Schulnews

  • Aktuelles aus der Schulimkerei

    Aktuelles aus der Schulimkerei

    Die Schulimkerei im Frühling

    Die Alfred-Adler-Schule betreibt eine eigene Schulimkerei, in der sich aktuell viel bewegt. Mit dem Beginn des Frühlings starten die Bienen in die Produktion der Frühtracht (Honig). Die Honigernte erfolgt gemeinsam mit den Imkerinnen der Schule und den Schülerinnen und Schülern, die dabei wertvolle Einblicke in die Praxis der Honigproduktion gewinnen und die Ergebnisse auch vermarkten.

    Zu Beginn der Kirschblüte haben wir den Bienenvölkern neue Honigräume gegeben, damit sie dort den Honig einlagern können. Die Völker arbeiten intensiv daran, die Vorräte für die kommende Saison anzulegen, und die Räume ermöglichen eine strukturierte Verarbeitung der Frühlingstracht.

    In den kommenden Wochen stehen weitere Arbeiten an den Bienenvölkern an. Ist die Stärke der Völker hoch, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um ein Abschwärmen zu verhindern. Geplant ist daher die Bildung von Ablegern. Durch das Bilden von Ablegern sichern wir nicht nur die Vermeidung von Schwarmlust, sondern legen gleichzeitig den Grund für neue Bienenvölker. Damit schaffen wir nachhaltige Lern- und Arbeitsmöglichkeiten für die Klasse und stärken das Verständnis für biologische Kreisläufe, Tierwohl und verantwortungsbewusste Naturpflege.

    Wir freuen uns über das wachsende Engagement rund um unsere Schulimkerei und danken allen Beteiligten für ihr Interesse, ihre Zeit und ihre Lernbereitschaft.

    Hinweis: Bei Fragen rund um die Schulimkerei können sich interessierte Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte gerne an das Schulimkereiteam wenden!

  • PV2School an der Alfred-Adler-Schule – Unsere Schule erzeugt jetzt eigenen Strom!

    PV2School an der Alfred-Adler-Schule – Unsere Schule erzeugt jetzt eigenen Strom!

    Ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit ist geschafft: An der Alfred-Adler-Schule wurde erfolgreich das Projekt PV2School umgesetzt. Seit Kurzem produziert unsere Schule nun eigenen, klimafreundlichen Strom durch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Schuldach.

    Das Besondere an PV2School: Statt auf wenige große Anlagen zu setzen, werden viele kleinere, dezentrale und wartungsarme Photovoltaik-Systeme installiert. Diese benötigen nur wenig Platz, sind kostengünstig und können ohne aufwendige statische Prüfungen angebracht werden. Der erzeugte Strom wird zu 100 % direkt im Schulgebäude genutzt. Dadurch sinken nicht nur die Energiekosten erheblich, sondern die Schule leistet auch einen aktiven Beitrag zur klimaneutralen Zukunft.

    Bereits jetzt zeigen die ersten Zahlen den Erfolg des Projekts: Im Jahr 2026 wurden schon über 201 kWh CO₂-neutraler Strom erzeugt – und das bei weiter steigender Tendenz.

    Lernen durch Erleben – Naturwissenschaften zum Anfassen

    Ein zentraler Bestandteil des Projekts sind interaktive Workshops, in denen die Schülerinnen und Schüler die Photovoltaik-Anlage aktiv kennenlernen. Ganz nach dem Prinzip „Learning by Doing“ können sie sogar beim Bau kleiner Solaranlagen mitwirken.

    Dabei werden wichtige Inhalte aus dem Lehrplan NRW bis Klasse 10 (Hauptschule) praxisnah vermittelt, insbesondere aus den Bereichen:

    • Physik:
      • Energieformen und Energieumwandlung (Sonnenenergie → elektrische Energie)
      • Stromkreise und elektrische Spannung
      • Grundlagen erneuerbarer Energien
    • Chemie / Naturwissenschaften:
      • Nachhaltige Ressourcennutzung
      • Umwelt- und Klimaschutz
    • Technik:
      • Aufbau und Funktion technischer Anlagen
      • Einfache handwerkliche Tätigkeiten beim Bau von Solarmodulen

    Durch die direkte Anwendung wird abstraktes Wissen greifbar und verständlich.


    Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen (ESE)

    Als Förderschule mit dem Schwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung (ESE) bietet das Projekt zusätzlich wertvolle Lernchancen über den Fachunterricht hinaus:

    • Stärkung von Selbstwirksamkeit: Die Schülerinnen und Schüler erleben, dass ihr Handeln einen sichtbaren Beitrag leistet.
    • Teamarbeit und Kooperation: Gemeinsames Arbeiten an praktischen Aufgaben fördert Rücksichtnahme und Kommunikation.
    • Verantwortungsbewusstsein: Der Umgang mit Technik und Umwelt stärkt nachhaltiges Denken.
    • Motivation und Durchhaltevermögen: Praktische Erfolge steigern die Lernbereitschaft.

    Ein Gewinn für Schule, Umwelt und Zukunft

    Das PV2School-Projekt verbindet auf vorbildliche Weise Klimaschutz, Bildung und soziale Förderung. Unsere Schule wird nicht nur ein Stück unabhängiger von externen Energiequellen, sondern auch zu einem lebendigen Lernort für nachhaltige Entwicklung.

    Wir freuen uns auf viele sonnige Tage – und auf die nächsten Schritte in Richtung einer grüneren Zukunft! ☀

  • Der Leseclub an der Alfred-Adler-Schule

    Der Leseclub an der Alfred-Adler-Schule

    Gemeinsam Lesen entdecken!

    Die Alfred Adler Schule freut sich, ihren neuen Leseclub vorzustellen, der in enger Zusammenarbeit mit dem Museum Voswinckelshof in Dinslaken entstanden ist. Mit diesem gemeinsamen Projekt wird ein wichtiger Beitrag zur Leseförderung und zur kulturellen Bildung von Kindern geleistet.

    Was sind Leseclubs?
    Leseclubs sind außerschulische Bildungsangebote zur Förderung der Lesekompetenz von Kindern. Seit dem Start des bundesweiten Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ haben bereits rund 85.000 Kinder – viele von ihnen aus bildungsbenachteiligten Familien – an solchen Angeboten teilgenommen.

    An diese Erfolge knüpft das aktuelle Programm an: Bis 2027 werden bis zu 400 Leseclubs in ganz Deutschland von der Stiftung Lesen im Rahmen des BMBF-Programms „Kultur macht stark“ unterstützt.

    Ein Leseclub ist weit mehr als nur ein Ort zum Lesen. Er ist ein gemütlich gestalteter Raum, in dem Kinder Bücher, Zeitschriften, Spiele und digitale Medien entdecken können. Bequeme Sitzmöbel, bunte Regale und kleine Rückzugsorte schaffen eine einladende Atmosphäre, die zum Verweilen und Schmökern einlädt. Seit 2013 wurden bundesweit über 400 Leseclubs mit mehr als 500.000 Medien ausgestattet.

    Leseclubs entstehen bewusst dort, wo Kinder ihre Freizeit verbringen – beispielsweise in Schulen, Bibliotheken, Jugendzentren oder Vereinshäusern.

    Der Leseclub an der Alfred Adler Schule


    Der neue Leseclub der Alfred Adler Schule bietet Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren regelmäßig die Möglichkeit, spielerisch und mit Freude in die Welt der Bücher einzutauchen. Mehrmals pro Woche finden freizeitorientierte Angebote statt, bei denen Lesen, Erzählen, Spielen und kreatives Gestalten im Mittelpunkt stehen.

