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„Ich seh den Sternenhimmel!“ –Schulplanetarium zu Gast in der Alfred Adler Schule

Kurz vor den Osterferien konnten alle Schüler:innen der Alfred Adler Schule einen intensiven Blick in den nächtlichen Sternenhimmel erleben. Möglich wurde dies durch den Besuch des mobilen Schulplanetariums. Das aufblasbare Kuppelzelt (MediaDomes) des Schulplanetariums bietet einen großartigen Raum, um umfassende Vorstellungen astronomischer Sachverhalte zu vermitteln und immersive Fulldome-Erlebnisse zu erleben. Das Schulplanetarium strebt auch eine BNE Zertifizierung an. Aktuell wird „das Hundertjährige Bestehen des Planetariums“ gefeiert. Denn am 7. Mai 1925 wurde der erste Planetariumsprojektor der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Heute enthüllen Planetarien die geheimnisse des Universums – sie sind ein Tor zum Weltraum; sie informieren und inspirieren, indem sie audiovisuelle Erlebniswelten schaffen.
Die verschiedenen Schülergruppen betraten staunend die riesige blaue Kuppel, die in der Turnhalle aufgebaut war. Im Inneren legten sich die Kinder auf Matten und ließen sich vom fachkundigen Personal den Sternenhimmel erklären. Wo befindet sich der „große Wagen“? Welche Sternenbilder gibt es? Wie verändert sich der Sternenhimmel im Jahresverlauf?
Die Kinder gewannen viele neue Erkenntnisse, einen Wissenszuwachs, Staunen und „Aha-Erlebnisse“. Viel zu schnell war die Unterrichtszeit vorüber. Bereitgestellte Unterrichts- und Arbeitsmaterialien werden im Nachgang noch bearbeitet.
Frau Dannfeld, die den Besuch des Schulplanetariums für die gesamte Schulgemeinde organisiert hatte, war sehr zufrieden mit der Durchführung und wird eine solche Veranstaltung auch im kommenden Schuljahr wieder in das Unterrichtsangebot der Alfred Adler Schule aufnehmen. Wir bedanken uns ebenfalls bei den netten Moderator:innen des Schulplanetariums, die die Vorführungen an die Förderbedarfe der Schüler:innen angepasst haben.
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Auf den Spuren der Römer – Besuch im APX
Der Arächologische Park in Xanten ist ein großes Freilichtmuseum, welches die Geschichte einer römischen Siedlung aus dem 2 Jh. n. Ch. lebendig darstellt.
Jedes Jahr besuchen Klassen der Alfred Adler Schule diesen außerschulischen Lernort, um die Geschichte besser und anschaulicher zu verstehen.

Um den Parkbesuchern einen Eindruck vom Aussehen der Colonia zu geben, wurden einige römische Gebäude und deren Inneneinrichtung rekonstruiert oder zumindest teilweise nachgebaut. Dazu gehören Teile der repräsentativen Stadtmauer der Colonia Ulpia Traiana, der sogenannte Hafentempel, die römische Herberge und das Amphitheater der Stadt. Die Struktur der planmäßig errichteten Colonia war ein Schachbrettmuster; dies machen die Wege und Alleen im Park erkennbar.




Mit einer Museumsrally begaben sich die Kinder auf Entdeckungstour. Natürlich durfte zum Abschluss eine Erkundung der großen Spielplatzanlage nicht fehlen.
Die Reisekosten für den Bus wurden durch die Stiftung NRW getragen. Vielen Dank dafür!
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Das Café der Zukunft ist eröffnet!

Die Schule, die auch als Schule der Zukunft zertifiziert ist, folgte dem Aufruf der Stiftung Bildung.

