Engagierte Praxisförderung im Schulalltag

Werklehrer und Ehrenamtliche gestalten Lernräume mit Schülerinnen und Schülern

Im Mittelpunkt stehen zwei Persönlichkeiten: Herr Schäfer, unser Werklehrer, und Herr Klose, der ehrenamtlich tätig ist. Sie arbeiten an zwei Schultagen handwerklich mit Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Schulstufen und erledigen wichtige Aufgaben für andere Klassen oder Projekte.

Beispiele ihrer Tätigkeiten:

Unterstützung der Schulimkerei: Reinigungsarbeiten der Bienenbeuten und Pflege des Bienengartens

Geländepflege: Laub entfernen und das Schulgelände fegen

Bau- und Instandhaltungsprojekte: Anleitung der Schülerinnen und Schüler, ungenutzte Teile des Schulhofes aufgrund von Bauarbeiten von Müll zu säubern

Ziele ihrer Arbeit:

Förderung praktischer Fertigkeiten, Verantwortungsbewusstsein und Teamarbeit

Einbindung der Lernenden in schulweite Projekte

Stärkung einer inklusiven Schulkultur durch Kooperation und Engagement

Wir danken Herrn Schäfer und Herrn Klose herzlich für ihren Einsatz

Das Leder- und Gerbermuseum in Mülheim

Am 14. April nahmen zwei Klassen der Primarstufe an einer altersgerechten Führung teil, die sich nach den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler richtete und den Werkstoff Leder, seine Entstehung und die Arbeitsschritte näherbrachte.

Die Kinder erfuhren, wie Leder vom Tier zur Gerberei entsteht, welcher Rolle das Tier bzw. der Kuh dabei zukommt, und welche Schritte nötig sind, um Leder herzustellen. In praktischen Übungen hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich mit Herkunft, Verarbeitung und Anwendungen auseinanderzusetzen.

Zum Abschluss fertigte jedes Kind eine eigene kleine Lederarbeit als Mitnehmobjekt, wodurch Feinmotorik und sensorische Wahrnehmung gefördert wurden.

Begleitet wurde der Besuch von Lernzielen aus dem Lehrplan Grundschule NRW, die Naturwissenschaften, Sachunterricht und Kunst/Werken sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) umfassen, wobei der Fokus auf Materialeigenschaften, Produktionsprozessen, verantwortungsbewusstem Umgang mit Ressourcen und nachhaltigem Konsum lag. Die ESE-Förderung zeigte sich in der Strukturierung sinnstiftender Lern- und Arbeitsprozesse in einer außerschulischen Lernumgebung, in der kleine Gruppen individuelle Förderung, Teilhabe und Selbstwirksamkeit unterstützen.

Die Kosten für die Busfahrt wurde von „Heimattouren“ finanziert.

Die Streuobstwiese erblüht

Im vergangenen Herbst wurden die Streuobstbäume gepflanzt und sind gut angewachsen. Das Leben auf der Streuobstwiese erwacht, und es ist ein besonderes Ereignis, die selbst gepflanzten Bäume nun in voller Blüte zu sehen. Kirschen, Äpfel, Birnen, Pflaumen, Quitten und Mispeln besiedeln den neu erschaffenen Lebensraum Streuobstwiese. Daneben zeigen viele neu gepflanzte Heckenpflanzen ihre Frühjahrspracht.

Nach den Osterferien führen die Schülerinnen und Schüler die ersten Pflegearbeiten auf der Wiese durch. Außerdem wird eine Hinweistafel über den Lebensraum Streuobstwiese angebracht, um Besucherinnen und Besuchern die Vielfalt zu erläutern.

Folgende Lernziele aus dem Lehrplan Grundschule NRW können durch die Streuobstwiese umgesetzt werden:

Biologie: Lebensräume und ökologische Zusammenhänge verstehen (Streuobstwiese als Lebensraum für Pflanzen und Tiere).

Sachunterricht/Umweltkunde: Beobachtung, Beschreibung von Veränderungen, Einführung in Pflanzpflege und Standortfaktoren.

Natur- und Umwelterziehung: verantwortungsbewusster Umgang mit Natur, Artenvielfalt, Nachhaltigkeit.

Kunst/Medien: Gestaltung von Hinweistafeln, visuelle Dokumentation des Wachstums.

Mathematik: Messung von Baumgröße, Erfassung von Wachstumsdaten (z. B. Höhen, Blütezeit).

