Frühjahrshonig der Schulimkerei: Regional, aromatisch und ab sofort bestellbar!

Bereits in den Tagen vor der eigentlichen Honigernte waren die Schulimkerinnen und Jungimker der Bienenklasse intensiv mit den Vorbereitungen beschäftigt. Zunächst wurden die Honigräume kontrolliert und der Reifegrad des Honigs überprüft. Anschließend setzten die Kinder gemeinsam mit den betreuenden Imkerinnen sogenannte Bienenfluchten ein. Diese ermöglichen es den Bienen, die Honigräume zu verlassen, verhindern jedoch ihre Rückkehr. So konnten die Honigwaben am Erntetag bienenschonend und nahezu bienenfrei entnommen werden. Darüber hinaus wurden Schleuderraum und Geräte gründlich gereinigt und vorbereitet. Die Kinder lernten dabei, wie wichtig sorgfältiges Arbeiten, Hygiene und der respektvolle Umgang mit den Bienen für die Gewinnung eines hochwertigen Lebensmittels sind.

Die Schulvölker haben fleißig gesammelt, und zwischen 25–30 kg Frühtracht pro Volk konnten gewonnen werden. Die Ernte war arbeitsintensiv: Honigschleudern, Sieben, Abfüllen, Sauberkeit und Geduld erfordern Konzentration und Teamarbeit. Der Aufwand lohnt sich: Die Schulimkerei kann das Naturprodukt nun zum Verkauf anbieten.

Der Erlös fließt in wichtige Anschaffungen für das Bienenvolk, die JungimkerInnen und die tiergestützte Pädagogik. In diesem Jahr schmeckt der Honig besonders aromatisch, mit dem charakteristischen Frühtracht-Geschmack.

Regionaler Honig unterstützt die lokale Bienenpopulation und bietet eine langfristige Quelle regionaler Lebensmittel. Er kann zur Stärkung des Immunsystems beitragen und zeichnet sich durch Transparenz und Nachhaltigkeit aus.

Ab sofort können Bestellungen für Honig in der Bienenklasse abgegeben werden.

Sponsoren gesucht!

Die Kinder der Alfred-Adler-Schule lieben es, sich in den Pausen zu bewegen. Besonders beliebt sind unsere Pausenfahrzeuge, die täglich von vielen Schülerinnen und Schülern genutzt werden. Leider sind die meisten Fahrzeuge inzwischen stark beschädigt und nach vielen Jahren intensiver Nutzung nicht mehr verkehrssicher. Einige mussten bereits aus dem Betrieb genommen werden.

Damit unsere Kinder auch weiterhin Freude an Bewegung, Spiel und gemeinsamen Aktivitäten haben, möchten wir neue Pausenfahrzeuge anschaffen. Dafür suchen wir Unternehmen, Vereine, Stiftungen oder Privatpersonen, die dieses Projekt finanziell unterstützen möchten.

Jede Spende hilft dabei, den Kindern sichere und attraktive Bewegungsangebote auf dem Schulhof zu ermöglichen. Gerne informieren wir interessierte Sponsoren über die geplanten Anschaffungen und stellen auf Wunsch eine Spendenbescheinigung aus.

Wir freuen uns über jede Unterstützung und bedanken uns herzlich bei allen, die unseren Schülerinnen und Schülern neue Bewegungserlebnisse ermöglichen!


Sicher durch die Medienlandschaft

Heute wurde ein Workshop mit der Klasse 5 der Alfred-Adler-Schule durchgeführt.

Ziel des Workshops ist es, Datenschutz, Passwortsicherheit und Bildrechte spielerisch zu vermitteln sowie den sicheren Umgang mit digitalen Inhalten zu fördern. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen darauf, wichtige Daten zu erkennen und den Schutz im Alltag zu beachten, starke Kennwörter zu verwenden und sicher zu verwalten sowie Einwilligungen und eine rechtssichere Bildnutzung zu berücksichtigen.

Die Umsetzung erfolgt in Kleingruppenarbeit mit altersgerechten Aufgaben und passenden Checklisten für Schule und Lernalltag, ergänzt durch interaktive Übungen und praxisnahe Methoden. Im Lehrplanbezug knüpft der Workshop an Medienstudien und Informatik an, insbesondere an Datenschutz, sichere Passwörter und Bildrechte, während im Ethik- und Sozialkundeunterricht Privatsphäre und Verantwortung im Netz thematisiert werden. Hinweise zur Umsetzung beinhalten ein Materialpaket mit Checklisten, Aufgaben und Video-Inputs sowie eine Lehrkräftehandreichung und Evaluationsmöglichkeiten. Der zeitliche Rahmen umfasst mehrere Unterrichtsstunden, mit Optionen für weitere Bausteine. Als Abschluss wird die Medienkompetenz gestärkt und die Einhaltung von Datenschutz- sowie Urheberrechtsregeln gefördert; darüber hinaus werden sichere, praxisnahe Materialien für eine nachhaltige Umsetzung im Unterricht bereitgestellt.