    Das Angebot wird von engagierten Ehrenamtlichen getragen, die durch pädagogisches Fachpersonal unterstützt werden. Ergänzend profitieren die Beteiligten von Weiterbildungen und Online-Seminaren der Stiftung Lesen. So wird sichergestellt, dass die Kinder bestmöglich begleitet und gefördert werden.

    Eine starke Partnerschaft

    Die Zusammenarbeit mit dem Museum Voswinckelshof eröffnet zusätzliche spannende Möglichkeiten: Literatur kann hier mit Geschichte und Kultur verknüpft werden. Gemeinsame Aktionen, Veranstaltungen und kreative Projekte bereichern das Angebot und machen den Leseclub zu einem lebendigen Lern- und Begegnungsort.

    Mit dem neuen Leseclub setzt die Alfred Adler Schule ein starkes Zeichen für Chancengleichheit, Bildung und Lesefreude – und lädt alle Kinder herzlich ein, Teil dieser besonderen Gemeinschaft zu werden.

  • Osterfrühstück der Grundschule

    Osterfrühstück der Grundschule

    Mes war der Start in die Osterferien mit einem traditionellen Osterfrühstück. Gemeinsam bereiteten die Klassen verschiedene Leckereien vor, die von allen Grundschülerinnen und Grundschülern an langen Tafeln gemeinsam gegessen wurden. Während des Frühstücks unterhielten sich die Gruppen über die Vorfreude auf die Schulferien und genossen die gemeinschaftliche Atmosphäre.

    Das Osterfrühstück ist traditionell fest im Schulleben der Alfred-Adler-Schule verankert. Es bietet den Schülerinnen und Schülern Raum für Begegnung, Austausch und positive Gemeinschaftserlebnisse – unabhängig von individuellen Lernwegen.

    Für Förderschülerinnen und Förderschüler mit dem Förderschwerpunkt ESE ist eine solche Veranstaltung besonders wichtig, weil sie:

    soziale Teilhabe und gemeinschaftliches Erleben ermöglicht,

    Kommunikations- und Interaktionsfähigkeiten in einem entspannten Rahmen stärkt,

    Sicherheit, Routine und Orientierung durch wiederkehrende Rituale bietet,

    Motivation und positive Lernmotivation durch gemeinsame Erfolge fördert.

    Wir wünschen Allen erholsame Osterferien.

  • Theater in der Schule: Klamotte

    Theater in der Schule: Klamotte

    Ein Berg voller Klamotten – und mittendrin jede Menge Fantasie: In der Turnhalle der Alfred-Adler-Schule wurde das außergewöhnliche und skurrile Theaterstück „Klamotte“ gleich zweimal aufgeführt. Jeweils rund 50 Kinder sowie ihre Lehrkräfte besuchten die beiden Vorstellungen und ließen sich in eine bunte, kreative Welt entführen.

    Im Zentrum des Stücks stand ein großer Haufen Kleidung: Wer zieht was an? Blaue Strümpfe, ein grüner Pulli, ein riesiger Hut oder ein ellenlanger Schal – und was passiert dann damit und mit wem? Zwei Spielerinnen und ein Musiker probierten an, aus und um, erschufen immer neue Bilder und Situationen und erfanden mit viel Witz und Poesie fantasievolle Wesen aus Stoff und Klang.

    Besonders die jüngeren Zuschauerinnen und Zuschauer waren begeistert: Die bewusst erfundene „Sprache“ der Schauspieler sorgte für viele Lacher, während die bunten Kleidungsstücke scheinbar wie in einer Waschmaschine durch die Luft wirbelten. Auch die musikalischen Elemente kamen sehr gut an – so eingängig und rhythmisch, dass sich viele Kinder ganz selbstverständlich mitbewegten.

    Das Stück dauerte etwa 45 Minuten und wurde gestaltet von Anja Klein, Tina El-Fayoumy und Benjamin Garcia (Spiel/Musik), mit Kompositionen von Benjamin Garcia. Regie führte Maik Evers, die Dramaturgie übernahm Sascha Bauer.