Schülerinnen und Schüler mit dem

Förderbedarf ESE (emotional-soziale Entwicklung) haben besonderen Nutzen durch die Pflege der Streuobstwiese, denn strukturierte, sinnstiftende Lern- und Arbeitsprozesse in natürlicher Umgebung stärken Motivation, Konzentration und Sozialkompetenz.

Gemeinschaftliche Aufgaben fördern Teilhabe, Verantwortungsbewusstsein und Kooperation.

Handwerkliche Tätigkeiten (Pflanzenpflege, Pflegemaßnahmen, Teamarbeit) unterstützen Praxisnähe und Selbstwirksamkeit.

Berührung mit Natur stärkt emotionale Regulation, Vertrauen in Lebensprozesse und positives Selbstbild.

Bei Fragen zur Streuobstwiese wenden Sie sich gerne an das Klassenteam der Bienenklasse.

Aktuelles aus der Schulimkerei

Die Schulimkerei im Frühling

Die Alfred-Adler-Schule betreibt eine eigene Schulimkerei, in der sich aktuell viel bewegt. Mit dem Beginn des Frühlings starten die Bienen in die Produktion der Frühtracht (Honig). Die Honigernte erfolgt gemeinsam mit den Imkerinnen der Schule und den Schülerinnen und Schülern, die dabei wertvolle Einblicke in die Praxis der Honigproduktion gewinnen und die Ergebnisse auch vermarkten.

Zu Beginn der Kirschblüte haben wir den Bienenvölkern neue Honigräume gegeben, damit sie dort den Honig einlagern können. Die Völker arbeiten intensiv daran, die Vorräte für die kommende Saison anzulegen, und die Räume ermöglichen eine strukturierte Verarbeitung der Frühlingstracht.

In den kommenden Wochen stehen weitere Arbeiten an den Bienenvölkern an. Ist die Stärke der Völker hoch, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um ein Abschwärmen zu verhindern. Geplant ist daher die Bildung von Ablegern. Durch das Bilden von Ablegern sichern wir nicht nur die Vermeidung von Schwarmlust, sondern legen gleichzeitig den Grund für neue Bienenvölker. Damit schaffen wir nachhaltige Lern- und Arbeitsmöglichkeiten für die Klasse und stärken das Verständnis für biologische Kreisläufe, Tierwohl und verantwortungsbewusste Naturpflege.

Wir freuen uns über das wachsende Engagement rund um unsere Schulimkerei und danken allen Beteiligten für ihr Interesse, ihre Zeit und ihre Lernbereitschaft.

Hinweis: Bei Fragen rund um die Schulimkerei können sich interessierte Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte gerne an das Schulimkereiteam wenden!

PV2School an der Alfred-Adler-Schule – Unsere Schule erzeugt jetzt eigenen Strom!

Ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit ist geschafft: An der Alfred-Adler-Schule wurde erfolgreich das Projekt PV2School umgesetzt. Seit Kurzem produziert unsere Schule nun eigenen, klimafreundlichen Strom durch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Schuldach.

Das Besondere an PV2School: Statt auf wenige große Anlagen zu setzen, werden viele kleinere, dezentrale und wartungsarme Photovoltaik-Systeme installiert. Diese benötigen nur wenig Platz, sind kostengünstig und können ohne aufwendige statische Prüfungen angebracht werden. Der erzeugte Strom wird zu 100 % direkt im Schulgebäude genutzt. Dadurch sinken nicht nur die Energiekosten erheblich, sondern die Schule leistet auch einen aktiven Beitrag zur klimaneutralen Zukunft.

Bereits jetzt zeigen die ersten Zahlen den Erfolg des Projekts: Im Jahr 2026 wurden schon über 201 kWh CO₂-neutraler Strom erzeugt – und das bei weiter steigender Tendenz.

Lernen durch Erleben – Naturwissenschaften zum Anfassen

Ein zentraler Bestandteil des Projekts sind interaktive Workshops, in denen die Schülerinnen und Schüler die Photovoltaik-Anlage aktiv kennenlernen. Ganz nach dem Prinzip „Learning by Doing“ können sie sogar beim Bau kleiner Solaranlagen mitwirken.