Durchgeführt wurde das Projekt kostenfrei von „Coding for tomorrow“.

Students sitting around a table using tablets and smiling in a classroom
A group of diverse students happily working with tablets in a classroom setting

Nachts in der Schule – ein unvergessliches Abenteuer für unsere Grundschule

Traditionell verwandelt sich die Alfred-Adler-Schule einmal im Jahr für eine Nacht in ein ganz besonderes Zuhause:  Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule verbringen gemeinsam eine Schulübernachtung – ein Ereignis, auf das sich viele Kinder schon Wochen vorher freuen.

Auch in diesem Jahr startete das Abenteuer mit einem ereignisreichen Tag. Über 80 Grundschülerinnen und Grundschüler machten sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften und weiterem Betreuungspersonal auf den Weg ins Irrland. Dort wurde gerannt, geklettert, gespielt, gelacht und gepicknickt. Bei bestem Ausflugswetter konnten sich die Kinder ausgelassen bewegen, neue Spielmöglichkeiten entdecken und den Tag gemeinsam genießen. Besonders schön war dabei zu beobachten, wie klassenübergreifend gespielt und neue Kontakte geknüpft wurden.

Am späten Nachmittag ging es dann zurück zur Schule – doch der Tag war noch lange nicht vorbei. Die Klassenräume wurden mit viel Freude und Kreativität in gemütliche Schlaflager umgebaut. Luftmatratzen, Schlafsäcke und Kuscheltiere sorgten schnell für eine heimelige Atmosphäre. Nach einem gemeinsamen Pizzaessen entstanden in den Klassen kleine Kinosäle, in denen die Kinder – bestens versorgt mit frischem Popcorn – den Abend entspannt miteinander ausklingen ließen.

Für unsere Schülerinnen und Schüler ist diese Schulübernachtung weit mehr als nur ein schönes Erlebnis. Gerade Kinder mit einem Förderbedarf im Bereich emotionale und soziale Entwicklung profitieren besonders von solchen gemeinsamen Veranstaltungen. Sie erleben Gemeinschaft, stärken ihr Vertrauen in sich selbst und andere und sammeln wichtige soziale Erfahrungen außerhalb des regulären Unterrichts. Gemeinsame Erlebnisse schaffen Nähe, fördern Rücksichtnahme und stärken das Zugehörigkeitsgefühl zur Schulgemeinschaft.

Gleichzeitig ist die Übernachtung eine wertvolle Vorbereitung auf die noch anstehenden Klassenfahrten. Viele Kinder erleben hier zum ersten Mal, wie es ist, ohne ihre Familie auswärts zu übernachten. In der vertrauten Umgebung der Schule können Ängste abgebaut, Selbstständigkeit gestärkt und Sicherheit gewonnen werden.

Am nächsten Morgen waren zwar viele Kinder noch etwas müde, aber vor allem glücklich und stolz auf dieses besondere Erlebnis. Die Schulübernachtung 2026 wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Evaluation der schulischen intensivpädagogischen Maßnahme „Drehscheibe“ durch die Universität Duisburg – Essen

Die schulische intensivpädagogische Maßnahme „Drehscheibe“ der
Alfred – Adler – Schule Duisburg wird seit Februar 2025 begleitend durch
die Universität Duisburg-Essen wissenschaftlich evaluiert.

Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Begleitung stehen unterschiedliche Gelingensbedingungen – konkret jene
pädagogischen, didaktischen, relationalen und interaktionalen Bedingungen, unter denen
intensivpädagogische Förderung zur Stabilisierung schulischer Teilhabe für Schülerinnen und Schüler mit
erhöhtem Unterstützungsbedarf in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung beitragen kann sowie
Kooperationsstrukturen zwischen Sonderpädagogik und Sozialpädagogik und Schnittstellenmanagement der
intensivpädagogischen Maßnahme „Drehscheibe“. Die Evaluation erfolgt durch Katharina Päselt1 und Noemi
Altendeitering1 unter der Steuerung von Prof.in Dr.in Désirée Laubenstein1, Prof.in Dr.in Tanja Ulrich1 und Prof.in Dr.in Ramona Thümmler2 und ist bis Februar 2029 angelegt. Die wissenschaftliche Evaluation findet in Kooperation mit der Bezirksregierung Düsseldorf, dem Jugendamt der Stadt Duisburg sowie dem Caritasverband Duisburg e.V. statt.

