladenen Musikstunde. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte haben viel Freude am Musizieren. So gelingt es der Gruppe immer besser, gemeinsam zu singen und Instrumente zu begleiten.

Aktuell steht der Rhythmus im Mittelpunkt. Mit Eimern als improvisierten Trommeln und Drumsticks erarbeiten alle zusammen ein mitreißendes Stück. Dabei üben sie, einen Puls zu halten, Rhythmusmuster nachzuspielen und aufeinander zu hören. Auch Improvisation, Tempo, Dynamik und gemeinsames Musizieren spielen eine wichtige Rolle.

Das Vorhaben knüpft an den Lehrplan Musik für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen an. Dieser sieht unter anderem vor, Musik praktisch zu gestalten, Klänge und Rhythmen zu erkunden sowie Musik gemeinsam aufzuführen und zu reflektieren.

Gerade an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung (ESE) kann Musikunterricht wichtige Lerngelegenheiten bieten: Die Kinder erleben Gemeinschaft, üben Rücksichtnahme und Absprachen und können sich auf kreative Weise ausdrücken. Beim gemeinsamen Trommeln wird deutlich: Jeder Beitrag zählt – und zusammen klingt es am besten.

Unsere kleine Farm III – Lernen mit Esel Fiete

In dieser Woche besuchten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Yahya und Frau Weyers erneut den außerschulischen Lernort Bauspielplatz Neumühl. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Umsetzung des Projektes „Unsere kleine Farm III“. Auch heute brachte Frau Sense ihren Esel Fiete mit auf das Gelände.

Fiete ist ein geduldiger und aufmerksamer Lernpartner. Im Umgang mit ihm lernen die Kinder, ihr eigenes Verhalten wahrzunehmen und zu reflektieren. Durch die tiergestützte Interaktion können sie Strategien zur Selbstkontrolle und Selbstwahrnehmung entwickeln. Fiete reagiert dabei mit eindeutigen Verhaltensweisen und gibt den Kindern unmittelbar Rückmeldung auf ihr Verhalten.

Neben der Arbeit mit dem Esel stand auch das Kennenlernen der Lebensräume, Pflanzen und Tiere auf dem Bauspielplatz im Mittelpunkt. Auf dem ehemaligen Reitplatz haben sich inzwischen zahlreiche verschiedene Pflanzen angesiedelt. Einige davon sind jedoch für Esel giftig. Deshalb halfen die Schülerinnen und Schüler dabei, diese Pflanzen zu erkennen und vorsichtig aus dem Boden zu ziehen. Dabei entdeckten sie unter anderem Grashüpfer, Schmetterlinge, Wildbienen und viele weitere kleine Lebewesen.

Zum Abschluss zeigte Fiete noch einmal, dass der Umgang mit einem Tier viel Geduld und Überzeugungskraft erfordert: Der Weg zurück in den Anhänger wollte ihm zunächst nicht so recht gefallen. Vielleicht war er einfach noch nicht bereit, seinen spannenden Tag mit den Kindern zu beenden. Es schien, als hätte Fiete den gemeinsamen Tag ebenso genossen wie die Schülerinnen und Schüler.

Apfeltag in der Grundschule

Am heutigen Apfeltag drehte sich alles um den Apfel. Die Bienenklasse bereitete verschiedene Stationen vor, an denen die Schülerinnen und Schüler Äpfel und Apfelsaft verkosten konnten. Besonders beliebt war der Saft von unserer Streuobstwiese.

Seit einem Jahr verfügt unsere Schule über eine eigene Streuobstwiese. Gerade im Herbst wird das Thema Apfel im Unterricht handlungsorientiert aufgegriffen. Frau Weyers strukturierte den Apfeltag vor und wählte sinnvolle und ansprechende Stationen aus. Ergänzend gab es ein kleines Memory-Spiel. Anschließend wurden Teller mit Äpfeln in den Klassen verteilt.

Der Apfeltag knüpft an den Lehrplan für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen an: Die Kinder lernen ihre natürliche und gestaltete Umwelt unmittelbar kennen, beobachten, vergleichen und beschreiben. Durch das praktische Erkunden und Verkosten werden verschiedene Lernbereiche miteinander verbunden. Für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung (ESE) bieten klar strukturierte Stationen und anschauliche, alltagsnahe Aufgaben einen motivierenden Rahmen. Sie ermöglichen gemeinsames Lernen, fördern Selbstständigkeit und bieten Gelegenheiten, soziale Fähigkeiten wie Absprachen, Rücksichtnahme und Kooperation zu üben.