Dabei werden wichtige Inhalte aus dem Lehrplan NRW bis Klasse 10 (Hauptschule) praxisnah vermittelt, insbesondere aus den Bereichen:

  • Physik:
    • Energieformen und Energieumwandlung (Sonnenenergie → elektrische Energie)
    • Stromkreise und elektrische Spannung
    • Grundlagen erneuerbarer Energien
  • Chemie / Naturwissenschaften:
    • Nachhaltige Ressourcennutzung
    • Umwelt- und Klimaschutz
  • Technik:
    • Aufbau und Funktion technischer Anlagen
    • Einfache handwerkliche Tätigkeiten beim Bau von Solarmodulen

Durch die direkte Anwendung wird abstraktes Wissen greifbar und verständlich.


Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen (ESE)

Als Förderschule mit dem Schwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung (ESE) bietet das Projekt zusätzlich wertvolle Lernchancen über den Fachunterricht hinaus:

  • Stärkung von Selbstwirksamkeit: Die Schülerinnen und Schüler erleben, dass ihr Handeln einen sichtbaren Beitrag leistet.
  • Teamarbeit und Kooperation: Gemeinsames Arbeiten an praktischen Aufgaben fördert Rücksichtnahme und Kommunikation.
  • Verantwortungsbewusstsein: Der Umgang mit Technik und Umwelt stärkt nachhaltiges Denken.
  • Motivation und Durchhaltevermögen: Praktische Erfolge steigern die Lernbereitschaft.

Ein Gewinn für Schule, Umwelt und Zukunft

Das PV2School-Projekt verbindet auf vorbildliche Weise Klimaschutz, Bildung und soziale Förderung. Unsere Schule wird nicht nur ein Stück unabhängiger von externen Energiequellen, sondern auch zu einem lebendigen Lernort für nachhaltige Entwicklung.

Wir freuen uns auf viele sonnige Tage – und auf die nächsten Schritte in Richtung einer grüneren Zukunft! ☀

Der Leseclub an der Alfred-Adler-Schule

Gemeinsam Lesen entdecken!

Die Alfred Adler Schule freut sich, ihren neuen Leseclub vorzustellen, der in enger Zusammenarbeit mit dem Museum Voswinckelshof in Dinslaken entstanden ist. Mit diesem gemeinsamen Projekt wird ein wichtiger Beitrag zur Leseförderung und zur kulturellen Bildung von Kindern geleistet.

Was sind Leseclubs?
Leseclubs sind außerschulische Bildungsangebote zur Förderung der Lesekompetenz von Kindern. Seit dem Start des bundesweiten Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ haben bereits rund 85.000 Kinder – viele von ihnen aus bildungsbenachteiligten Familien – an solchen Angeboten teilgenommen.

An diese Erfolge knüpft das aktuelle Programm an: Bis 2027 werden bis zu 400 Leseclubs in ganz Deutschland von der Stiftung Lesen im Rahmen des BMBF-Programms „Kultur macht stark“ unterstützt.

Ein Leseclub ist weit mehr als nur ein Ort zum Lesen. Er ist ein gemütlich gestalteter Raum, in dem Kinder Bücher, Zeitschriften, Spiele und digitale Medien entdecken können. Bequeme Sitzmöbel, bunte Regale und kleine Rückzugsorte schaffen eine einladende Atmosphäre, die zum Verweilen und Schmökern einlädt. Seit 2013 wurden bundesweit über 400 Leseclubs mit mehr als 500.000 Medien ausgestattet.

Leseclubs entstehen bewusst dort, wo Kinder ihre Freizeit verbringen – beispielsweise in Schulen, Bibliotheken, Jugendzentren oder Vereinshäusern.

Der Leseclub an der Alfred Adler Schule


Der neue Leseclub der Alfred Adler Schule bietet Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren regelmäßig die Möglichkeit, spielerisch und mit Freude in die Welt der Bücher einzutauchen. Mehrmals pro Woche finden freizeitorientierte Angebote statt, bei denen Lesen, Erzählen, Spielen und kreatives Gestalten im Mittelpunkt stehen.

Das Angebot wird von engagierten Ehrenamtlichen getragen, die durch pädagogisches Fachpersonal unterstützt werden. Ergänzend profitieren die Beteiligten von Weiterbildungen und Online-Seminaren der Stiftung Lesen. So wird sichergestellt, dass die Kinder bestmöglich begleitet und gefördert werden.

Eine starke Partnerschaft

Die Zusammenarbeit mit dem Museum Voswinckelshof eröffnet zusätzliche spannende Möglichkeiten: Literatur kann hier mit Geschichte und Kultur verknüpft werden. Gemeinsame Aktionen, Veranstaltungen und kreative Projekte bereichern das Angebot und machen den Leseclub zu einem lebendigen Lern- und Begegnungsort.

