Sukzession des LapaNo

Der Besuch des Landschaftsparks Nord in Duisburg war für die Schülerinnen und Schüler der Bienenklasse eine umfassende geführte Tour, die unter Leitung der Biologischen Station stattfand und deren Anreise gemeinsam mit dem Kulturbus erfolgte.

Im mehrstündigen Projekt erkundeten die Grundschülerinnen den Park, mit dem Ziel, Informationen zur Historie des Parks zu erhalten und zu verstehen, wie sich die Tier- und Pflanzenwelt nach der Schließung der Industrieanlage in den 1980er Jahren den Park erobert hat, wobei der Begriff Sukzession anschaulich erläutert und erfahrbar gemacht wurde.

Ausgerüstet mit iPads liefen die Kinder von Station zu Station, holten sich neue Informationen, beantworteten Fragen und lösten Aufgaben, während zwischendurch auch gepicknickt und gespielt wurde. Zum Abschluss tauchten die Kinder im wahrsten Sinne des Wortes in die Emscherlandschaft ein und fingen kleine Wasserlebewesen, sodass der Tag als ausgiebige Forschertag in Erinnerung bleiben kann.

Ein besonderer Dank gilt Jasmin und Sila von der Biologischen Station, die das Programm fachkundig führten.

50 Jahre Spielkorb – Herzlichen Glückwunsch!

Bei der Jubiläumsfeier des SPIELKORB Duisburg durften Lehrkräfte der Alfred-Adler-Schule als Ehrengäste teilnehmen.

Ihre Anwesenheit würdigte die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Spielkorb, die sich seit Jahren in regelmäßigen Schulaufführungen der SPIELKORB-Stücke und Besuchen der Schulklassen im KOM’MA-Theater ausdrückt.

Die Lehrkräfte zeigten sich begeistert von der Vielfalt der fantasievollen Theaterwelten, die der SPIELKORB bietet, und betonten die Bedeutung kultureller Bildung für die Entwicklung der Kinder. Im Rahmen der Feier wurden Verbindungen zwischen theaterpädagogischer Praxis in der Schule und professionellem Kinder- und Jugendtheater besonders sichtbar. Die Teilnahme der Alfred-Adler-Schule als Ehrengäste unterstreicht das wertvolle Miteinander von Bildungs- und Kulturinstitutionen in Duisburg.

Wir gratulieren dem Spielkorb herzlich und wünschen viel Kinderlachen für die nächsten 50 Jahre!

Großzügige Spende für die Schulimkerei

Die Schulimkerei der Alfred-Adler-Schule durfte sich über eine besondere Unterstützung freuen: Der Walsumer Imker Herr Schellenschläger zieht nach Norddeutschland und hat unserer Schulimkerei eine wertvolle Spende überlassen.

Zu den gespendeten Materialien gehören mehrere Werkzeuge für das fachgerechte Imkern sowie ein Bienenvolk in einem Schaukasten. Diese Ausstattung wird die Arbeit unserer Schulimkerei bereichern und den Kindern ermöglichen, die faszinierende Welt der Honigbienen noch besser kennenzulernen.

Herr Schellenschläger hat sich über viele Jahrzehnte hinweg mit großem Engagement für die Umweltbildung eingesetzt. Zahlreichen Kindergartenkindern und Schüler*innen hat er die Bedeutung der Bienen und die Grundlagen der Imkerei nähergebracht. Mit viel Geduld, Fachwissen und Begeisterung weckte er bei jungen Menschen Interesse an der Natur und am verantwortungsvollen Umgang mit unseren wichtigen Bestäubern.

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Schellenschläger für seine großzügige Spende und seinen langjährigen Einsatz für die Umweltbildung. Seine Unterstützung wird dazu beitragen, dass auch zukünftige Generationen von Schülerinnen und Schülern die Welt der Bienen hautnah erleben können.

Für seinen neuen Lebensabschnitt in Norddeutschland wünschen wir Herrn Schellenschläger alles Gute, Gesundheit und viele schöne Erlebnisse mit seinen Bienen.

Ausflug zum Lernbauernhof „Ingenhammshof“

Wusstet ihr schon, dass Springziegen bis zu einem Meter hoch springen können?

