Ein Bühnenbild geht auf die Reise

Der große Tag rückt näher: Das von den Schülerinnen und Schülern selbst gestaltete Bühnenbild für das Schulkonzert „Meisterwerke Beethoven“ entsteht unter Anleitung von Werk- und Kunstlehrer Herrn Hasselmann. Heute wurden die einzelnen Teile von Frau Renczinkowski abgeholt und zum Theater Duisburg gebracht. Dort werden die Teile noch mit feuerfestem Schutzlack überzogen, bevor sie auf der Bühne hergerichtet werden.

Zwei Vorstellungen lang werden die Werke zu sehen sein. Besonders imposant sind ein über vier Meter hoher Lindenbaum aus Pappe sowie eine lebensgroße Figur von Beethoven. Die Vorfreude ist bei allen groß, denn das Stück wird von den Grundschulklassen besucht werden. Frau Keuchel von Klasse Klassik Junior hat die Kinder hierzu eingeladen. Wir freuen uns sehr über diese gelungene Kooperation zwischen der Alfred Adler Schule und den Duisburger Philharmonikern.

Workshop zur Vorbereitung des Operbesuchs – „Die blaue Sau“

Zwei Klassen der Alfred Adler Schule nahmen jeweils 45 Minuten an einem Einführungsworkshop zur Vorbereitung auf einen Opernbesuch am kommenden Mittwoch teil.

Die Veranstaltung wurde von Frau Bergers, Regisseurin der Deutschen Oper am Rhein, geleitet.

Fokus des Workshops: Besonderheiten eines Opernstücks, Hören und Verstehen von Operngesang, sowie ein erster Ausblick auf die Oper „Die blaue Sau“.

Frau Bergers erklärte spielerisch, welche Unterschiede es zu anderen Theatersparten gibt: Gesang statt gesprochenem Text, musikalische Begleitung, Bühnenbildwechsel und Kostümbild.

Die Kinder lernten, wie man aufmerksam zuhört, um Handlung, Gefühle und Musik besser zu erfassen.

Gezielte Hörübungen trainierten das genaue Zuhören auf Stimmen, Klangfarben und Dynamik der Opernsängerinnen und -sänger.

Die Regisseurin zeigte, wie Musik Stimmungen vermittelt und wie sich diese Stimmung in der Handlung widerspiegelt.

Die Schülerinnen und Schüler der Förderschule wurden behutsam in die Übungen einbezogen und konnten durch klare Anleitungen und wiederholte Übungen sichere Orientierung gewinnen.

Am Ende des Workshops präsentierte Frau Bergers einen kleinen Ausblick auf die Oper „Die blaue Sau“.

Die einzelnen Protagonisten wurden vorgestellt, ebenso wie deren vermutete Superkräfte, um Neugier zu wecken und Vorwissen zu aktivieren.

Es wurde erklärt, wie die Charaktere durch Musik und Gesang kommunizieren und welche Erwartungen an die Handlung bestehen.

Die Schülerinnen und Schüler der Förderschule zeigten großes Interesse und zeigten sich gut auf den Workshop eingestimmt.

Durch klare Erklärungen, visuelle Hilfen und fokussierte Hörübungen konnten sie sich gut auf den bevorstehenden Opernbesuch vorbereiten.

Die Veranstaltung legte eine positive Grundlage für das gemeinsame Erleben der Aufführung. Das Angebot wurde kostenfrei durch die Deutsche Oper am Rhein ermöglicht.

Vielen Dank an Frau Bergers.

Spende eines Bienenvolks für die Schulimkerei

Die Schulimkerei der Alfred-Adler-Schule freut sich sehr über eine großzügige Spende: Ein neues Bienenvolk wurde der Schule übergeben, und die Schülerinnen und Schüler sind begeistert. Helma, die Imkerin, hat dieses wertvolle Geschenk ermöglicht und sichergestellt, dass das Volk kostenlos gestiftet wurde.

Hintergrund: Im vergangenen Jahr sah sich der eigene Bestand der Schule durch Angriffe der Asiatischen Hornisse erheblich verkleinert. Nur zwei Völker konnten letztendlich ausgewintert werden, wodurch der Bedarf an weiteren, vitalen Honigbienenvölkern dringlich war. Die neue Königin und ihr Volk stärken nun die Schulimkerei, sichern Lernmöglichkeiten im praktischen Biologie-Unterricht und ermöglichen den Schülerinnen und Schülern eine direkte, praxisnahe Naturerfahrung.

