Der Limes


Heute besuchten Grundschülerinnen und Grundschüler der Alfred Adler Schule den Archäologischen Park in Xanten (APX) – einer von vielen spannenden Ausflügen der Schulreise. Im Fokus standen heute zwei spannende Themen: Der Limes und der Schiffsbau der Römer.

Zum Limes: Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in die römische Grenzlinie, die einst das Römische Reich schützte. An verschiedenen Stationen erfuhren sie, wie der Limes funktioniert hat, welche Bauweisen genutzt wurden und warum diese Grenze eine wichtige Rolle in der Geschichte spielte. Die Beobachtungen rund um den Limes halfen den Kindern, Geschichte lebendig zu erleben und Zusammenhänge zwischen Militär- und Alltagsleben der Römer zu erkennen.

Zum Schiffsbau der Römer: Ebenso stand der Nachbau römischer Schiffe im Mittelpunkt. Die Kinder lernten, welche Techniken und Materialien verwendet wurden und wie der Seetransport das römische Alltagsleben beeinflusste. Praktische Erklärungen und anschauliche Beispiele ermöglichten ein besseres Verständnis der damaligen Schiffsbaukunst.

Außerschulische Lernorte: Der APX ist ein lebendiges Klassenzimmer, das Lernen außerhalb des Klassenzimmers ermöglicht. Besonders für ESE-Schüler (Individuelle Förderung/sonderpädagogischer Förderbedarf) bietet dieser Lernort inklusive, praxisnahe Lernmöglichkeiten, die auf individuelle Stärken eingehen und Lernprozesse unterstützen.

Lehrplanbezug Grundschule NRW: Im Unterrichtsfach Sachunterricht werden historische Themen, Naturkunde, Lern- und Forschungsprozesse sowie Medienkompetenz aufgegriffen. Der Besuch unterstützt das Verständnis von Zeit, Raum, Herkunft und Gesellschaft und fördert erkenntnisorientiertes Arbeiten, Verantwortung und Teamfähigkeit – Kompetenzen, die im Lehrplan Grundschule NRW verankert sind.

Weitere Programmpunkte: Ein kurzer Aufenthalt auf dem Spielplatz sowie im Römer-Spielehaus gehörten dazu und boten zusätzlich Gelegenheit zum Bewegen, Entdecken und Entspannen in einem interaktiven Lernumfeld.

Veranstalter und Finanzierung: Die Reisekosten wurden vom Mobilitätsfonds übernommen, wodurch dieser spannende Ausflug ermöglicht wurde.