Die Stiftung Bildung fördert mit dem Förderprojekt youstartN innovative Gründungsideen und Unternehmen von Schüler*innen und Azubis, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen, mit 500 – 1.000 Euro. Die youstartN-Förderung von 800 € wurde zum Auf- oder Ausbau der Gründungsidee “ Cafe der Zukunft“ für Materialien eingesetzt.
Ein Bollerwagen dient den Kindern als mobiler Verkaufsstand. Am ersten Verkaufstag stellten die Kinder Kirsch- Bananen Smothies her. Nachhaltig in Glasflaschen verpackt wurden, pünktlich zur Pause, die Bestellungen ausgefahren. Die Logistik des mobilen Cafés fördert viele schulische Kompetenzen. Die Schüler:innen zeigen eine große Begeisterung und eine hohe Einsatzfreude in der Umsetzung.

Bis zum Schuljahresende werden alle viel Erfahrung mit dem Betrieb des Cafés sammeln, dann könnte eventuell auch eine Schülerfirma daraus erwachsen.

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Hör mal ein Buch!
Die Duisburger Philharmoniker haben in die Stadtbibliothek zu einer ganz besonderen Lesung eingeladen. Hier konnten sowohl Kindergartenkinder als auch Grundschüler:innen gemeinsam einer Geschichte lauschen. Vorgelesen wurde das Buch „Die kleine Raupe Nimmersatt“ von Eric Carle.
Auch kleine Raupen können großen Hunger haben. Deshalb macht sich die Raupe Nimmersatt auf die Suche nach etwas zu essen – und wird fündig. Sie frisst sich von Montag bis Sonntag Seite für Seite durch einen Berg von Leckereien, bis sie endlich satt ist. Nun ist die Zeit gekommen, sich einen Kokon zu bauen, und nach zwei Wochen des Wartens schlüpft aus ihm ein wunderschöner Schmetterling. Die Kleinsten kannten bereits das Buch von der Kleinen Raupe Nimmersatt. Etwas größere Kinder entdecken mit ihr die Wochentage, Früchte, Zahlen und die Metamorphose in der Natur. Und jeder liebt ihre geheime Hoffnungsbotschaft, die ihr Schöpfer Eric Carle so beschreibt: »Ich kann auch groß werden. Ich kann meine Flügel (meine Talente) auch ausbreiten und in die Welt fliegen.«
Alle lauschten gemeinsam Worten und Musik, lernten Neues kennen oder entdeckten Altbekanntes wieder.
Es wurde gemeinsam gesungen und getanzt. Für die Schüler:innen der Alfred Adler Schule war es ein spannender und schöner Besuch der Stadtbibliothek Duisburg.
Zum Abschluss durften die Kinder noch die Instrumente erproben und einen riesigen Schmetterling mit zur Schule nehmen.
Vielen Dank an die Philharmoniker für diesen besonderen Schulvormittag!





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Wilbienen in Sicht!

Bereits im dritten Jahr erfährt unsere selbstgebaute Wildbienennisthilfe im Schulgarten eine große Nachfrage unter den Insekten. Nachdem in den ersten sonnigen Tagen des Jahres viele Wildbienen geschlüpft sind, nutzen nun wiederum diese Wildbienen die leeren Brutröhren, um ihren Nachwuchs darin abzulegen.
Häufig können Mauerbienen beobachtet werden. Anhand der Verschlüsse der Niströhren kann man Rückschlüsse darüber ziehen, welche Wildbiene hier gerade aktiv war.
Video: L.Yahya -
Wie vermehrt sich der Marienkäfer?
Mit großem Interesse verfolgen die Schüler:innen der Grundschule gerade im Sachunterricht die Entwicklungsstadien eines Marienkäfers vom Ei bis zum fertigen Käfer. Dazu haben die Lehrkräfte „Marienkäfer Zuchtsets“ aus dem Lehrhandel bestellt. Während sich die Tiere gut entwickeln, beobachten die Kinder genau die einzelnen Entwicklungsschritte und setzten sich auch fachübergreifend mit dem Thema Marienkäfer auseinander. Dabei lernen die Kinder folgendes:

