Zu St. Martin fand an der Alfred Adler Schule ein gemeinsamer Laternenumzug statt. Die Grundschülerinnen und Grundschüler liefen mit selbst gebastelten Laternen über das Schulgelände. Im Anschluss teilten die Klassen gemeinsam einen Weckmann, eine symbolische Geste des Teilens und der Gemeinschaft. Während des Festes wurde ausführlich über das Teilen gesprochen, wobei Werte wie Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und Solidarität in altersgerechter Sprache erarbeitet wurden.
Die selbst gebastelten Laternen standen im Mittelpunkt des Ablaufs. Die Schülerinnen und Schüler konnten in kleinen Gruppen die Lichter tragen, Momente der Ruhe nutzen und sich gegenseitig unterstützen. Die Lehrkräfte begleiteten den Prozess, moderierten Gespräche zum Teilen und stärkten die Teilhabe aller Kinder am Erleben des Festes.
Bezug zum Lehrplan NRW Grundschule: Das Fest St. Martin knüpft an Kompetenzen in Deutsch (Sprech- und Hörverhalten, Ausdruck von Gefühlen), Sachunterricht (Alltagsrituale, Kulturgeschichte rund um St. Martin) und Musik/Bewegung (rhythmische Bewegungen, sichere Fortbewegung im Umzug) an. Zudem fördert das gemeinsame feiern soziale Kompetenzen wie Kooperation, Empathie und Konfliktlösung.
Wichtigkeit für Förderschüler mit emotionaler Entwicklung: Das Fest bietet einen sicheren Rahmen, um Emotionen rund um Teilen und Fürsorge zu erleben und zu benennen. Durch das gemeinsame Tun stärken sich Selbstwirksamkeit, Selbstregulation und Vertrauen in die Gruppe. Der Umzug fördert Orientierung, Sinneswahrnehmung und motorische Fähigkeiten, während Gespräche über das Teilen soziale Werte verankern und das Gemeinschaftsgefühl stärken. Solche Erfahrungen unterstützen inklusives Lernen und tragen zu einem positiven Schulalltag bei.

