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Eine Wanderung zur Lichtburg nach Dinslaken
Mit festem Schritt und gut gelaunt, machten sich die Grundschüler:innen der Alfred Adler Schule auf den Weg nach Dinslaken. Dort erreichten sie nach einer knapp einstündigen Wanderung ihr Ziel die Lichtburg. Es handelt sich hierbei um ein Kino, denn es sind gerade „Schulkinowochen“ in NRW. Mit ausreichend Popcorn versorgt, schauten die Kinder gespannt dem Treiben auf der Leinwand zu. Der gezeigte Film war „Yuku und die Blume des Himalaya“. Die Geschichte des Films ist wie folgt:
Weil ihre Großmutter bald mit dem kleinen Maulwurf unter die Erde ziehen muss, will die junge Maus Yuku ihr die wunderschöne Himalaya-Blume als Geschenk bringen. Doch diese wächst nur auf den höchsten Bergen, wo sie sich von dem reinsten Sonnenlicht ernährt. Um dorthin zu kommen, muss Yuku das Reich der Kanalratten, die Krähenwiesen, den Zauberwald und zudem die kleine Brücke der Angst durchqueren.
Es war ein zauberhafter und sehr berührender Film. Selbstverständlich legten die Schüler:innen den Rückweg zur Schule erneut zu Fuß zurück. Angeregt unterhielten sie sich dabei über ihren Kinobesuch. Bestimmt werden die Kinder in den kommenden Tagen kleine Filmkritiken verfassen.
Im nächsten Jahr ist die Alfred Adler Schule sicher wieder dabei, wenn die Tore der Kinos in den Schulkinowochen vormittags für die Schulen geöffnet werden.
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Heißes Eisen – Die Geburtsstätte der Ruhrindustrie „St. Antony-Hütte“
Schon oft haben die Schüler:innen die Frage gestellt: „Wie ist das Ruhrgebiet eigentlich entstanden?“ Die Kinder beziehen diese Frage im Besonderen auf die Entstehung der heutigen Stahlindustrie. Um dieser und weiterer Fragen auf den Grund zu gehen, besuchen die Klassen 4 der Alfred Adler Schule ein ganz besonderes Museum in Oberhausen. Es ist die St. Antony-Hütte. Sie ist die Geburtsstätte der Ruhrindustrie: 1758 floss hier erstmals im Ruhrgebiet Roheisen. Heute erzählt sie vom spannenden Beginn der Eisen- und Stahlindustrie, von bedeutenden Innovationen und vom harten Leben der Menschen, die dort arbeiteten.
In der St. Antony-Hütte begann das Herz des Ruhrgebiets zu schlagen. Wo einst das alte Eisenwerk stand, erweckt heute der Industriearchäologische Park die Fundamente multimedial zum Leben. Und im ehemaligen Wohn- und Kontorhaus des Hüttendirektors erfahren Kinder und Jugendliche, dass sich hier zu Beginn der Industrialisierung viel ereignet hat und wie die Menschen hier gelebt haben. Mal einen Tag nicht im Klassenraum zu lernen, das hat sich gelohnt, denn im Rahmen einer Führung entdeckten die Kinder wie aus Raseneisenerz Roheisen hergestellt wurde.
Natürlich durfte ein Besuch des benachbarten Spielplatz und ein kleiner Rundgang um den Antonieteich nicht fehlen.