    Eine Theateraufführung wie „Klamotte“ unterstützt zentrale Lernziele des Lehrplans NRW. Im Fach Deutsch fördert sie das Sprachverständnis, insbesondere im Bereich der nonverbalen und kreativen Kommunikation. Im Fach Kunst regt sie die Wahrnehmung, Fantasie und das ästhetische Empfinden an. Auch im Bereich Musik werden rhythmisches Empfinden und das Erleben von Klängen gestärkt. Darüber hinaus trägt das gemeinsame Theatererlebnis zur sozialen Kompetenz bei, etwa durch gemeinsames Erleben, Austausch und Perspektivübernahme.

    Gerade Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung (ESE) profitieren besonders von solchen Aufführungen. Die klare, oft nonverbale Darstellung erleichtert den Zugang zum Geschehen und ermöglicht Erfolgserlebnisse im Verstehen. Die fantasievollen und humorvollen Elemente sprechen Emotionen an und fördern positive Erlebnisse im schulischen Kontext. Zudem bieten gemeinsame kulturelle Erfahrungen wichtige Anlässe für Kommunikation, soziale Interaktion und den Aufbau von Gemeinschaft.

  • Die Turnhalle wird zum Märchenwald

    Die Turnhalle wird zum Märchenwald

    Jeden Mittwoch wird die Turnhalle der Alfred-Adler-Schule zu einem ganz besonderen Ort: Zwei erfahrene Sportlehrkräfte verwandeln sie mit viel Engagement und Kreativität in eine abwechslungsreiche Bewegungslandschaft. Unter der Leitung von Herrn Gerritzen und Frau Wahl erwartet die Schülerinnen und Schüler jede Woche ein neues, spannendes Motto.

    Die sportlichen Herausforderungen und Aufgaben werden dabei passend zum Wochenthema gestaltet. Unterschiedliche Geräte und fantasievoll aufgebaute Parcours sorgen dafür, dass die Kinder mit Freude und Neugier aktiv sind. Ob Klettern, Balancieren, Springen oder Teamaufgaben – für jeden ist etwas dabei, und ganz nebenbei werden motorische Fähigkeiten sowie soziale Kompetenzen gefördert.

    Viele Kinder konnten sich im Laufe des Schuljahres durch dieses kreative Bewegungsangebot sowohl sportlich als auch im sozialen Miteinander deutlich verbessern. Die Begeisterung und Motivation in der Turnhalle sind dabei jedes Mal deutlich spürbar.

    Kurz vor den Ferien stand der Sportunterricht unter dem Motto „Märchen“. Die Turnhalle verwandelte sich in einen geheimnisvollen Märchenwald, durch den die Kinder als Heldinnen und Helden verschiedene Aufgaben bewältigen mussten. Mit viel Fantasie und Einsatz erreichten sie schließlich ihr Ziel – ein echtes Highlight zum Abschluss.

    Ein herzliches Dankeschön an das Sportteam, Herrn Gerritzen und Frau Wahl, für dieses besondere und inspirierende Angebot!

  • Ein Hochbeet für die Wildbienen

    Ein Hochbeet für die Wildbienen

    Die Alfred–Adler-Schule besuchte die Wirtschaftsbetriebe Nord, um im Rahmen eines besonderen Projekts einen Wildbienenlehrpfad zu entwickeln. Der Schwerpunkt der Woche lag eindeutig auf der Bepflanzung eines Hochbeetes, das als zentrale Lern- und Erfahrungsplattform dienen soll.

    Vor Ort wurde das Hochbeet gemeinsam geplant. Die Gruppe diskutierte, welche Pflanzen besonders bienenfreundlich sind, welche Sorten als Früh- beziehungsweise Spätblüher geeignet sind und wie Bodendecker sowie nährstoffreiche Substrate eine nachhaltige Pflanzenauswahl unterstützen. Die Schülerinnen und Schüler lernten, die Bodenqualität zu prüfen und das passende Substrat auszuwählen, um eine langfristig florierende Bepflanzung zu sichern.

