Das Zentrum für verfolgte Künste

Besuch des Zentrums für verfolgte Künste in Solingen

Am 9. März 2025 eröffnete das Zentrum für verfolgte Künste in Solingen eine Kabinettausstellung zu Comics und Graphic Novels über den Holocaust, die sich zu einem wichtigen Medium der Erinnerungskultur entwickelt hat. Eine Grundschulklasse und eine Hauptschulklasse besuchten die Ausstellung, um unterschiedliche künstlerische Perspektiven kennenzulernen. Die private Sammlung zeigt Vielfalt statt Vollständigkeit: Zeitzeugenberichte, biografische Graphic Novels und fiktionale Erzählungen.

Bereits frühe Zeugnisse wie von Rudolph Karl von Ripper (1934) und Felix Nussbaum (1938) wurden vorgestellt; nach dem Krieg dokumentierten Künstlerinnen und Künstler wie Zinowij Tołkaczew das Überleben.

Erinnerungskultur ist ein bedeutsames Unterrichtsthema, besonders an der Förderschule für emotionales und soziales Lernen, wo Antisemitismus thematisiert wird.

Der Ausstellungsbesuch soll auch ein besonderes Schulprojekt vorbereiten: Die Schülerinnen und Schüler erstellen eigenständig einen Comic, der Inhalte aus der NS-Zeut verarbeitet.

Der Besuch regte Diskussionen über Darstellung, Verantwortung und die Bedeutung von Erinnerungskultur an und bietet den Rahmen für ein kreatives Praxisprojekt in beiden Klassen.

Die Reisekosten wurden durch Projektgelder gefördert

#lassmallesen – Der 1. Workshop

Der erste Workshop zur Vorbereitung der Autorenlesung mit Lisa Szabo an der Alfred Adler Schule hat stattgefunden. Unter der Anleitung externer Workshopleiterinnen und -leiter nahmen Schülerinnen und Schüler aktiv teil, um die Lesung eigenständig und professionell vorzubereiten. Ziel des Termins war es, die Lesung eigenständig und professionell vorzubereiten. Im Ablauf und den Inhalten gab es Sprechübungen, kurzes, spielerisches Training zur Artikulation und Stimmführung, sowie das spielerische Erarbeiten der Inhalte der Lesung, um wesentliche Passagen zu erfassen und verständlich zu vermitteln. Zudem wurden Fragen für die Autorin gesammelt, um eine lebendige Interaktion zu ermöglichen. Ein Bild von Lisa Szabo wurde gezeigt, um die Verbindung zur Lesung zu stärken. Es gab auch kleine Textpassagen aus dem Buch, die angeregt vorgelesen wurden, um Rhythmus und Vortrag zu trainieren.

Die Otterklasse, die Erdmännchenklasse und die Kinder der Bienenklasse waren engagiert dabei und zeigten große Motivation für die kommenden Schritte. Die Klassen freuen sich auf den nächsten Workshop, in dem Textabsprachen, Proben und konkrete Abläufe weiter vertieft werden sollen.

Schwimmunterricht

Jeden Mittwoch besuchen Schülerinnen und Schüler der Alfred Adler Schule das Allwetterbad Walsum. Unter der fachkundigen Anleitung der Schwimmtrainerin absolvieren die Kinder gezielte Übungen im Wasser. Häufig erreichen sie am Ende des Kurses das angestrebte Abzeichen. Die Schwimmschule „Swimming Turtles“ hat sich auf die besonderen Bedürfnisse unserer Lernenden eingestellt und bietet ein unterstützendes, inklusives Lernumfeld.

Schwimmen im Lehrplan der Grundschule

Wo es vorkommt: Das Schwimmen gehört in Deutschland zum Pflichtprogramm der Fächer Sport bzw. Sportunterricht in der Grundschule. Viele Bundesländer integrieren zusätzlich verbindliche Wassergewöhnung und Grundkompetenzen im ersten bis dritten Schuljahr.

Kompetenzen, die erworben werden:

Wassergewöhnung und Atementraining

Körperwissensein im Wasser (Körperlage, Koordination, Bewegungsrhythmus)

Grundschwimmtechniken (Rücken- und Brustschwimmen) sowie sicherheitsrelevante Verhaltensweisen im Wasser

Eigenständigkeit im Bad, Orientierung im Wasser, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit

Förderung motorischer Grundfähigkeiten, Ausdauer und Muskelkraft

Wichtigkeit des Erlernens des Schwimmens

Sicheres Verhalten in und am Wasser

Lebenslange Gesundheitsvorteile durch regelmäßige Bewegung

Stärkung des Selbstvertrauens und der Selbstwirksamkeit

Inklusion: Jeder Lernende erhält bedarfsgerechte Förderung und individuelle Ziele

Förderung sozialer Kompetenzen wie Koordination, Empathie und Teamarbeit

Unser Dank gilt der Schwimmschule „Swimming Turtles“ für die engagierte Arbeit und die wertvollen Lernmöglichkeiten, die unsere Schülerinnen und Schüler im Wasser erfahren.