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Bühne frei für den Reisigbesen – Wir werden Energiesparmeister!
Mit einer cleveren und Ressourcen schonenden Idee beteiligt sich die Schülerschaft der Alfred Adler Schule an einem bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb. Der Energiesparmeister-Wettbewerb ist eine Aktion der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online und wird unterstützt durch die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Kampagne „Online-Klimaschutzberatung für Deutschland“.
Alle Schüler:innen wollten aktiv etwas zum Klimaschutz beitragen. So werden nun in den Pausen die Reisigbesen geschwungen. Damit schonen die Kinder die Umwelt in vielerlei Hinsicht. Zum einen kommt nun kein motorisierter Laubbläser mehr zum Einsatz, was eine Menge von 23 kg CO2 pro Woche einspart, zum anderen wird der Abrieb von Mikroplastik des herkömmlichen Kunststoffbesens vermieden.
Historisch betrachtet ist die Verwendung von Reisigbesen besonders im Ruhrgebiet stark traditionell im Rahmen der industriellen Stahlproduktion verankert gewesen. Die Schüler:innen haben das alte Handwerk der Besenbinderei genau studiert. Nun verfügt die Schule über sechs wunderbare Birkenreisigbesen, die in der Pause den Schulhof reinigen und Allen vor Augen führen, dass auch ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz ganz einfach zu leisten ist.
Gemeinsam fegt es sich ganz leicht, gemeinsam sind wir Energiesparmeister!
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Pilzen beim Wachsen zusehen
Nach den Weihnachtsferien startete in der Pinguin-, der Fledermaus-, der Otter- und Pandaklasse ein spannendes Projekt: Wir haben selbst Pilze angebaut.
Wie das geht? Ganz einfach.
Von der Aussaat bis zur Ernte begleiteten die Schüler:innen den Pilzanbau. Dort haben sie mit Hilfe unserer Lehrer:innen die Pilzsubstrate vorbereitet. Die Substrate wurden in spezielle Behälter gefüllt und sorgfältig vorbereitet, um optimale Bedingungen für das Pilzwachstum zu schaffen.
Nachdem die Substrate vorbereitet wurden, säten die Schüler:innen die Pilzsporen ein. Es wurde gespannz beobachtet, wie die kleinen Sporen langsam zu wachsen begannen. Es war aufregend zu sehen, wie sich die Pilze Tag für Tag weiterentwickelten.
Die Schüler:innen haben gelernt, dass Pilze Feuchtigkeit, Dunkelheit und die richtige Temperatur brauchen, um zu gedeihen.
Schließlich war der Tag der Ernte gekommen! Wir waren alle aufgeregt, als wir die reifen Champignons abgeschnitten haben und leckere Gerichte zubereitet haben.






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Wir sagen dem Klimawandel den Kampf an!
Die Eulenklasse bewirbt sich mit dem tollen Beitrag über den Reisigbesen beim Energiesparmeister-Wettbewerb!
Die gesamte Alfred-Adler-Schule drückt die Daumen!
Video: J. Weyers u. L. Yahya -
SCHEHERAZADE – ein Musikprojekt mit den Duisburger Philharmonikern
In einer Kooperation zwischen der Alfred Adler Schule und den Duisburger Philharmonikern, erstellen die Schüler:innen ein Bühnenbild für die Aufführung Scheherazade im Theater. Die sinfonische Dichtung „Scheherazade“ von Nikolai Rimski-Korsakow beruht auf den geheimnisvollen Erzählungen aus „Tausendundeiner Nacht“. Die Duisburger Philharmoniker und der KiKa-Gründungsmoderator und Klassikfan Juri Tetzlaff nehmen ihr Publikum mit auf ein märchenhaftes Abenteuer durch den Orient.
Dort fasziniert die berühmte Märchenerzählerin Scheherazade nicht nur ihre Zuhörer:innen mit Geschichten von Prinzen und Prinzessinnen, von den Festen in Bagdad und dem mutigen Seefahrer Sindbad, sie verzaubert damit zugleich auch den schrecklichen Sultan Schahriar und rettet so ihr Leben.
Unter der Leitung des Werklehrers H. Hasselmann planen und bauen die Kinder ein fantasievolles Bühnenbild. Auch wenn die Vorstellung erst im Juni stattfindet, haben die Arbeiten im Unterricht schon einen festen Platz gefunden. An dieser Stelle möchten wir euch schon einige Impressionen hiervon zeigen.