    Unter fachkundiger Anleitung der Umwelt- und Gartenexpertinnen der Wirtschaftsbetriebe Nord wurden Setzlinge gesetzt: Löcher wurden gegraben, Erde vorbereitet und darauf geachtet, dass Pflanzabstände sinnvoll gewählt sind. Das Gießen und die regelmäßige Pflege der Pflanzen standen von Anfang an im Mittelpunkt. Schon beim ersten Pflegen zeigten sich erste Erfolge: frische Triebe und erste Blütenknospen motivierten die Gruppe und bestätigten den Lernfortschritt.

    Neben der praktischen Arbeit wurden den Schülerinnen und Schülern Impulse zu ökologischem Handeln im Alltag vermittelt. Es wurde erläutert, wie Unternehmen Umweltprojekte verankern, welche Rolle urbanes Grün für die Biodiversität spielt und wie ökologische Ziele mit wirtschaftlichen Interessenslagen in Einklang gebracht werden können. Die Dokumentation des Projekts – durch Beobachtungsprotokolle, Fotos und kurze Berichte – wird künftig die Lernergebnisse sichtbar machen.

    Der Hochbeet-Bepflanzung sah der Rundgang durch das Gelände weitere Einblicke in mögliche Berufsfelder vor, doch der klare Schwerpunkt blieb die Gestaltung einer bienenfreundlichen Pflanzkombination. Die Aktivität förderte Teamarbeit, Geduld und verantwortungsvolles Arbeiten im Freien und zeigte eindrucksvoll, wie schulisches Lernen praxisnah in eine Unternehmensumgebung übersetzt werden kann.

  • Das Fußballturnier der Primarstufe

    Das Fußballturnier der Primarstufe

    Organisiert wurde das Turnier von den Sportlehrkräften Herrn Gerritzen und Frau Wahl. In Mannschaften zu je fünf Kindern wurde ohne Torwart gespielt. Gerechter Schiedsrichterpfiff sorgte für faire Bedingungen. Die Schüler zeigten großen Einsatz und Fairness, jeder Teilnehmer war am Ende Gewinner des respektvoll ausgetragenen Turniers.

    Lernziele aus dem Lehrplan Sport Grundschule NRW (abgedeckt durch das Turnier):

    Bewegungs- und Sozialkompetenz: Koordination, Kondition, Teamfähigkeit, Fair Play, Konfliktlösung.

    Taktik und Technik: Passspiel, Raumaufteilung, Ballführung, Spielfluss.

    Gesundheit und Sicherheit: Bewegungsfreude fördern, richtige Aufwärm- und Abkühlroutinen beachten.

    Werteorientierung: Respekt, Verantwortung, Integration durch sportliche Teilhabe.

    Besonderheiten für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf (ESE):

    Angepasste Spielregelung: Mannschaftsgröße 5er-Teams, kein Torwart, klare, einfache Regeln zur Förderung von Teilhabe und Erfolgserlebnis.

    Förderorientierte Betreuung: zusätzliche Unterstützung durch Lehrkräfte und ggf. Hilfestellungen bei Technik- und Koordinationsübungen.

    Sinneseinbindung und Struktur: klare Abläufe, Vorabklärung von Abläufen, positives Feedback zur Stärkung von Selbstwirksamkeit.

    Barrierearme Gestaltung: zugängliche Spielfläche, ggf. angepasster Einsatz von Materialien und Hilfsmitteln zur Förderung motorischer Fähigkeiten.

    Soziale Integration: gemeinschaftliches Tun, Förderung von Teamgeist, gegenseitiger Respekt und inklusive Teilnahme.

