Heute hat sich der Schulhase gezeigt. In der Nähe der Streuobstwiese konnten die Kinder ihn aus dem Klassenzimmerfenster beobachten. Der Hase erschien ruhig, schnupperte kurz, umriss die Umgebung und hoppelte dann wieder hinter Büsche. Die Kinder freuten sich über den spontanen Besuch und nutzten die Gelegenheit, mehr über das Verhalten von Wildtieren im Schulumfeld zu lernen.
Was Hasen in Duisburg bzw. Hasen im Stadtgebiet allgemein betrifft:
Hasen sind überwiegend nachtaktiv oder dämmerungsaktiv; tagsüber können sie in der Deckung von Sträuchern oder Büschen ruhen.
Stadtgebiete bieten Hasen Schutz durch Gärten, parksähnliche Flächen und Streuobstwiesen, aber Gefahren bestehen durch dicht befahrene Straßen, Haustiere, Bodenverunreinigungen und fehlende Rückzugsflächen.
Typisch sind schnelle Fluchtbewegungen und ein guter Geruchssinn; Ohren und Augenanordnung helfen, Gefahren früh zu erkennen.
Nahrung besteht vor allem aus Gräsern, Kräutern, Blättern und Wurzeln; in städtischen Bereichen finden sie oft Futterquellen in Gärten und Parks.
Für den Hof- oder Schulkontext gilt: Hinweise auf eine sichere Beobachtung, kein Füttern der Wildtiere, Abstand halten, um Stress und Verletzungen zu vermeiden; bei Verhaltensauffälligkeiten oder kranken Tieren lieber Lehrkraft oder Förster informieren.
Allgemein tragen Hasen zur Biodiversität bei und helfen, das ökologische Gleichgewicht in Grünflächen zu bewahren.