Oder habt ihr schon einmal gesehen, dass ein Misthaufen dampft?

All das und noch viel mehr konnten unsere Schüler:innen der Klassen 4a und 4b bei ihrem Besuch zum Lernbauernhof „Ingenhammshof“ am Landschaftspark Nord entdecken. Nach einer freundlichen Begrüßung durch die Fachkraft vor Ort wurden wir zunächst auf den Tag eingestimmt. Gemeinsam sprachen wir darüber, welche Tiere auf dem Hof leben, was wir bereits über sie wissen und welche Regeln im Umgang mit den Tieren besonders wichtig sind.

Dann ging es direkt an die praktische Arbeit: Gemeinsam ließen wir die Pferde auf die Weide. Dabei zeigte sich schnell, dass manche Pferde ganz ruhig und gelassen waren, während andere stürmisch und voller Energie nach draußen drängten.

Auch die Gänse durften aus ihrem Gehege. Besonders viel Spaß hatten die Gänse am Teich und auf der Wiese, wo wir sie aufmerksam beobachten konnten.

 Ein Erlebnis war auch der Blick auf den Misthaufen. Tatsächlich dampfte er! Wir erfuhren, dass es im Inneren durch natürliche Zersetzungsprozesse bis zu 40 Grad warm werden kann.

Anschließend durften wir selbst beim Ausmisten des Pferdestalls helfen. Dabei lernten wir den Umgang mit Mistgabel, Schaufel und Schubkarre kennen.

Natürlich kamen auch die Hühner nicht zu kurz. Wir fütterten sie und beobachteten den stolzen Hahn, der eindeutig der Chef im Hühnerhof war.  Besonders mutige Kinder nahmen sogar einige Hühner auf den Arm. Die Legehenne durfte in Ruhe in einem getrennten Bereich bleiben.

Zum Abschluss besuchten wir die Ziegen. Dabei lernten wir verschiedene Ziegenarten kennen und erfuhren, warum manche Zäune besonders hoch gebaut werden müssen: Springziegen können erstaunlich hoch springen! Spannend war auch zu beobachten, wie die Tiere manchmal um ihr Futter stritten.

Der Tag auf dem Lernbauernhof war ein tierischer Spaß und zugleich eine tolle Lernerfahrung. Unsere Schüler:innen konnten Tiere aufmerksam beobachten, gewannen Einblicke in die Haltung und Versorgung von Nutztieren, konnten selbst aktiv werden und viele neue Eindrücke in der Natur sammeln. Dabei lernten sie, mutig auf Tiere zuzugehen, sich manchmal aber auch zurückzunehmen und sich auf die Bedürfnisse der Tiere einzustellen. Durch das gemeinsame Arbeiten und Erleben wurden außerdem soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit gefördert. Die abwechslungsreiche und lebendige Führung durch die Fachkraft machte den Ausflug zu einem rundum gelungenen Erlebnis.

Der Schulhase „Hoppel“

Heute hat sich der Schulhase gezeigt. In der Nähe der Streuobstwiese konnten die Kinder ihn aus dem Klassenzimmerfenster beobachten. Der Hase erschien ruhig, schnupperte kurz, umriss die Umgebung und hoppelte dann wieder hinter Büsche. Die Kinder freuten sich über den spontanen Besuch und nutzten die Gelegenheit, mehr über das Verhalten von Wildtieren im Schulumfeld zu lernen.

Was Hasen in Duisburg bzw. Hasen im Stadtgebiet allgemein betrifft:

Hasen sind überwiegend nachtaktiv oder dämmerungsaktiv; tagsüber können sie in der Deckung von Sträuchern oder Büschen ruhen.

Stadtgebiete bieten Hasen Schutz durch Gärten, parksähnliche Flächen und Streuobstwiesen, aber Gefahren bestehen durch dicht befahrene Straßen, Haustiere, Bodenverunreinigungen und fehlende Rückzugsflächen.

Typisch sind schnelle Fluchtbewegungen und ein guter Geruchssinn; Ohren und Augenanordnung helfen, Gefahren früh zu erkennen.

Nahrung besteht vor allem aus Gräsern, Kräutern, Blättern und Wurzeln; in städtischen Bereichen finden sie oft Futterquellen in Gärten und Parks.