1 Universität Duisburg – Essen
2 Technische Universität Dortmund

Katharina Päselt (Universität DuisburgEssen) und Julia Weyers (Klassenlehrerin
und Sonderpädagogin der Bienenklasse)

Die St. Antony Hütte in Oberhausen


Wir besuchten die St. Antony-Hütte. Der Rundgang war spannend und lehrreich. Am Spielplatz sahen wir den zehn Meter hohen Turm, der wie ein Hochofen aussieht. Dort gibt es eine Rutsche, Kletterelemente und Rohrtelefone. Jedes Spiel- und Bau-Element erklärt einen Teil des Hochofens, damit wir die Industriegeschichte besser verstehen. Die große Wiese daneben war ideal zum Ausruhen und Picknicken.

Im Museum schauten wir uns die Ausstellungsstücke an.

Lernziele aus dem Lehrplan GS NRW :

Sprachbildung und Sprachförderung: Beschreibungen, Erzählungen und Wortschatzarbeit beim Besichtigen und Beschreiben von Turm, Spielplatz und Hochofen.

Sachunterricht: Natur- und Industriegeschichte, Funktionsweisen von Hochöfen, Wechselwirkungen von Wirtschaft und Gesellschaft.

Lern- und Arbeitsmethoden: Orientierung im Museum, Aufgaben im Team lösen.

Werte und soziale Kompetenzen: Zusammenarbeit, Rücksichtnahme, Verantwortung beim gemeinsamen Erkunden und beim Picknick.

Mathematik (Anwendungsbezug): Zählen von Objekten am Turm, Schätzen von Größen auf dem Hof, einfache Messaufgaben im Gelände.

Gesundheit und Bewegung: Bewegung an der frischen Luft, sichere Spazierwege, Pausen zum Entspannen.

Kunst und Ästhetik: Eindruck vom architektonischen Design des Turms, Gestaltung von Eindrücken durch Bilder und Skizzen (optional).

Warum der Besuch sinnvoll ist:

Er bietet reale Sinneseindrücke zu Industriegeschichte und Wirtschaftsentwicklung.

Die Mischung aus Spiel, Beobachtung und Dialog fördert Motivation, Verständnis und soziale Kompetenzen.

Ein Bühnenbild für Beethoven – Schülerinnen und Schüler gestalten Konzertprojekt mit

Die Kooperation zwischen der Alfred-Adler-Schule und den Duisburger Philharmonikern stand in diesem Jahr im Mittelpunkt der Konzertreihe „Klasse.klassik junior“. Im Mai fanden zwei besondere Konzerte für Familien und Schulklassen statt, die sich dem Leben und Werk von Ludwig van Beethoven widmeten.

Unter der Leitung von Sebastian Ludwig präsentierten die Duisburger Philharmoniker unter anderem Auszüge aus Beethovens „Pastorale“. Der Schauspieler Kai Bettermann überzeugte dabei in der Rolle des Komponisten Beethoven und vermittelte dessen Leben auf anschauliche und lebendige Weise. Mit viel Engagement führten Dirigent und Orchester die Zuhörerinnen und Zuhörer behutsam an die musikalische Gestaltung von Beethovens Werken heran. Das Publikum wurde zum „Klatschen, Tanzen und Staunen“ eingeladen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag jedoch auf der kreativen Zusammenarbeit mit der Alfred-Adler-Schule. Die Förderschule erhielt die Möglichkeit, das Bühnenbild sowie eine begleitende Ausstellung für die Konzerte zu gestalten. Unter der Leitung des Werklehrers Herrn Hasselmann arbeiteten die Schülerinnen und Schüler über viele Musik- und Kunststunden hinweg intensiv an dem Projekt. Mit großem Einsatz entstanden kreative Kulissen und Ausstellungsstücke, die den Konzertbesuch zu einem besonderen Erlebnis machten.

Frau Renczikowski, die das Konzept der Konzertreihe entwickelte, und Frau Keuchel von „Klasse.klassik junior“ lobten die gelungene Kooperation zwischen Schule und Philharmonikern ausdrücklich. Für die Schülerinnen und Schüler war es eine besondere Wertschätzung, ihre eigenen Arbeiten im Theater präsentieren zu dürfen. Natürlich besuchte die Schule auch die Schulvorstellung – die Begeisterung war bei allen Beteiligten spürbar.