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Spaß auf dem Eis

Auf den heutigen Tag haben sich schon alle Schüler:innen lange gefreut, denn das traditionelle Schlittschuhlaufen stand auf dem Stundenplan und sorgte für strahlende Gesichter und jede Menge Spaß.
Mit warmen Handschuhen, Helm und Schlittschuhen ausgestattet, strömten die Schüler:innen auf die Eisfläche. Einige der Kinder hatten bereits aus den Vorjahren Erfahrungen auf dem Eis gesammelt, andere betraten die glatte Fläche zum ersten Mal. Mit jeder Runde drehten die Schüler:innen immer sicherer Bahnen, lachten und feuerten sich gegenseitig an. Zur Unterstützung standen lustige Pinguine, Robben und Eisbären zur Verfügung. Auch die Lehrer:innen ließen es sich nicht nehmen, standen mit auf dem Eis und konnten den Kindern Hilfestellung geben und sie unterstützen.
Ein tolles Eelebnis für alle, das wir im nächsten Jahr sicherlich wiederholen werden!
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Kinoflair: Schülerrezensionen aus dem Klassenzimmer
Nach unserem Besuch im Filmforum Duisburg, haben die Schüler:innen der Pandaklasse euch aufgeschrieben, warum sie den Film „Kannawoniwasein“ empfehlen.
Ich empfehle den Film „Kannawoniwasein“, weil der Film schön ist und man ihn zusammen mit seiner Familie beim Filmabend gucken kann. Mir haben die Motorräder gut gefallen und dass sich Finn und Jola vor der Polizei versteckt haben.
Florian, 10 JahreIch empfehle den Film Kannawoniwasein“ weil, ich den Film noch mal gucken möchte. Er ist cool und schön. In aller erster Linie geht es um Freunde und um Liebe.
Aeden, 10 JahreIch empfehle den Film kannawoniwasein weil, für Leute die Abenteuer mögen und weil der Film ein Emotionaler und ein Abenteuer ist. Er ist nicht Gedacht für Kinder 👧 von 1-6 Jahre, weil, es Kinder auch zum Weg laufen animieren kann💁🏻. Sprache für den Film ist : deutsch. Alle Themen in den Film sind Emotional , Triller und spannend. ✅ Mir persönlich hat der 🎥 Film 🎥 gut Gefallen und er ist lustig.
Darius, 10 JahreIch empfehle den Film, weil man ihn gut verstehen kann und der ist eine Mischung aus lustig und spannend.
Alex, 10 JahreICH empfehle den Film🍿 „Kannawoniwasein“ weil, man den bei einem Filmabend mit Familien und Freunde gucken kann.
Naomy, 11 JahreIch empfehle den Film Kannawoniwasein weil, es schön war und gemütlich. Kinder sollten nicht weglaufen.
Meva, 11 Jahre -
Das Kino wird zum Klassenzimmer
ZUSAMMEN leben. sehen. lernen.
Die SchulKinoWochen finden einmal jährlich statt und geben Schulklassen in ganz NRW die Möglichkeit, sich gemeinsam besonders wertvolle Filme im Kino anzusehen. Zu jedem der angebotenen Filme gibt es Unterrichtsmaterial, mit dem die Klassen den Filmbesuch vor- und nachbereiten können. Die Schüler:innen der Klasse 4 freuten sich schon lang auf den Besuch im Filmforum Duisburg. Hier wurden sie in den Schulkinowochen zu einem großen Leinwanderlebnis empfangen. Gezeigt wurde der Film: Kannawoniwasein! Ein Film von Stefan Westerwelle.
„Der Weg ist das Ziel“ in diesem eigenwilligen Roadtrip, der zwei ungleiche Kinder durch das brandenburgische Hinterland begleitet.Von ihren Eltern kaum wahrgenommen, ermächtigen sie sich dazu, ihre Probleme einfach selbst in die Hand zu nehmen. Unterwegs begegnen sie in entlegenen Dörfern einer kuriosen Erwachsenenwelt, die sie mutig durchschreiten, um zum Happy End des märchenhaften Abenteuers zu gelangen.
Themen, die der Film behandelt sind u. a. Freundschaft, Kindheit, Freiheit und Selbstwirksamkeit. Genau die Themen, die die Kinder der Grundschule gerade interessieren. Es war ein schöner Kinobesuch und der Film hat den Schüler:innen sehr gut gefallen.



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Grünes Klassenzimmer Duisburg startet – wir machen mit!
Einen Schultag in der Natur verbringen, spielerisch lernen und erlerntes Wissen auf dem eigenen Schulhof in nachhaltige Projekte umsetzen. Das neue Projekt „Grünes Klassenzimmer Duisburg“ des Naturraum Ruhrgebiet e.V. ist ein kostenloses Angebot für alle Duisburger Schulen und die Alfred Adler Schule will ihren Schüler:innen damit ermöglichen, die Natur hautnah zu erleben und zu verstehen. „Das kann ein Insektenhotel, ein Teich oder ein Schulgarten sein. Auf diese Weise entwickeln die Schüler:innen ein tieferes Verständnis und eine Wertschätzung für die Umwelt“, führt Overkamp aus. Sie ist Geschäftsführerin der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, die das Projekt finanziert.
Im Januar 2024 hat Herr Richter, Projektleiter des Naturraum Ruhrgebiet e.V., die Alfred Adler Schule besucht und sich intensiv mit den Kolleginnen Frau Neff, Frau Weyers und Frau Dr. Yahya die Möglichkeiten vor Ort angeschaut. Es wurden bereits Termine für die waldpädagogischen Tage mit den Klassen vereinbart und viele Ideen ausgetauscht. Die Kinderreporter werden euch davon demnächst ausführlich berichten!