Für den Hof- oder Schulkontext gilt: Hinweise auf eine sichere Beobachtung, kein Füttern der Wildtiere, Abstand halten, um Stress und Verletzungen zu vermeiden; bei Verhaltensauffälligkeiten oder kranken Tieren lieber Lehrkraft oder Förster informieren.

Allgemein tragen Hasen zur Biodiversität bei und helfen, das ökologische Gleichgewicht in Grünflächen zu bewahren.

Die neue Streuobstwiese wird zum Klassenzimmer im Grünen

Der Schulhof hat Zuwachs bekommen: Auf der neu angelegten Streuobstwiese im Schulgarten brummt und blüht es. Schon jetzt zeigt die frisch gepflanzte Fläche, wie viel Leben ein paar Obstbäume und Wildblumen anziehen.

Zwischen jungen Apfel- und Birnbäumen summten Hummeln in einer blauen Kornblume, während ein Grünspecht mit roter Kopfplatte auf einem Pfosten Ausschau hielt. Auch Lindenblüten und die ersten grünen Äpfel und Birnen gaben den Schülern Anschauungsmaterial direkt vor der Tür. Sogar die Bodentiere wurden entdeckt: Ameisen bauten emsig am Nesteingang.

„Die Streuobstwiese soll nicht nur schön aussehen“, heißt es aus dem Kollegium. „Sie wird zum lebendigen Lernort für Biologie, Naturschutz und Nachhaltigkeit.“

Wenn die Bäume in den kommenden Jahren tragen, können die Schüler nicht nur beobachten, sondern auch ernten. Bis dahin liefert die Wiese schon jetzt täglich neue Fotomotive – und einen Vorgeschmack darauf, wie aus einer kahlen Fläche ein kleines Ökosystem wird.

Der Verkauf ist gestartet! Frühtracht Honig aus der schuleigenen Imkerei!

Der neue Honig der Alfred-Adler-Schule ist da!

Heute wurden die Gläser abgefüllt und etikettiert – ein naturreines, süßes Highlight direkt vom Lehrbetrieb.

Greifen Sie zu: 250 Gramm für nur 5 €, 500 Gramm für 8 €.

Wer jetzt kein Glas ergattert, muss fast ein ganzes Jahr warten – bis zur nächsten Frühjahrshonigernte oder bis zur August-Sommertracht. Also schnell zugreifen, solange der Vorrat reicht!

Industriekultur im LaPaNo spielerisch entdecken

Der Besuch des Landschaftsparks Duisburg-Nord mit der Grundschulklasse der Alfred-Adler-Förderschule war geprägt von einer ruhigen Erkundung der stillgelegten Industriebauwerke und der anschließenden Erkundung der Parklandschaft.

Die Gruppe betrachtete die Förderanlagen und Hochofenreste im Außenbereich, ließ sich die Funktionsweisen erklären und nahm aufmerksam die Relikte aus der Industriegeschichte wahr, während sie gleichzeitig die lebendige Wandelbarkeit des Ortes erlebte. Entlang der Haldenlandschaften wurden Natur- und Umweltaspekte entdeckt, Renaturierungsvorgänge diskutiert und die Grünflächen als wichtige Erholungsräume wahrgenommen.

Parallel dazu gab es Spiel- und Begegnungsangebote, bei denen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Spielplätze aufsuchen und gemeinschaftlich spielten; die Bewegung und differenzierten Sinneserfahrungen wurden als besonders förderlich empfunden. Die Beobachtungen zu Geschichte, Technik und Umwelt verbanden sich zu einem praxisnahen Lernort, der Teamfähigkeit, Kommunikation und soziale Interaktion stärkte.

Die stille, außenstehende Prägnanz der Bauwerke ließ sich altersgerecht mithilfe von Skizzen- oder Bildergeschichten nachvollziehen, und die Parklandschaft bot ruhige Rückzugsmöglichkeiten für kurze Pausen, die Konzentration und Wohlbefinden förderten. Die Ergebnisse der Beobachtungen wurden durch gemeinsames Spielen und Gespräche vertieft, wodurch Lerninhalte zu Industriegeschichte, Naturerlebnis und Stadtentwicklung greifbar wurden.

