Ausbildung der Jungimker*innen hat begonnen!

Die Alfred-Adler-Schule beteiligt sich an dem Bildungsprojekt „Jungimkern“. Das Vorhaben wird durch das Programm „2000 mal 1000 – junges Engagement“ des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Ziel ist es, die Jugendlichen frühzeitig für Umwelt- und Naturthemen zu sensibilisieren, praktisches Handeln zu vermitteln und ein Ausbildungserlebnis zu schaffen.

Inhalte und Ablauf:

Grundlagenwissen: Bienenkunde, Ökologie, Biodiversität und die Rolle der Honigbienen im Ökosystem.

Praktische Arbeiten: Bienenpflege, Honigschleudern, Zucht- und Imkertechnik, sichere Handhabung von Werkzeugen, regelmäßige Hygienemaßnahmen.

Umweltbewusstsein: nachhaltige Honigproduktion, Schutz von Bienenlebensräumen, klimafreundliche Schulhofgestaltung.

Soziale Kompetenzen: Teamarbeit, Verantwortungsübernahme, Konfliktlösung, regelmäßige Lernreflexion.

Dokumentation: Lernjournale, Pläne zur Bienenpflege, Sicherheits- und Tierschutzaspekte.

Ziele:

Praxisnahe Natur- und Umweltexpertise.

Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein, Geduld und Ausdauer.

Projektbasierte Verbindung zu Biologie, Geografie und Umweltbildung.

Förderung des schulischen Gemeinschaftsgefühls durch gemeinsame Aufgaben rund um die Imkerei.

Ausblick: Herr Vedder fungiert als externer Referent und führt die Schulung durch. Die Jugendlichen sollen einen Ausbildungserfolg erzielen und nach Abschluss an einen Imkerverein angeschlossen werden. Langfristig soll eine nachhaltige Lernkultur entstehen, in der Schülerinnen und Schüler aktiv Verantwortung für Umwelt übernehmen und messbare naturwissenschaftliche Lernerfolge erzielen.

Das Tipi der Dino-Klasse

Reporter Darius: „Ihr habt im letzten Schuljahr ein Tipi gebaut. Was macht ihr aktuell mit dem Tipi?“

Frau Momm: „Mit dem Tipi? Ja, wir gießen das im Moment. Und nächste Woche werden wir oben die Spitzen ein bisschen schneiden. Und die neu gewachsenen Äste flechten wir gerade in die alten Äste ein, sodass es einheitlich grün wird“.

Reporter Darius: „Wie zufrieden sind Sie mit dem Entwicklungszustand des Tipis? Von 1-10?“

Frau Momm: „Ah, okay. Dann ist es so eine 5. Ich bin eigentlich zufrieden. Es braucht ein bisschen länger, als ich gedacht habe. Aber es sieht total toll aus. Und meine Schüler nehmen sich immer noch ab und zu eine Auszeit da drin oder sitzen da gemeinsam und frühstücken.“


Reporter Felix: „Mir ist gerade eine Frage eingefallen. Wie kam es zu der Idee, ein Tipi zu bauen?“

Frau Momm: „Das war tatsächlich die Idee von den Schülern. Wir haben bei einem Wettbewerb mitgemacht. Und da ging es darum zu gucken, was man auf
dem Schulhof verändern kann zum Thema Nachhaltigkeit. Und da ist den Schülern aufgefallen, dass wir ja Schulbienen haben, aber gar nicht so viele Blumen und Orte, wo die Bienen was zu essen finden. Und dann haben wir recherchiert und festgestellt, dass die Kopfwalben, die hier in unserer Region wachsen, eine gute Nahrungsquelle für die Bienen sind. Und dann habe ich mal
recherchiert, was man damit machen kann. Und dann sind wir auf die Idee gekommen, das Tipi zu bauen.“

Erneute Kooperation der Alfred-Adler-Schule mit den Duisburger Philharmonikern

Im Rahmen des Konzertes Meisterwerke Beethoven arbeiten Schülerinnen und Schüler der Grundschulklassen gemeinsam mit ihrem Musiklehrer Herrn Hasselmann an einem Bühnenbild für die Aufführung. Dieses kreative Vorhaben ergänzt die musikalische Vorbereitung durch praktische Gestaltung und stärkt die Zusammenarbeit von Kunst, Musik und Schulunterricht. Ergänzend dazu besucht Frau Renczikowski, die Impulsgeberin des Konzepts, die Schulklassen. In den Unterrichtseinheiten erfahren die Kinder mehr über Beethoven als Person, lernen Grundlagen der klassischen Musik und vertiefen sich in die Instrumentenkunde.