    Verpflegung: Das Café der Zukunft übernahm Catering und die Versorgung der Sportler in den Pausen. Leckere Obstplatten versorgten die Spielerinnen und Spieler.

  • Holzschuhe und selbstgemachte Butter

    Holzschuhe und selbstgemachte Butter

    Drei Grundschulklassen der Förderschule (ESE) besuchten das Freilichtmuseum Grefrath. Im museumspädagogischen Programm arbeiteten sie praktisch: Butter herstellen, Aufbau eines historischen Bauernhofs verstehen, in Holzschuhen laufen und einen Eierlauf absolvieren.

    Zum Abschluss gab es Brot mit der selbstgemachten Butter. Der Besuch umfasste auch die Spielzeugausstellung und die historische Spielzeugeisenbahn. Kulturelle Bildung für Förderschüler ESE fördert Sinneserfahrung, Lernmotorik, Sprachentwicklung, soziale Kompetenzen, Selbstwirksamkeit und Verständnis für kulturelles Erbe.

    Lernziele deckt der außerschulische Lernort in Sachunterricht, Wissenschaft, Deutsch, Kunst/Musik, Sport sowie Werte und Gesellschaft ab. Fazit: Der Tag verknüpfte Praxis, Sprache, Motorik und soziale Kompetenzen in einem motivierenden, außerschulischen Rahmen.

    Wir danken dem Niederrheinischen Freilichtmuseum Grefrath für die -wieder einmal- hervorragende Organisation und den schönen und lehrreichen Ausflugstag!

  • Die Bienenvölker werden ausgewintert

    Die Bienenvölker werden ausgewintert

    Mit Beginn der Saalweidenblüte starten die Schulimkerinnen der Alfred-Adler-Schule in eine neue Jahresphase der Imkerei. Im Schulimkerprojekt werden praxisnah Kenntnisse rund um Bienenzucht, Honiggewinnung und Verantwortungsbewusstsein vermittelt. Der Ablauf umfasst unter anderem das Auswintern der Bienenstöcke, die Entfernung der Mäusegitter, die Bonitierung der Völker sowie die Gabe eines weiteren Brutraumes. Diese Maßnahmen sichern die Gesundheit der Honigbienen und fördern stabiles Wachstum der Völker im Frühjahr.

    Das Bienenprojekt ist fest in das Konzept der tiergestützten Pädagogik der Schule integriert. Der direkte Kontakt mit den Bienen vermittelt den Schülerinnen und Schülern wertvolle Erfahrungen in Empathie, Beobachtungsgabe, Geduld und Resilienz. Durch regelmäßige Beobachtungen der Bienengemeinschaft lernen die Schüler*innen Verantwortungsbewusstsein, respektvollen Umgang mit Tieren und wissenschaftliches Denken – von der Lebensweise der Bienen bis hin zur Bedeutung von Biodiversität und Umweltschutz.

    Besonders wichtig ist diese Form der tiergestützten Pädagogik für Förderschülerinnen und Förderschüler mit dem Förderbedarf ESE. Die Arbeit mit den Bienen bietet eine sinnstiftende Aktivität, die motorische Fein- und Grobmotorik, Aufmerksamkeitsspanne sowie Kommunikationsfähigkeiten gezielt anspricht. Rituale, klare Abläufe und unmittelbares Erfolgserlebnis stärken das Selbstvertrauen und fördern inklusive Lernprozesse. Durch angepasstes Lernsetting werden Barrieren abgebaut, soziale Interaktion gefördert und ein angstfreies Lernen in einem sicher gestalteten Umfeld ermöglicht.

    Wir danken allen Beteiligten – den Schulimkerinnen, Lehrkräften und Unterstützerinnen – für ihr Engagement. Die Schulimkerei ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie naturwissenschaftliche Bildung, praktisches Handeln und ganzheitliche Pädagogik ineinandergreifen, um Lernende individuell zu unterstützen und zu motivieren.