Gruselige Schulstunden

Der Schulvormittag stand ganz im Zeichen von Happy Halloween, dem Fest, das am kommenden Wochenende gefeiert wird. Halloween wird traditionell genutzt, um Fantasie anzuregen, Gruselgeschichten zu erzählen und Gemeinschaft durch gemeinsame Rituale und Kostüme zu stärken.

Die Kinder durften verkleidet zur Schule kommen, weshalb in der großen Hofpause viele bunt kostümierte und geschminkte Schülerinnen und Schüler fröhlich über den Schulhof liefen. Jede Klasse hatte zu einem gemeinschaftlichen Frühstück im Klassenverband beigetragen, sodass die Kinder eine Auswahl an leckeren Speisen genießen konnten.

Höhepunkt des Tages war der Besuch der „Geisterbahn“. Die Erdmännchenklasse von Frau Funke hatte hierfür einen Raum schaurig schön dekoriert und mit einer Reihe von Erschreckmomenten ausgestattet, die für spannende Momente sorgten. Am Ende erhielt jede Besucherin/jes Besucher eine leckere Überraschung. Viel zu schnell ging das geisterhafte Treiben vorüber, und die Kinder stiegen zufrieden und glücklich in den Mittagbus.

Herbstliche Gestecke

In den letzten Tagen haben unsere Hauptschüler unter der Anleitung von Herrn Schäfer, unserem Werklehrer, die herbstliche Jahreszeit auf kreative Weise willkommen geheißen. Gemeinsam gestalteten die Schülerinnen und Schüler wunderschöne Gestecke aus Hortensien und weiteren herbstlichen Pflanzen.

Die Kinder und Jugendlichen wählten dabei selbstständig ihre Materialien aus und lernten, wie sie Blumen, Blätter und andere natürliche Dekorationselemente harmonisch kombinieren. Mit viel Geduld und handwerklichem Geschick entstanden kleine Kunstwerke, die nun den Schulflur und unsere Klassenzimmer verschönern.

Herr Schäfer betonte, dass diese Arbeit nicht nur die Kreativität fördert, sondern auch handwerkliche Fertigkeiten stärkt und den Schülerinnen und Schülern ein Erfolgserlebnis bietet. Die Freude über die eigenen Gestecke war bei allen groß – und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen!

Geisterstunde in der Turnhalle

Heute durften die Grundschulklassen erneut eine besonders phantasievolle und sportlich herausfordernde Turnstunde erleben. Unter der pädagogischen Anleitung von Frau Wahl und Herrn Gerritzen machten sich die Schülerinnen und Schüler auf eine abenteuerliche Reise durch ein Geisterschloss – ganz im Zeichen des nahenden Festes Halloween. Die Übungsstationen des Parcours waren als abwechslungsreiche Stationen gestaltet: Balancieren über Balken, Klettern an Hangel- und Kletterhilfen, Hüpfen über Treppenstufen, Schwingen an den Ringen, Durchschreiten von Toreingängen, Kriechen durch Geistertore und das Umkreisen von Fledermaushöhlen. Vorab verwandelten sich die Kinder spielerisch in kleine Geisterchen, was die Fantasie anregte und eine positive Turnatmosphäre schuf. Viel zu schnell war die „Geisterstunde“ in der Turnhalle vorbei, doch die Freude über die bewegten Eindrücke blieb erhalten.

Ein Haus für den Igel

Auf dem Schulgelände wurden drei Igelhäuser aufgestellt. Die Zebraklasse und die Bienenklasse arbeiteten dabei gemeinsam mit Herrn Richter. Die Häuser bestehen aus Holz, Ton und Weidengeflecht. Zu Beginn wurde das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler spielerisch abgefragt, beispielsweise zur Nahrung von Igeln, wodurch Sprache, Zuhören und das Verständnis von Beobachtungsaufträgen gestärkt wurden. Anschließend sammelten die Klassen Laub, um Baumaterial für die Einbettung der Häuser zu haben.für die zukünftigen Beobachtungen vorzubereiten; dabei wurden auch die Wege im Bienengarten gefegt.