Für einen intensiven Austausch wird im Februar 2026 zudem ein Thementag Beethoven in der Schule dienen: Musiker der Duisburger Philharmoniker spielen vor Ort auf, geben Einblicke in Instrumente und Spielweisen und vermitteln hautnah den Zauber der klassischen Musik. Der Teilerlebnischarakter dieses Tages fördert das Verständnis der jungen Zuhörerinnen und Zuhörer für Komposition, Klangfarben und Aufbau klassischer Werke.

Bis dahin werden die Schülerinnen und Schüler neugierig der Musik von Beethoven lauschen, selbst musikalisch aktiv werden und natürlich fleißig an der Erstellung eines Bühnenbildes arbeiten.

Wir freuen uns sehr über die erneute Kooperation mit den Philharmonikern in diesem Projektformat. Die Vorstellungen werden am 10.Mai 2026 und am 12. Mai 2026 sein.

Am besten sollte man sich hierfür rechtzeitig Konzertkarten besorgen.

🍂 Die Herbstzeit – Klasse 6a berichtet

Der Herbst ist da – und mit ihm verändert sich nicht nur die Natur, sondern auch unser Alltag. Die Klasse 6a hat sich gemeinsam angeschaut, was die Herbstzeit so besonders macht.

Wenn der Herbst beginnt, färben sich die Blätter bunt und leuchten in rot, gelb und orange. Doch bald fallen sie von den Bäumen, die langsam kahl werden. Die Tage sind kürzer, die Sonne geht früher unter und oft zeigt sich der Himmel grau. Dazu weht ein kräftiger Wind, und Regen gehört oft dazu. 

Im Herbst kann man viele Tiere beobachten: Kraniche und Störche ziehen in den Süden, Eichhörnchen sammeln Nüsse und auch Füchse oder Waschbären sind unterwegs. Viele Tiere fressen sich jetzt ein Fettpolster an, damit sie den Winter gut überstehen. 

Auch für uns Menschen hat der Herbst einiges zu bieten: Wir gehen gerne spazieren, lassen bunte Drachen steigen oder sammeln Kastanien. Drinnen machen wir es uns gemütlich – mit einer heißen Schokolade oder einem spannenden Film. 

Der Herbst ist auch die Zeit schöner Feste. Beim Erntedankfest danken die Menschen für die Gaben der Natur. Ende Oktober feiern viele Halloween: Kinder verkleiden sich, ziehen von Tür zu Tür und rufen „Süßes oder Saures“, um Süßigkeiten zu bekommen. Besonders ist das St.-Martins-Fest: Wir basteln Laternen, ziehen gemeinsam durch die Stadt und erinnern uns an die Geschichte von St. Martin, der seinen Mantel teilte.

Der Herbst bringt nicht nur graue Tage, sondern auch viele bunte Momente. Ob draußen in der Natur, beim Beobachten der Tiere oder beim Feiern von Festen – der Herbst zeigt uns jedes Jahr aufs Neue, wie schön Veränderung sein kann.

Honigverkauf auf dem Wochenmarkt Vierlinden

Heute hat die Bienenklasse der Alfred-Adler-Schule mit einem Marktstand auf dem Wochenmarkt im Stadtteil Vierlinden ihre Honigernte aus der Schulimkerei zum Verkauf angeboten. Die Veranstaltung wurde von Lehrkräften und Schüler:innen der 3. Klasse begleitet.

Highlights:

Die Schülerinnen und Schüler präsentierten selbst hergestellten Honig in verschiedenen Sorten ( Frühtracht und Sommertracht).

Interessierte Besucherinnen und Besucher erhielten Informationen zum Honig, zur Arbeit der Imkerei und zu wichtigen Themen wie Nachhaltigkeit und artgerechte Bienenhaltung.

Die Dankbarkeit der Käuferinnen und Käufer zeigte sich in positiven Rückmeldungen und wachsendem Interesse am schulischen Imkereiprojekt.

Lernziele/ Pädagogischer Mehrwert:

Förderung von unternehmerischem Denken, Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein.

Vermittlung von Grundlagen der Lebensmittelherstellung, Hygienevorschriften und Verkaufsprozessen.

Stärkung der Verbindung zwischen Schule und der lokalen Gemeinschaft sowie Bewusstsein für Biodiversität und Honigproduktion.

Verlauf:

Vorbereitung: Im Vorfeld wurden Honigsorten gewählt, Etiketten gestaltet, Preise festgelegt und Sicherheits- sowie Hygienevorschriften besprochen.

Marktstand: Die Klasse betreute den Stand eigenständig, beriet Kundinnen und Kunden freundlich, nahm Bestellungen entgegen und verpackte den Honig sorgfältig.