Zukünftig ist eine kurze Präsentation der Ergebnisse in der Schule vorgesehen, ggf. eine kleine Ausstellung der Skizzen und Arbeitsblätter, um die Verknüpfung von Naturerlebnis und Industriegeschichte weiter zu festigen.

Der digitale Bienenstock – Die Schulimkerei geht mit der Zeit

Die Schulimkerei der Alfred-Adler-Schule nutzt moderne digitale Technik, um die Bienenvölker bestmöglich zu betreuen. Sensoren im Bienenstock erfassen wichtige Daten wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Gewicht. Ergänzt werden diese Informationen durch eine Wetterstation direkt am Bienenstand.

Die gewonnenen Daten helfen dabei, die Entwicklung der Bienenvölker besser zu beobachten, den richtigen Zeitpunkt für die Honigernte zu bestimmen und mögliche Schwarmstimmungen frühzeitig zu erkennen. Gleichzeitig liefern sie wertvolle Erkenntnisse über den Einfluss von Umwelt- und Wetterbedingungen auf die Bienen.

Auch für unsere Schülerinnen und Schüler bietet das Projekt spannende Lernmöglichkeiten. Sie erleben, wie Natur, Technik und Nachhaltigkeit zusammenwirken, und übernehmen Verantwortung für unsere Bienenvölker.

Möglich wurde die Anschaffung der digitalen Ausstattung durch die Förderung „2000 x 1000“ der Stadt Duisburg. Die Schulimkerei verbindet damit traditionelle Imkerei mit moderner Technik und schafft neue Lernchancen für unsere Schülerinnen und Schüler.

Der Limes


Heute besuchten Grundschülerinnen und Grundschüler der Alfred Adler Schule den Archäologischen Park in Xanten (APX) – einer von vielen spannenden Ausflügen der Schulreise. Im Fokus standen heute zwei spannende Themen: Der Limes und der Schiffsbau der Römer.

Zum Limes: Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in die römische Grenzlinie, die einst das Römische Reich schützte. An verschiedenen Stationen erfuhren sie, wie der Limes funktioniert hat, welche Bauweisen genutzt wurden und warum diese Grenze eine wichtige Rolle in der Geschichte spielte. Die Beobachtungen rund um den Limes halfen den Kindern, Geschichte lebendig zu erleben und Zusammenhänge zwischen Militär- und Alltagsleben der Römer zu erkennen.

Zum Schiffsbau der Römer: Ebenso stand der Nachbau römischer Schiffe im Mittelpunkt. Die Kinder lernten, welche Techniken und Materialien verwendet wurden und wie der Seetransport das römische Alltagsleben beeinflusste. Praktische Erklärungen und anschauliche Beispiele ermöglichten ein besseres Verständnis der damaligen Schiffsbaukunst.

Außerschulische Lernorte: Der APX ist ein lebendiges Klassenzimmer, das Lernen außerhalb des Klassenzimmers ermöglicht. Besonders für ESE-Schüler (Individuelle Förderung/sonderpädagogischer Förderbedarf) bietet dieser Lernort inklusive, praxisnahe Lernmöglichkeiten, die auf individuelle Stärken eingehen und Lernprozesse unterstützen.

Lehrplanbezug Grundschule NRW: Im Unterrichtsfach Sachunterricht werden historische Themen, Naturkunde, Lern- und Forschungsprozesse sowie Medienkompetenz aufgegriffen. Der Besuch unterstützt das Verständnis von Zeit, Raum, Herkunft und Gesellschaft und fördert erkenntnisorientiertes Arbeiten, Verantwortung und Teamfähigkeit – Kompetenzen, die im Lehrplan Grundschule NRW verankert sind.

Weitere Programmpunkte: Ein kurzer Aufenthalt auf dem Spielplatz sowie im Römer-Spielehaus gehörten dazu und boten zusätzlich Gelegenheit zum Bewegen, Entdecken und Entspannen in einem interaktiven Lernumfeld.

Veranstalter und Finanzierung: Die Reisekosten wurden vom Mobilitätsfonds übernommen, wodurch dieser spannende Ausflug ermöglicht wurde.