Mit dem neuen Leseclub setzt die Alfred Adler Schule ein starkes Zeichen für Chancengleichheit, Bildung und Lesefreude – und lädt alle Kinder herzlich ein, Teil dieser besonderen Gemeinschaft zu werden.

Osterfrühstück der Grundschule

Mes war der Start in die Osterferien mit einem traditionellen Osterfrühstück. Gemeinsam bereiteten die Klassen verschiedene Leckereien vor, die von allen Grundschülerinnen und Grundschülern an langen Tafeln gemeinsam gegessen wurden. Während des Frühstücks unterhielten sich die Gruppen über die Vorfreude auf die Schulferien und genossen die gemeinschaftliche Atmosphäre.

Das Osterfrühstück ist traditionell fest im Schulleben der Alfred-Adler-Schule verankert. Es bietet den Schülerinnen und Schülern Raum für Begegnung, Austausch und positive Gemeinschaftserlebnisse – unabhängig von individuellen Lernwegen.

Für Förderschülerinnen und Förderschüler mit dem Förderschwerpunkt ESE ist eine solche Veranstaltung besonders wichtig, weil sie:

soziale Teilhabe und gemeinschaftliches Erleben ermöglicht,

Kommunikations- und Interaktionsfähigkeiten in einem entspannten Rahmen stärkt,

Sicherheit, Routine und Orientierung durch wiederkehrende Rituale bietet,

Motivation und positive Lernmotivation durch gemeinsame Erfolge fördert.

Wir wünschen Allen erholsame Osterferien.

Theater in der Schule: Klamotte

Ein Berg voller Klamotten – und mittendrin jede Menge Fantasie: In der Turnhalle der Alfred-Adler-Schule wurde das außergewöhnliche und skurrile Theaterstück „Klamotte“ gleich zweimal aufgeführt. Jeweils rund 50 Kinder sowie ihre Lehrkräfte besuchten die beiden Vorstellungen und ließen sich in eine bunte, kreative Welt entführen.

Im Zentrum des Stücks stand ein großer Haufen Kleidung: Wer zieht was an? Blaue Strümpfe, ein grüner Pulli, ein riesiger Hut oder ein ellenlanger Schal – und was passiert dann damit und mit wem? Zwei Spielerinnen und ein Musiker probierten an, aus und um, erschufen immer neue Bilder und Situationen und erfanden mit viel Witz und Poesie fantasievolle Wesen aus Stoff und Klang.

Besonders die jüngeren Zuschauerinnen und Zuschauer waren begeistert: Die bewusst erfundene „Sprache“ der Schauspieler sorgte für viele Lacher, während die bunten Kleidungsstücke scheinbar wie in einer Waschmaschine durch die Luft wirbelten. Auch die musikalischen Elemente kamen sehr gut an – so eingängig und rhythmisch, dass sich viele Kinder ganz selbstverständlich mitbewegten.

Das Stück dauerte etwa 45 Minuten und wurde gestaltet von Anja Klein, Tina El-Fayoumy und Benjamin Garcia (Spiel/Musik), mit Kompositionen von Benjamin Garcia. Regie führte Maik Evers, die Dramaturgie übernahm Sascha Bauer.

Eine Theateraufführung wie „Klamotte“ unterstützt zentrale Lernziele des Lehrplans NRW. Im Fach Deutsch fördert sie das Sprachverständnis, insbesondere im Bereich der nonverbalen und kreativen Kommunikation. Im Fach Kunst regt sie die Wahrnehmung, Fantasie und das ästhetische Empfinden an. Auch im Bereich Musik werden rhythmisches Empfinden und das Erleben von Klängen gestärkt. Darüber hinaus trägt das gemeinsame Theatererlebnis zur sozialen Kompetenz bei, etwa durch gemeinsames Erleben, Austausch und Perspektivübernahme.

Gerade Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung (ESE) profitieren besonders von solchen Aufführungen. Die klare, oft nonverbale Darstellung erleichtert den Zugang zum Geschehen und ermöglicht Erfolgserlebnisse im Verstehen. Die fantasievollen und humorvollen Elemente sprechen Emotionen an und fördern positive Erlebnisse im schulischen Kontext. Zudem bieten gemeinsame kulturelle Erfahrungen wichtige Anlässe für Kommunikation, soziale Interaktion und den Aufbau von Gemeinschaft.

