Bereits in den Tagen vor der eigentlichen Honigernte waren die Schulimkerinnen und Jungimker der Bienenklasse intensiv mit den Vorbereitungen beschäftigt. Zunächst wurden die Honigräume kontrolliert und der Reifegrad des Honigs überprüft. Anschließend setzten die Kinder gemeinsam mit den betreuenden Imkerinnen sogenannte Bienenfluchten ein. Diese ermöglichen es den Bienen, die Honigräume zu verlassen, verhindern jedoch ihre Rückkehr. So konnten die Honigwaben am Erntetag bienenschonend und nahezu bienenfrei entnommen werden. Darüber hinaus wurden Schleuderraum und Geräte gründlich gereinigt und vorbereitet. Die Kinder lernten dabei, wie wichtig sorgfältiges Arbeiten, Hygiene und der respektvolle Umgang mit den Bienen für die Gewinnung eines hochwertigen Lebensmittels sind.
Die Schulvölker haben fleißig gesammelt, und zwischen 25–30 kg Frühtracht pro Volk konnten gewonnen werden. Die Ernte war arbeitsintensiv: Honigschleudern, Sieben, Abfüllen, Sauberkeit und Geduld erfordern Konzentration und Teamarbeit. Der Aufwand lohnt sich: Die Schulimkerei kann das Naturprodukt nun zum Verkauf anbieten.
Der Erlös fließt in wichtige Anschaffungen für das Bienenvolk, die JungimkerInnen und die tiergestützte Pädagogik. In diesem Jahr schmeckt der Honig besonders aromatisch, mit dem charakteristischen Frühtracht-Geschmack.
Regionaler Honig unterstützt die lokale Bienenpopulation und bietet eine langfristige Quelle regionaler Lebensmittel. Er kann zur Stärkung des Immunsystems beitragen und zeichnet sich durch Transparenz und Nachhaltigkeit aus.
Ab sofort können Bestellungen für Honig in der Bienenklasse abgegeben werden.