Abschluss: Rückmeldungen aus der Marktgemeinschaft wurden gesammelt. Der Verkaufserlös wird in Projekte der Schulimkerei reinvestiert.

Danksagung: Vielen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, die diesen Marktbesuch möglich gemacht haben, insbesondere den betreuenden Lehrkräften, der Schulimkerei-AG, den Eltern und Duisburg Kontor besonders dem Marktmeister Herrn Richter.

Möchten Sie mehr über das Imkereiprojekt erfahren oder eine Führung durch den Bienenlehrpfad erhalten? Kontaktieren Sie uns gern über die Schul-Website.

Das Emscherklassenzimmer

Heute war ein richtig spannender Tag! Wir, eine Klasse der Alfred Adler Schule in Duisburg, waren heute mit anderen Klassen im Landschaftspark Nord unterwegs, um den Fluss Emscher zu erkunden. Die Sonne hat gelacht, und wir konnten endlich draußen etwas richtig Cooles machen: Wasser beobachten und verstehen, wie sauber oder schmutzig unser Fluss ist.

Unsere Gruppe wurde von freundlichen Mitarbeiterinnen der Biologischen Station begleitet. Sie haben uns erklärt, warum die Emscher nie wieder so schmutzig sein wird wie früher. Seit der Renaturierung fließt das Wasser wieder wie ein echter Fluss – natürlich ganz langsam und ruhig. Wichtig war ihnen, dass Abwässer getrennt unter die Erde fließen, damit das Wasser sauber bleibt. Dann durften wir mit Sieben Kleinstlebewesen aus dem Wasser fischen und bestimmen. Wir hatten kleine Beobachtungsbecher, in denen wir Dinge wie Wasserschnecken, Köcherlarven, winzige Fische, Wasserläufer und anderes entdecken konnten. Jedes Lebewesen hatte eine Aufgabe: Wir mussten herausfinden, was es frisst und wo es wohnt. So lernten wir, wie die Wasserqualität gemessen wird.

Alle sind auch ein bisschen nass geworden, das gehört wohl dazu, wenn man einen Fluss untersucht. Am Ende fühlte es sich an, als hätten wir einen kleinen Beitrag zur Natur geleistet.

Das Zentrum für verfolgte Künste

Besuch des Zentrums für verfolgte Künste in Solingen

Am 9. März 2025 eröffnete das Zentrum für verfolgte Künste in Solingen eine Kabinettausstellung zu Comics und Graphic Novels über den Holocaust, die sich zu einem wichtigen Medium der Erinnerungskultur entwickelt hat. Eine Grundschulklasse und eine Hauptschulklasse besuchten die Ausstellung, um unterschiedliche künstlerische Perspektiven kennenzulernen. Die private Sammlung zeigt Vielfalt statt Vollständigkeit: Zeitzeugenberichte, biografische Graphic Novels und fiktionale Erzählungen.

Bereits frühe Zeugnisse wie von Rudolph Karl von Ripper (1934) und Felix Nussbaum (1938) wurden vorgestellt; nach dem Krieg dokumentierten Künstlerinnen und Künstler wie Zinowij Tołkaczew das Überleben.

Erinnerungskultur ist ein bedeutsames Unterrichtsthema, besonders an der Förderschule für emotionales und soziales Lernen, wo Antisemitismus thematisiert wird.

Der Ausstellungsbesuch soll auch ein besonderes Schulprojekt vorbereiten: Die Schülerinnen und Schüler erstellen eigenständig einen Comic, der Inhalte aus der NS-Zeut verarbeitet.

Der Besuch regte Diskussionen über Darstellung, Verantwortung und die Bedeutung von Erinnerungskultur an und bietet den Rahmen für ein kreatives Praxisprojekt in beiden Klassen.

Die Reisekosten wurden durch Projektgelder gefördert

#lassmallesen – Der 1. Workshop

Der erste Workshop zur Vorbereitung der Autorenlesung mit Lisa Szabo an der Alfred Adler Schule hat stattgefunden. Unter der Anleitung externer Workshopleiterinnen und -leiter nahmen Schülerinnen und Schüler aktiv teil, um die Lesung eigenständig und professionell vorzubereiten. Ziel des Termins war es, die Lesung eigenständig und professionell vorzubereiten. Im Ablauf und den Inhalten gab es Sprechübungen, kurzes, spielerisches Training zur Artikulation und Stimmführung, sowie das spielerische Erarbeiten der Inhalte der Lesung, um wesentliche Passagen zu erfassen und verständlich zu vermitteln. Zudem wurden Fragen für die Autorin gesammelt, um eine lebendige Interaktion zu ermöglichen. Ein Bild von Lisa Szabo wurde gezeigt, um die Verbindung zur Lesung zu stärken. Es gab auch kleine Textpassagen aus dem Buch, die angeregt vorgelesen wurden, um Rhythmus und Vortrag zu trainieren.