Mit dem zusätzlichen Bienenvolk können die Lernangebote erweitert werden: Pflege, Trachtbeobachtungen, Honigernte und das Verständnis der natürlichen Lebenszyklen der Bienen stehen künftig noch intensiver im Fokus. Die Schule bedankt sich herzlich bei Helma für ihr Engagement und bei allen Unterstützern, die dieses Vorhaben möglich machen

Das Damwildgehege und die Waldschule in Rheinhausen

Unter der fachkundigen Leitung der Waldpädagogin Frau Neff erlebten Kinder der Alfred-Adler-Schule einen lebhaften Tag im Damwildgehege und in der Waldschule. Das Programm zog die Schülerinnen und Schüler sofort in seinen Bann: sinnliche Erlebnisse, klare Sprachimpulse und spielerische Lernwege förderten ganzheitliches Verstehen. Die Atmosphäre war von Neugier, Gemeinschaft und Vertrauen geprägt – genau das, was Lernprozesse stärkt.

Besonders die Verbindung aus Naturbegegnung und sprachlicher Förderung kam den Förderschülerinnen und -schülern zugute: kontextreiches Sprechen, Beobachtungsgaben und gemeinsame Aufgaben förderten die soziale Zusammenarbeit und das Selbstvertrauen. Der außerschulische Lernort bot direkte Naturerfahrung, fachliche Begleitung durch erfahrene Pädagoginnen und eine praxisnahe Lernumgebung, die Lernen lebendig macht.

„Mythos Wald“ im Gasometer Oberhausen

Heute besuchten die Bienenklasse, die Fuchsklasse und die Otterklasse die Ausstellung “ Mythos Wald“ im Gasometer in Oberhausen.

Die Schülerinnen und Schüler waren von der Ausstellung und dem außergewöhnlichen Ausstellungsort beeindruckt: Die raumgreifende Architektur, die Aussicht von der Kuppel und die multimedialen Installationen ließen das Thema Wald lebendig erscheinen. Besonders faszinierten interaktive Stationen, die Naturphänomene greifbar machten.

Aus schulischer Sicht erfüllt der außerschulische Lernort zentrale Lehrplanthemen: Im Sachunterricht/Biologie lernen die Kinder Ökosysteme, Waldstrukturen und Schutzmöglichkeiten kennen; in Mathematik/Arbeitslehre werden räumliche Orientierung, Größen- und Mengenvorstellungen im Ausstellungskontext geübt; Deutsch/Sprachkompetenz wird durch beschreibendes Schreiben und das Interpretieren von Bild- und Sachtexten gestärkt; Kunst/Medien und Gestaltung regt Wahrnehmung von Formen, Farben und Lichtwirkungen an; Gesellschaft/Sozialkompetenz fördert Teamarbeit, Diskussionen über Nachhaltigkeit und Reflexion menschlicher Eingriffe in Waldökosysteme.

Die Schülerinnen und Schüler profitieren besonders durch den direkten, szenischen Zugang zu Naturthemen, den differenzierten Lernzugang außerhalb des Klassenzimmers, sinneseindrückreiche Impulse zur Sprachentwicklung sowie die Stärkung von Sozialkompetenz durch gemeinsames Erleben. Die Impulse des Besuchs werden in Folgeaktivitäten wie Forscheraufträgen, naturkundlichen Projekten und sprachlichen Reflexionen aufgegriffen.

Sandarium to go – Eine Nisthilfe für Wildbienen ganz leicht selber machen

Im Café der Zukunft der Alfred-Adler-Schule wurde es wieder kreativ – und nachhaltig!
Unter dem Motto „Sandarium to go“ haben wir eine transportable Nisthilfe für Wildbienen gebaut.

Warum ein Sandarium?

Viele heimische Wildbienenarten nisten nicht in Insektenhotels aus Holz, sondern im Boden. Sie brauchen offenen, sandigen Boden, um ihre Brutröhren anzulegen. Da solche Flächen immer seltener werden, helfen wir mit unserem kleinen, mobilen Sandarium nach.

So schaffen wir einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz direkt vor unserer Schule – oder sogar im eigenen Garten oder auf dem Balkon!

♻️ Upcycling: Aus Tetrapacks wird Lebensraum

Für unser Projekt haben wir leere Tetrapacks wiederverwendet. Statt im Müll zu landen, werden sie bei uns zu kleinen Bienenwohnungen!

Das braucht ihr:

  • 1 leeren, ausgespülten Tetrapack
  • Sand und Lehm
  • Schere oder Cutter (Erwachsene helfen mit)

So geht’s:

  1. Den Tetrapack oben aufschneiden.
  2. Eine Seitenfläche großzügig ausschneiden, sodass eine offene Fläche entsteht.
  3. Den Tetrapack mit einer 1:1 Mischung aus Sand und Lehm füllen und fest andrücken. Du kannst die Mischung auch etwas nass machen.
  4. Das Sandarium an einen sonnigen, trockenen Ort stellen oder hängen.