Darüber hinaus setzte das Projekt wichtige Zeichen für Inklusion und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Das Bühnenbild wurde überwiegend aus Recyclingmaterialien hergestellt, die Kinder reisten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Theater, und Themen wie hochwertige Bildung sowie Kooperationen zur Erreichung gemeinsamer Ziele standen im Mittelpunkt. So wurde die Zusammenarbeit zwischen der Alfred-Adler-Schule und den Duisburger Philharmonikern zu einem eindrucksvollen Beispiel dafür, wie Kultur, Nachhaltigkeit und Inklusion erfolgreich miteinander verbunden werden können.

Ein besonderer Dank gilt Frau Dr. Yahya und Herrn Hasselmann, die das Projekt mit großem Engagement, kreativer Leidenschaft und herzlicher Betreuung begleitet und damit maßgeblich zum Erfolg der Zusammenarbeit zwischen der Alfred-Adler-Schule und den Duisburger Philharmonikern beigetragen haben.


Richtig Müll trennen kann man lernen!

Heute waren Frau Gaß und Frau Zureck von den Wirtschaftsbetrieben in der Alfred-Adler-Schule zu Besuch, um die Kinder zum Thema Mülltrennung zu schulen. In einem spielerischen Rahmen erhielten die Klassen Fuchsklasse, Bienenklasse und Zebraklasse die Gelegenheit, Müll in die passenden Wertstofftonnen einzuordnen. Vorab wurde das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler abgefragt, um den Unterricht zielgerichtet gestalten zu können.

Der Besuch bildete den Abschluss einer mehrteiligen Reihe, bei der die Kinder außerdem den Recyclinghof besuchten und dort unter Leitung von Frau Gaß und ihrem Team vielfältige Aktionen durchführten. Unter anderem wurden Bauteile für einen Wildbienenlehrpfad gefertigt. Außerdem wurde der Kreis- bzw. Abschlussinhalt der heutigen Veranstaltung mit der Lesung des Eichhörnchens Egon Eichhorn verknüpft, um zu verdeutlichen, dass richtige Mülltrennung und Entsorgung der Tier- und Pflanzenwelt gut tut. Die Schülerinnen und Schüler waren mit großer Begeisterung dabei.

Lehrplaninhalte Grundschule NRW, abgedeckt durch dieses Projektes :

Sachunterricht: Umweltbewusstsein, Recycling, Mülltrennung, Ressourcen schonen, Abfallarten und deren Verwertung

Natur- und Umweltschutz: Biotop-Pflege, Bedeutung von Wildbienen, Lebensräume von Pflanzen und Tieren

Mathematik/Heimat- und Sachkunde: Zählen, Kategorienbildung, Systematisieren von Informationen (Zuordnung von Abfällen zu richtigen Tonnen)

Kunst/gestalten: Bau von Modulen für den Lehrpfad, kreatives Werken mit Recyclingmaterialien

Lesen/Sprachkultur: Lesemotivation durch Begleittexte und tierische Figuren (Egonen Eichhorn)

Arbeits- und Sozialverhalten: Kooperation, Teamarbeit, verantwortliches Handeln im Unterricht und in der Gemeinschaft

Abschließend bedankt sich die Alfred-Schule herzlich bei den WBD für diese gelungene Zusammenarbeit.

Die blaue Sau

Kurzinhalt: Auf dem Schulhof herrscht Chaos; Otto wird von fiesen Mädchen gemobbt. Hannah, Natan und Aziza helfen ihm. Plötzlich tauchen merkwürdige Ereignisse auf: Ein Pfannkuchenstand erscheint, ein Hut wird sichtbar, und ein geheimnisvoller Anhalter lässt die Zeit stillstehen. In der Parallelwelt Schwebeland begegnen die Kinder scheinbar bösen Figuren. Die blaue Sau überzeugt sie jedoch, nicht zu vernichten, sondern mit den Gegnern ins Gespräch zu kommen. So lernen sie, Verantwortung für ihre Kräfte zu übernehmen, Freundschaften zu stärken und gemeinsam Gut von Böse zu unterscheiden. Am Ende fühlen sich die Kinder miteinander verbunden und ihr Selbstbewusstsein wächst; der Weg zum Glück liegt in ihnen selbst.

Was die Grundschulkinder der Alfred Adler Schule (Förderschwerpunkt ESE) daraus lernen können:

Konflikte gewaltfrei lösen: Gespräch statt Gewalt wählen.

Starke Gefühle erkennen und benennen, um sicher handeln zu können.

Zusammenarbeit und Freundschaften stärken, Unterstützung suchen und annehmen.

Eigene Stärken erkennen und verantwortungsvoll einsetzen (Selbstwirksamkeit).

Mut, zu sich selbst zu stehen und für andere einzustehen.

Der Transport zur Oper wurde mittels einer Kulturbusfahrt durchgeführt. Vielen Dank!