Die Turnhalle wird zum Märchenwald

Jeden Mittwoch wird die Turnhalle der Alfred-Adler-Schule zu einem ganz besonderen Ort: Zwei erfahrene Sportlehrkräfte verwandeln sie mit viel Engagement und Kreativität in eine abwechslungsreiche Bewegungslandschaft. Unter der Leitung von Herrn Gerritzen und Frau Wahl erwartet die Schülerinnen und Schüler jede Woche ein neues, spannendes Motto.

Die sportlichen Herausforderungen und Aufgaben werden dabei passend zum Wochenthema gestaltet. Unterschiedliche Geräte und fantasievoll aufgebaute Parcours sorgen dafür, dass die Kinder mit Freude und Neugier aktiv sind. Ob Klettern, Balancieren, Springen oder Teamaufgaben – für jeden ist etwas dabei, und ganz nebenbei werden motorische Fähigkeiten sowie soziale Kompetenzen gefördert.

Viele Kinder konnten sich im Laufe des Schuljahres durch dieses kreative Bewegungsangebot sowohl sportlich als auch im sozialen Miteinander deutlich verbessern. Die Begeisterung und Motivation in der Turnhalle sind dabei jedes Mal deutlich spürbar.

Kurz vor den Ferien stand der Sportunterricht unter dem Motto „Märchen“. Die Turnhalle verwandelte sich in einen geheimnisvollen Märchenwald, durch den die Kinder als Heldinnen und Helden verschiedene Aufgaben bewältigen mussten. Mit viel Fantasie und Einsatz erreichten sie schließlich ihr Ziel – ein echtes Highlight zum Abschluss.

Ein herzliches Dankeschön an das Sportteam, Herrn Gerritzen und Frau Wahl, für dieses besondere und inspirierende Angebot!

Ein Hochbeet für die Wildbienen

Die Alfred–Adler-Schule besuchte die Wirtschaftsbetriebe Nord, um im Rahmen eines besonderen Projekts einen Wildbienenlehrpfad zu entwickeln. Der Schwerpunkt der Woche lag eindeutig auf der Bepflanzung eines Hochbeetes, das als zentrale Lern- und Erfahrungsplattform dienen soll.

Vor Ort wurde das Hochbeet gemeinsam geplant. Die Gruppe diskutierte, welche Pflanzen besonders bienenfreundlich sind, welche Sorten als Früh- beziehungsweise Spätblüher geeignet sind und wie Bodendecker sowie nährstoffreiche Substrate eine nachhaltige Pflanzenauswahl unterstützen. Die Schülerinnen und Schüler lernten, die Bodenqualität zu prüfen und das passende Substrat auszuwählen, um eine langfristig florierende Bepflanzung zu sichern.

Unter fachkundiger Anleitung der Umwelt- und Gartenexpertinnen der Wirtschaftsbetriebe Nord wurden Setzlinge gesetzt: Löcher wurden gegraben, Erde vorbereitet und darauf geachtet, dass Pflanzabstände sinnvoll gewählt sind. Das Gießen und die regelmäßige Pflege der Pflanzen standen von Anfang an im Mittelpunkt. Schon beim ersten Pflegen zeigten sich erste Erfolge: frische Triebe und erste Blütenknospen motivierten die Gruppe und bestätigten den Lernfortschritt.

Neben der praktischen Arbeit wurden den Schülerinnen und Schülern Impulse zu ökologischem Handeln im Alltag vermittelt. Es wurde erläutert, wie Unternehmen Umweltprojekte verankern, welche Rolle urbanes Grün für die Biodiversität spielt und wie ökologische Ziele mit wirtschaftlichen Interessenslagen in Einklang gebracht werden können. Die Dokumentation des Projekts – durch Beobachtungsprotokolle, Fotos und kurze Berichte – wird künftig die Lernergebnisse sichtbar machen.

Der Hochbeet-Bepflanzung sah der Rundgang durch das Gelände weitere Einblicke in mögliche Berufsfelder vor, doch der klare Schwerpunkt blieb die Gestaltung einer bienenfreundlichen Pflanzkombination. Die Aktivität förderte Teamarbeit, Geduld und verantwortungsvolles Arbeiten im Freien und zeigte eindrucksvoll, wie schulisches Lernen praxisnah in eine Unternehmensumgebung übersetzt werden kann.