Die Otterklasse, die Erdmännchenklasse und die Kinder der Bienenklasse waren engagiert dabei und zeigten große Motivation für die kommenden Schritte. Die Klassen freuen sich auf den nächsten Workshop, in dem Textabsprachen, Proben und konkrete Abläufe weiter vertieft werden sollen.

Schwimmunterricht

Jeden Mittwoch besuchen Schülerinnen und Schüler der Alfred Adler Schule das Allwetterbad Walsum. Unter der fachkundigen Anleitung der Schwimmtrainerin absolvieren die Kinder gezielte Übungen im Wasser. Häufig erreichen sie am Ende des Kurses das angestrebte Abzeichen. Die Schwimmschule „Swimming Turtles“ hat sich auf die besonderen Bedürfnisse unserer Lernenden eingestellt und bietet ein unterstützendes, inklusives Lernumfeld.

Schwimmen im Lehrplan der Grundschule

Wo es vorkommt: Das Schwimmen gehört in Deutschland zum Pflichtprogramm der Fächer Sport bzw. Sportunterricht in der Grundschule. Viele Bundesländer integrieren zusätzlich verbindliche Wassergewöhnung und Grundkompetenzen im ersten bis dritten Schuljahr.

Kompetenzen, die erworben werden:

Wassergewöhnung und Atementraining

Körperwissensein im Wasser (Körperlage, Koordination, Bewegungsrhythmus)

Grundschwimmtechniken (Rücken- und Brustschwimmen) sowie sicherheitsrelevante Verhaltensweisen im Wasser

Eigenständigkeit im Bad, Orientierung im Wasser, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit

Förderung motorischer Grundfähigkeiten, Ausdauer und Muskelkraft

Wichtigkeit des Erlernens des Schwimmens

Sicheres Verhalten in und am Wasser

Lebenslange Gesundheitsvorteile durch regelmäßige Bewegung

Stärkung des Selbstvertrauens und der Selbstwirksamkeit

Inklusion: Jeder Lernende erhält bedarfsgerechte Förderung und individuelle Ziele

Förderung sozialer Kompetenzen wie Koordination, Empathie und Teamarbeit

Unser Dank gilt der Schwimmschule „Swimming Turtles“ für die engagierte Arbeit und die wertvollen Lernmöglichkeiten, die unsere Schülerinnen und Schüler im Wasser erfahren.

Das Klugscheißerchen

In der Aula der Alfred Adler Schule erlebten zwei Gruppen die Theateraufführung des Stücks „Klugscheißerchen“ vom Komma Theater. Die Vorstellung versprach Humor, Fantasie und zugleich Nachdenklichkeit und begeisterte die Schülerinnen und Schüler der Schule. Im Zentrum der Handlung stehen Tina und Theo, die in ein altes Haus mit einem Dachboden voller Abenteuer ziehen. In einer Bücherkiste entdecken sie ein kleines blaues Männchen, das sich als türkis vorstellt. Von da an begleitet der neue Mitbewohner die beiden und korrigiert fortan jeden Fehler mit rechthaberischer Freude. Das führt mal zu Nervigkeit, mal zu praktischer Orientierung, denn wer ihm folgt, behält stets recht. Ein entscheidender Haken bleibt: Man kann ihn nur sehen, wenn man selbst ein Klugscheißerchen ist. Die dynamische Beziehung zwischen den Figuren sorgt für humorvolle Momente und bietet Raum für Konfliktbewältigung, Kooperation und das Nachdenken über Eigenheiten und Umgang miteinander. Die Darstellerinnen Tamara Hermanns und Yanik Hippler überzeugten mit Timing, Mimik und gutem Gespür für Dialoge und brachten Tina, Theo sowie das türkisfarbene Klugscheißerchen glaubwürdig auf die Bühne. Besonderheiten der Inszenierung waren eine kreative Requisitenführung und eine passende Lichtsetzung, die die Fantasie der Zuschauer anregten. Für den emotional-sozialen Förderbedarf der Grundschüler bot das Stück wertvolle Lernfelder: emotionale Orientierung, soziale Interaktion, Perspektivwechsel, Sprachförderung, Selbstwirksamkeit, Sicherheit und Struktur. Insgesamt nahmen beide Gruppen positive Eindrücke mit und konnten Impulse in den Schulalltag übertragen.