Die Entwicklung eines Marienkäfers vom Ei über die Larve und Puppe bis zum fertigen Käfer dauert in unserem Klima etwa ein bis zwei Monate. Die weiblichen Käfer legen nach der Paarung mehrere hundert etwa 1,3 Millimeter lange Eier einzeln oder in Klumpen von 20 bis 40 Stück auf der Unterseite von Blättern ab.
Meist suchen sie für die Eier einen Platz in der Nähe von Blattlauskolonien, damit der Nachwuchs nach dem Schlüpfen schnell etwas zu fressen findet.
Wenn die Larven aus dem Ei schlüpfen, fressen sie zunächst die Ei-Schalen auf. Ab dann verbringen sie ihr Leben hauptsächlich damit, Blattläuse zu fressen. Wenn sie wachsen, wird ihre alte Haut zu eng und sie müssen sich häuten. Nach der dritten oder vierten Häutung verpuppen sich die Larven.
Sie hören auf zu fressen und kleben ihren Hinterleib mit Hilfe einer Körperflüssigkeit an ein Blatt oder einen Pflanzenstängel.
So bleiben sie bis zu zwei Tage still sitzen und verwandeln sich in eine Puppe.
Beim Siebenpunkt-Marienkäfer ist diese Puppe zunächst gelb gefärbt, wird im Laufe ihrer Entwicklung langsam orange und bekommt schwärzliche Flecken.
Schließlich schlüpft der Käfer aus der Puppe. Er ist zunächst noch ziemlich hell gefärbt und bekommt erst nach ein paar Stunden seine typische rote Farbe mit den schwarzen Punkten.
Meist pflanzen sich Marienkäfer einmal im Jahr fort; wenn es sehr warm ist allerdings auch zweimal.


UPDATE!
Die Marienkäfer haben sich in den letzten Wochen vollständig entwickelt und konnten am heutigen Freitag, den 11. April 2025, pünktlich zum Ferienstart, im Schulgarten in der Nähe von Blattläusen ausgesetzt werden. Ein toller Moment für unsere Schüler:innen, die in den letzten Wochen im Sachunterricht intensiv zum Marienkäfer gearbeitet haben!




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Glück auf, Glück auf…


Jeder im Ruhrgebiet kennt das berühmte Steigerlied. War der Bergbau über viele Jahrzehnte in NRW besonders bedeutsam, so ist diese Zeit mit der Schließung der letzten Zeche abgeschlossen.
Mit einer Exkursion zur Bergbausammlung Rheinhausen wollen sich die Schüler:innen über diese Zeit informieren. Die Rheinhauser Bergbausammlung erinnert an 63 Jahre Bergbaugeschichte in Duisburg-Rheinhausen.
Mit dieser Sammlung möchten 9 Bergleute (im Ruhestand) die Erinnerung speziell an die Zeche Diergardt-Mevissen, aber natürlich auch an den gesamten Steinkohlenbergbau, lebendig erhalten.
Auf mehr als 350 m² in 5 Räumen und auch vor dem Gebäude zeigen mehr als 1.200 Ausstellungsstücke von unscheinbaren Schnupftabakdosen bis zu einem funktionstüchtigen Modell des Fördergerüsts des Schachts Diergardt I im Maßstab 1:30.
Die Kinder ließen sich erklären, wie eine Bandförderanlage funktioniert, wie der Transport unter Tage organisiert war, was „Wetter machen“ bedeutet oder was es mit dem Arschleder auf sich hat.




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Unser Weidentipi steht!