Darauf folgten die Festlegung geeigneter Standorte, die Vorbereitung des Untergrunds und das Aufstellen der Häuser. Die Schülerinnen und Schüler waren aktiv beteiligt und engagierten sich im gesamten Prozess, wobei sie kooperativ lernten, Probleme gemeinsam lösten und Verantwortlichkeiten übernahmen. Die Einrichtungen werden nun sorgfältig beobachtet, um festzustellen, ob ein Igel darin einziehen wird, sodass der Prozess der Lebensraumerkundung als Projektthema fortgeführt wird und die Dokumentation des Beobachtungsprozesses fortschreitet.

#lassmalesen : Workshops und Lesung begeistern für Literatur!

Nach den Herbstferien startet der zweite von insgesamt fünf Workshops im Rahmen des Projekts #lassmalesen. In diesem Workshop bereiten die teilnehmenden Schüler:innen die Lesung von Lisa Szabo und ihrem Buch „Marie Bot – ein Kindermädchen zum Aufladen“ vor. Ziel ist es, gemeinsam eine vollständige Lesung zu planen und umzusetzen.

Im Projekt #lassmalesen übernehmen die Schüler:innen die Organisation selbstständig: Sie wählen das Buch und die Autorin oder den Autor aus, gestalten das Bühnenbild und achten auf jedes Detail – bis hin zum Wasserglas auf dem Lesepult. Diese eigenständige Arbeitsweise stärkt Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Teamarbeit.

Ein besonderer Schwerpunkt dieses Workshops liegt auf der Gestaltung des Bühnenbilds und der inhaltlichen Vorbereitung der Lesung. Die Schüler:innen haben Gelegenheit, eigene Fragen an die Autorin zu stellen und Einblicke in den Schreibprozess zu gewinnen.

Am Ende entsteht eine etwa 60-minütige Lesung, die vollständig von den Schüler:innen vorbereitet und durchgeführt wird – ein gemeinsames Projekt, das Engagement, Zusammenarbeit und Begeisterung für Literatur sichtbar macht.

Die Kleine Bühne im Herbst

Heute fand in der Aula der Alfred Adler Schule die kleine Bühne statt. Schülerinnen und Schüler aus Grundschulklassen führten den anderen Kindern kleine musikalische Stücke vor. Das Oberthema war Herbst, und so wurden Lieder passend zum Thema gesungen, Rhythmusinstrumente begleitet und auch Herbstklanggeschichten vorgetragen.

Der Programmauftakt war von fröhlichen Melodien geprägt, die die bunten Farben des Herbsts widerspiegelten. Mit viel Engagement trugen die jungen Musikerinnen und Musiker ihre Stücke vor, während der Rhythmus durch Trommeln, Rasseln und Schellen deutlich spürbar war. Die Lieder handelten von rauschenden Blättern, kühlen Morgenstunden und gemütlichen Nachmittagen am Fenster, wodurch die Zuhörerinnen und Zuhörer sofort in eine herbstliche Stimmung versetzt wurden.

Musikalisch wurde das Programm von den Lehrkräften begleitet. Der Musiklehrer Herr Hasselmann unterstützte die Kinder mit ruhiger, routinierter Hand und sorgte dafür, dass die Stimmen im Chor gut zusammengingen. Unterstützt wurden die Gruppen von den Klassenlehrerinnen und -lehrern, die mit Hinweisen und motivierenden Worten zur Seite standen. So entstand eine liebevoll arrangierte Bühnenpräsentation, die die Vielfalt des Herbstes eindrucksvoll zeigte.