Wichtig: Das Sandarium sollte vor starkem Regen geschützt stehen und möglichst viel Sonne bekommen – Wildbienen lieben es warm!

📥 Banderole zum Download

Zu unserem „Sandarium to go“ gibt es eine Banderole im PDF-Format mit:

  • Bildern
  • einer kindgerechten Bauanleitung
  • kurzen Informationen über Wildbienen

Die Banderole kann ausgedruckt, ausgeschnitten und um das fertige Sandarium geklebt werden – perfekt auch als kleines Geschenk oder für eine Projektwoche.

Jetzt schon an den Herbst denken – Kartoffeln für die Alfred-Adler-Schule

Um im Herbst eine Ernte von Kartoffeln zu ermöglichen, pflanzten die Schülerinnen und Schüler heute Saatkartoffeln. Jedes Kind füllte einen großen Behälter und setzte jeweils eine Sorte für Pommes Kartoffeln sowie rote Kartoffeln. Ziel war es, praktisches Wissen rund um Saat, Pflanzung und Pflege zu vermitteln und die Verbindung zu Lebensmitteln sowie zu regionalen Produkten sichtbar zu machen.

Jedes Kind erhielt einen großen Behälter, in dem die Saatkartoffeln sorgfältig eingesetzt und die Behälter entsprechend vorbereitet wurden.

Sortenvielfalt: Es wurden Kartoffelsorten für Pommes sowie rote Kartoffeln gepflanzt, um unterschiedliche Nutzungsbereiche und Geschmacksrichtungen kennenzulernen.

Warenkunde & Verkostung: Zusätzlich wurden Kartoffelprodukte besprochen, vorgestellt und auch zum Probieren angeboten, um den Bezug zu Ernährung herzustellen. Im Kunstunterricht entstanden mit Kartoffeln Drucke – bunt und vielfältig – als kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Lebensmittel und Pflanzen.

Die nächsten Wochen werden genutzt, um die Pflanzenpflege zu besprechen und umzusetzen (Wässern, Laub entfernen, Licht- und Temperaturbedingungen beachten).

Lernziele und Lerninhalte (Lehrplan NRW – Grundschule)

Sachunterricht/Biologie: Kennenlernen von Pflanzzyklen, Pflanzung, Ansprüche der Pflanzen, Bezug von Lebensmitteln zu Herstellung und Ernährung; Verständnis für Sortenvielfalt und deren Nutzung.

Mathematik/Arbeitslehre: Größen- und Mengenermittlung (Anzahl der Pflanzen, Behältervolumen), Messung von Abständen und Pflegeintervallen.

Deutsch/Sprachkompetenz: Beschreiben von Abläufen, Begriffsbildung rund um Gartenbau und Lebensmittel, Sprachhandlung im Projektkontext.

Kunst/Medien und Gestaltung: Kreative Drucktechnik mit Kartoffeln, Bildgestaltung, Farbbeziehung zu Naturmaterialien.

Gesellschaft/Sozialkompetenz: Zusammenarbeit in Gruppen, Verantwortung für ein gemeinsames Projekt, Reflexion über nachhaltigen Konsum und Herkunft von Lebensmitteln.

Lernen lernen: Planung, Dokumentation des Projektfortschritts, Reflexion über Pflegebedarfe und Beobachtungen.

Ausblick In den kommenden Wochen werden die Kinder regelmäßig die Pflanzen beobachten, gießen, Unkraut entfernen und auf Anzeichen von Wachstum achten. Diese fortlaufende Pflege festigt Verantwortungsbewusstsein, Geduld und naturwissenschaftliches Denken.

Engagierte Praxisförderung im Schulalltag

Werklehrer und Ehrenamtliche gestalten Lernräume mit Schülerinnen und Schülern

Im Mittelpunkt stehen zwei Persönlichkeiten: Herr Schäfer, unser Werklehrer, und Herr Klose, der ehrenamtlich tätig ist. Sie arbeiten an zwei Schultagen handwerklich mit Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Schulstufen und erledigen wichtige Aufgaben für andere Klassen oder Projekte.