Ein grüner Rückzugsort für Schüler:innen und Bienen

Nach Wochen der Planung und Vorbereitung ist es endlich geschafft: Unser Weidentipi steht! Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Unterstützung des BUND Duisburg haben wir unser nachhaltiges Bauprojekt erfolgreich umgesetzt.
Um das Projekt bestmöglich vorzubereiten, hat die Lehrkraft gemeinsam mit dem Team des BUND Duisburg in den Walsumer Rheinauen Kopfweiden geschnitten. Dort stehen rund 650 Kopfweiden, die regelmäßig geschnitten werden müssen. Die abgeschnittenen Äste haben wir für den Bau des Tipis verwendet.

Heute war es endlich so weit: Gemeinsam mit Eltern, Großeltern, Geschwistern und Familienhilfen haben wir unser Weidentipi gebaut! Es war eine herausfordernde, aber sehr schöne und erfolgreiche Teamarbeit. Mit vereinten Kräften wurden die Weidenruten in den Boden gesteckt, gebogen und miteinander verflochten. Nach Stunden der Arbeit stand das Tipi – ein tolles Geflecht aus lebendigem Holz, das nun langsam Wurzeln schlagen und wachsen wird.



Unser Weidentipi wird nicht nur ein schöner Rückzugsort für alle Schüler:innen, sondern auch eine wertvolle Nahrungsquelle für unsere drei Bienenvölker. Mit etwas Pflege wird es in den kommenden Monaten weiterwachsen und den Schulhof in eine grüne Oase verwandeln.Ob wir den ZEIT Leo Weltretter-Wettbewerb gewinnen, bleibt (bis zum 03.04.25) abzuwarten. Doch eins steht fest: Unser Projekt ist jetzt schon ein voller Erfolg! Vielen Dank an alle, die geholfen haben – wir freuen uns darauf, das Tipi wachsen zu sehen!
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Besuch der Feuerwache 4 in Walsum

An drei Tagen besuchten verschiedene Grundschulklassen die Feuerwache 4 in Duisburg Walsum.
Die Feuerwehrleute Hampie und Angelo führten mit den Kindern die Brandschutzerziehung durch und erklärten geduldig und kindgerecht den Tagesablauf eines Feuerwehrmanns in der Wache. Dann durften die Schüler:innen auch eine kurze Fahrt im Feuerwehrauto absolvieren, mit dem Schlauch Wasser spritzen und viele Fragen stellen.



Nach zwei intensiven Stunden machten sich die Kinder auf den Rückweg zur Schule. Dort tauschten sie sich über ihre Erlebnisse aus und erhielten noch eine kleine Urkunde.
Vielen Dank an die Feuerwache Walsum für das interessante Programm und die vielen Einblicke in die Arbeit und den Alltag der Feuerwehr!


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Ein Interview mit unserem neuen Hausmeister

Darius: „Hallo! Wie heißen Sie und wie alt sind Sie?“
Herr Meißler: „Hallo! Mein Name ist Jörg Meißler und ich bin 47. Ich bin hier der Hausmeister.“
Darius: „Wie sind Sie an der Schule angekommen?
Herr Meißler: „Bisher ganz gut. Bisher waren alle nett und freundlich.“
Darius: „Und können Sie sich in drei Wörtern beschreiben?“
Herr Meißler: „Nett, lustig, stressfrei“
Darius: „Was sind Ihre Lieblings-Emojis?
Herr Meißler: „Ich habe keine Lieblings-Emojis. Ich benutze die, die ich brauche.“
Darius: „Was sind Ihre Hobbys?“
Herr Meißler: „Ab und zu Poker mit ein paar Freunden. Und Motorsport. Und das war es auch schon.“
Darius: „Was sind Ihre Lieblings- und auch Hass-Aufgaben als Hausmeister?“
Herr Meißler: „Lieblings-und-Hass-Aufgaben? Ja. Ich bin jetzt drei Wochen hier und bisher mache ich eigentlich alles gern. Manchmal ist es ein bisschen stressig, weil es ein bisschen viel ist Aber das gehört dazu.“
Darius: „Sind Sie ein Fußball-Fan?“
Herr Meißler: Nein.
Darius: „Danke für das Interview!“