Jeder Beitrag erhielt tosenden Applaus von den Mitschülerinnen und Mitschülern sowie von Lehrkräften. Die kurzen, abwechslungsreichen Darbietungen ermöglichten es dem Publikum, die unterschiedlichen Facetten des Herbstes kennenzulernen und dabei Spaß zu haben. Ein gelungener Vormittag, der Mut machte und die Vorfreude auf kommende Aufführungen weckte.

„Freunde, Töne, Götterfunken“ in der Stadthalle Walsum

Am Montag, den 6. Oktober, machten sich die Grundschulklassen erwartungsvoll auf den Weg, um das Musical über Beethoven in der Stadthalle Walsum zu sehen. Die Vorstellung stand unter dem Titel “ Freunde, Töne, Götterfunken“ und erzählte in lebendiger Weise das Leben und Wirken von Ludwig van Beethoven. Durch eine Mischung aus Musik, Schauspiel, Gesang und szenischer Gestaltung wurden zentrale Stationen seines Schaffens dargestellt: die frühen Kompositionen, die persönlichen Herausforderungen, die Entfaltung kreativer Ideen trotz Rückschlägen, bis hin zu seinem bleibenden Einfluss auf die klassische Musik. Die Inszenierung nutzte unterschiedliche künstlerische Mittel, darunter anschauliche Requisiten, Mikro-Musikstücke und kurze Dialoge, um den Kindern komplexe Sachverhalte greifbar zu machen.

Besondere Erfahrungen und Erkenntnisse der Grundschüler waren vielfältig. Die Jungen und Mädchen konnten Musik aktiv erleben, statt nur zu hören: Sie hörten, wie Melodien aufgebaut sind, erfuhren, wie Rhythmen Gefühle ausdrücken können, und spürten die Wirkung von Harmonien auf die Stimmung. Durch die eindrucksvolle Bühnenpräsenz der Darstellerinnen und Darsteller lernten sie, wie Geschichten durch Musik erzählt werden. Zudem regten die Darstellungen zum Nachdenken über Beharrlichkeit, Geduld und den Mut an, trotz Hindernissen weiterzukämpfen – Botschaften, die Beethovens Leben exemplarisch illustrieren. Insgesamt bot der Theaterbesuch eine bereichernde Verbindung von Bildung, Kultur und emotionaler Erfahrung.

Ausbildung der Jungimker*innen hat begonnen!

Die Alfred-Adler-Schule beteiligt sich an dem Bildungsprojekt „Jungimkern“. Das Vorhaben wird durch das Programm „2000 mal 1000 – junges Engagement“ des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Ziel ist es, die Jugendlichen frühzeitig für Umwelt- und Naturthemen zu sensibilisieren, praktisches Handeln zu vermitteln und ein Ausbildungserlebnis zu schaffen.

Inhalte und Ablauf:

Grundlagenwissen: Bienenkunde, Ökologie, Biodiversität und die Rolle der Honigbienen im Ökosystem.

Praktische Arbeiten: Bienenpflege, Honigschleudern, Zucht- und Imkertechnik, sichere Handhabung von Werkzeugen, regelmäßige Hygienemaßnahmen.

Umweltbewusstsein: nachhaltige Honigproduktion, Schutz von Bienenlebensräumen, klimafreundliche Schulhofgestaltung.

Soziale Kompetenzen: Teamarbeit, Verantwortungsübernahme, Konfliktlösung, regelmäßige Lernreflexion.

Dokumentation: Lernjournale, Pläne zur Bienenpflege, Sicherheits- und Tierschutzaspekte.

Ziele:

Praxisnahe Natur- und Umweltexpertise.

Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein, Geduld und Ausdauer.

Projektbasierte Verbindung zu Biologie, Geografie und Umweltbildung.

Förderung des schulischen Gemeinschaftsgefühls durch gemeinsame Aufgaben rund um die Imkerei.