Beispiele ihrer Tätigkeiten:

Unterstützung der Schulimkerei: Reinigungsarbeiten der Bienenbeuten und Pflege des Bienengartens

Geländepflege: Laub entfernen und das Schulgelände fegen

Bau- und Instandhaltungsprojekte: Anleitung der Schülerinnen und Schüler, ungenutzte Teile des Schulhofes aufgrund von Bauarbeiten von Müll zu säubern

Ziele ihrer Arbeit:

Förderung praktischer Fertigkeiten, Verantwortungsbewusstsein und Teamarbeit

Einbindung der Lernenden in schulweite Projekte

Stärkung einer inklusiven Schulkultur durch Kooperation und Engagement

Wir danken Herrn Schäfer und Herrn Klose herzlich für ihren Einsatz

Das Leder- und Gerbermuseum in Mülheim

Am 14. April nahmen zwei Klassen der Primarstufe an einer altersgerechten Führung teil, die sich nach den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler richtete und den Werkstoff Leder, seine Entstehung und die Arbeitsschritte näherbrachte.

Die Kinder erfuhren, wie Leder vom Tier zur Gerberei entsteht, welcher Rolle das Tier bzw. der Kuh dabei zukommt, und welche Schritte nötig sind, um Leder herzustellen. In praktischen Übungen hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich mit Herkunft, Verarbeitung und Anwendungen auseinanderzusetzen.

Zum Abschluss fertigte jedes Kind eine eigene kleine Lederarbeit als Mitnehmobjekt, wodurch Feinmotorik und sensorische Wahrnehmung gefördert wurden.

Begleitet wurde der Besuch von Lernzielen aus dem Lehrplan Grundschule NRW, die Naturwissenschaften, Sachunterricht und Kunst/Werken sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) umfassen, wobei der Fokus auf Materialeigenschaften, Produktionsprozessen, verantwortungsbewusstem Umgang mit Ressourcen und nachhaltigem Konsum lag. Die ESE-Förderung zeigte sich in der Strukturierung sinnstiftender Lern- und Arbeitsprozesse in einer außerschulischen Lernumgebung, in der kleine Gruppen individuelle Förderung, Teilhabe und Selbstwirksamkeit unterstützen.

Die Kosten für die Busfahrt wurde von „Heimattouren“ finanziert.

Die Streuobstwiese erblüht

Im vergangenen Herbst wurden die Streuobstbäume gepflanzt und sind gut angewachsen. Das Leben auf der Streuobstwiese erwacht, und es ist ein besonderes Ereignis, die selbst gepflanzten Bäume nun in voller Blüte zu sehen. Kirschen, Äpfel, Birnen, Pflaumen, Quitten und Mispeln besiedeln den neu erschaffenen Lebensraum Streuobstwiese. Daneben zeigen viele neu gepflanzte Heckenpflanzen ihre Frühjahrspracht.

Nach den Osterferien führen die Schülerinnen und Schüler die ersten Pflegearbeiten auf der Wiese durch. Außerdem wird eine Hinweistafel über den Lebensraum Streuobstwiese angebracht, um Besucherinnen und Besuchern die Vielfalt zu erläutern.

Folgende Lernziele aus dem Lehrplan Grundschule NRW können durch die Streuobstwiese umgesetzt werden:

Biologie: Lebensräume und ökologische Zusammenhänge verstehen (Streuobstwiese als Lebensraum für Pflanzen und Tiere).

Sachunterricht/Umweltkunde: Beobachtung, Beschreibung von Veränderungen, Einführung in Pflanzpflege und Standortfaktoren.

Natur- und Umwelterziehung: verantwortungsbewusster Umgang mit Natur, Artenvielfalt, Nachhaltigkeit.

Kunst/Medien: Gestaltung von Hinweistafeln, visuelle Dokumentation des Wachstums.

Mathematik: Messung von Baumgröße, Erfassung von Wachstumsdaten (z. B. Höhen, Blütezeit).

Schülerinnen und Schüler mit dem

Förderbedarf ESE (emotional-soziale Entwicklung) haben besonderen Nutzen durch die Pflege der Streuobstwiese, denn strukturierte, sinnstiftende Lern- und Arbeitsprozesse in natürlicher Umgebung stärken Motivation, Konzentration und Sozialkompetenz.

Gemeinschaftliche Aufgaben fördern Teilhabe, Verantwortungsbewusstsein und Kooperation.

Handwerkliche Tätigkeiten (Pflanzenpflege, Pflegemaßnahmen, Teamarbeit) unterstützen Praxisnähe und Selbstwirksamkeit.

Berührung mit Natur stärkt emotionale Regulation, Vertrauen in Lebensprozesse und positives Selbstbild.

Bei Fragen zur Streuobstwiese wenden Sie sich gerne an das Klassenteam der Bienenklasse.