Ausblick: Herr Vedder fungiert als externer Referent und führt die Schulung durch. Die Jugendlichen sollen einen Ausbildungserfolg erzielen und nach Abschluss an einen Imkerverein angeschlossen werden. Langfristig soll eine nachhaltige Lernkultur entstehen, in der Schülerinnen und Schüler aktiv Verantwortung für Umwelt übernehmen und messbare naturwissenschaftliche Lernerfolge erzielen.

Das Tipi der Dino-Klasse

Reporter Darius: „Ihr habt im letzten Schuljahr ein Tipi gebaut. Was macht ihr aktuell mit dem Tipi?“

Frau Momm: „Mit dem Tipi? Ja, wir gießen das im Moment. Und nächste Woche werden wir oben die Spitzen ein bisschen schneiden. Und die neu gewachsenen Äste flechten wir gerade in die alten Äste ein, sodass es einheitlich grün wird“.

Reporter Darius: „Wie zufrieden sind Sie mit dem Entwicklungszustand des Tipis? Von 1-10?“

Frau Momm: „Ah, okay. Dann ist es so eine 5. Ich bin eigentlich zufrieden. Es braucht ein bisschen länger, als ich gedacht habe. Aber es sieht total toll aus. Und meine Schüler nehmen sich immer noch ab und zu eine Auszeit da drin oder sitzen da gemeinsam und frühstücken.“


Reporter Felix: „Mir ist gerade eine Frage eingefallen. Wie kam es zu der Idee, ein Tipi zu bauen?“

Frau Momm: „Das war tatsächlich die Idee von den Schülern. Wir haben bei einem Wettbewerb mitgemacht. Und da ging es darum zu gucken, was man auf
dem Schulhof verändern kann zum Thema Nachhaltigkeit. Und da ist den Schülern aufgefallen, dass wir ja Schulbienen haben, aber gar nicht so viele Blumen und Orte, wo die Bienen was zu essen finden. Und dann haben wir recherchiert und festgestellt, dass die Kopfwalben, die hier in unserer Region wachsen, eine gute Nahrungsquelle für die Bienen sind. Und dann habe ich mal
recherchiert, was man damit machen kann. Und dann sind wir auf die Idee gekommen, das Tipi zu bauen.“

Erneute Kooperation der Alfred-Adler-Schule mit den Duisburger Philharmonikern

Im Rahmen des Konzertes Meisterwerke Beethoven arbeiten Schülerinnen und Schüler der Grundschulklassen gemeinsam mit ihrem Musiklehrer Herrn Hasselmann an einem Bühnenbild für die Aufführung. Dieses kreative Vorhaben ergänzt die musikalische Vorbereitung durch praktische Gestaltung und stärkt die Zusammenarbeit von Kunst, Musik und Schulunterricht. Ergänzend dazu besucht Frau Renczikowski, die Impulsgeberin des Konzepts, die Schulklassen. In den Unterrichtseinheiten erfahren die Kinder mehr über Beethoven als Person, lernen Grundlagen der klassischen Musik und vertiefen sich in die Instrumentenkunde.

Für einen intensiven Austausch wird im Februar 2026 zudem ein Thementag Beethoven in der Schule dienen: Musiker der Duisburger Philharmoniker spielen vor Ort auf, geben Einblicke in Instrumente und Spielweisen und vermitteln hautnah den Zauber der klassischen Musik. Der Teilerlebnischarakter dieses Tages fördert das Verständnis der jungen Zuhörerinnen und Zuhörer für Komposition, Klangfarben und Aufbau klassischer Werke.

Bis dahin werden die Schülerinnen und Schüler neugierig der Musik von Beethoven lauschen, selbst musikalisch aktiv werden und natürlich fleißig an der Erstellung eines Bühnenbildes arbeiten.

Wir freuen uns sehr über die erneute Kooperation mit den Philharmonikern in diesem Projektformat. Die Vorstellungen werden am 10.Mai 2026 und am 12. Mai 2026 sein.

Am besten sollte man sich hierfür rechtzeitig Konzertkarten besorgen.