Das Klugscheißerchen

In der Aula der Alfred Adler Schule erlebten zwei Gruppen die Theateraufführung des Stücks „Klugscheißerchen“ vom Komma Theater. Die Vorstellung versprach Humor, Fantasie und zugleich Nachdenklichkeit und begeisterte die Schülerinnen und Schüler der Schule. Im Zentrum der Handlung stehen Tina und Theo, die in ein altes Haus mit einem Dachboden voller Abenteuer ziehen. In einer Bücherkiste entdecken sie ein kleines blaues Männchen, das sich als türkis vorstellt. Von da an begleitet der neue Mitbewohner die beiden und korrigiert fortan jeden Fehler mit rechthaberischer Freude. Das führt mal zu Nervigkeit, mal zu praktischer Orientierung, denn wer ihm folgt, behält stets recht. Ein entscheidender Haken bleibt: Man kann ihn nur sehen, wenn man selbst ein Klugscheißerchen ist. Die dynamische Beziehung zwischen den Figuren sorgt für humorvolle Momente und bietet Raum für Konfliktbewältigung, Kooperation und das Nachdenken über Eigenheiten und Umgang miteinander. Die Darstellerinnen Tamara Hermanns und Yanik Hippler überzeugten mit Timing, Mimik und gutem Gespür für Dialoge und brachten Tina, Theo sowie das türkisfarbene Klugscheißerchen glaubwürdig auf die Bühne. Besonderheiten der Inszenierung waren eine kreative Requisitenführung und eine passende Lichtsetzung, die die Fantasie der Zuschauer anregten. Für den emotional-sozialen Förderbedarf der Grundschüler bot das Stück wertvolle Lernfelder: emotionale Orientierung, soziale Interaktion, Perspektivwechsel, Sprachförderung, Selbstwirksamkeit, Sicherheit und Struktur. Insgesamt nahmen beide Gruppen positive Eindrücke mit und konnten Impulse in den Schulalltag übertragen.

Spiele(n) im Museum

Heute sind drei Klassen ins Freilichtmuseum in Grefrath gefahren: die Bienenklasse, die Dinoklasse und die Fuchsklasse. Obwohl es regnete, war es trotzdem ein schöner Tag.

Zuerst haben wir uns ganz genau die Ausstellung im Spielzeugmuseum angeschaut. Jeder durfte sagen, was ihm besonders gut gefällt. Es gab dort so viele sehr alte Spielzeuge – viele Dinge, die ich vorher gar nicht kannte. Danach sind wir zu den alten Häusern gegangen und konnten uns gut vorstellen, wie die Menschen früher darin gelebt haben, oft sogar mit ihren Tieren.

Der Höhepunkt war eine Scheune, in der wir Spielzeuge von früher ausprobieren durften. Wir haben Sackhüpfen gemacht, Murmelspiel gespielt und mit Reifen und Steckenpferd herumgetollt. Das hat richtig Spaß gemacht und war auch spannend, weil man sehen konnte, wie die Großeltern früher gespielt haben.

Zwischendurch gab es eine Pause mit leckerem Frühstück, das wir gemeinsam genossen haben. Auch das hat den Tag besonders gemacht.

Insgesamt war es ein lehrreicher und fröhlicher Ausflug. Die Bienen-, Otter- und Fuchsklasse hatten viel gemeinsame Zeit und konnten viele Dinge praktisch erleben. Ich freue mich schon aufs nächste Mal im Museum.

Sportunterricht in der Primarstufe der Alfred-Adler-Schule

Das neue Schuljahr 2025/2026 beginnt mit einem besonderen Sportangebot für unsere Grundschülerinnen und Grundschüler. Einmal wöchentlich wird in der Turnhalle ein attraktives, bewegungsförderndes Programm professionell angeboten und begleitet. Unter der Anleitung von zwei Förderschullehrkräften mit ausgewiesener Expertise turnen die Kinder durch abwechslungsreiche Bewegungslandschaften, spielen gemeinschaftsfördernde Spiele und lernen dabei viel über ihre eigene Leistungsfähigkeit sowie das respektvolle Miteinander mit den Mitschülerinnen und Mitschülern.

Das Projekt wertet den Sportunterricht deutlich auf und greift gezielt die individuellen Förderbedarfe der Kinder auf. Durch gezielte Bewegungsangebote, Anpassungsmöglichkeiten und klare Routen in den Bewegungslandschaften stärken die Schülerinnen und Schüler motorische Grundlagen, Koordination, Rhythmusgefühl und Ausdauer. Gleichzeitig fördern kooperative Spiele Teamfähigkeit, soziale Zusammenarbeit und Werte wie Fairness und Respekt.

Ein herzlicher Dank gilt den Lehrkräften Frau Wahl und Herrn Gerritzen, die dieses Projekt mit viel Engagement, Planung und körperlichem Einsatz möglich machen. Ihr professioneller Einsatz schafft eine extra Motivationsebene für die Kinder und stärkt messbar ihre Selbstwirksamkeit und Freude am Sport.

Wir blicken zuversichtlich auf die weitere Umsetzung dieses Angebots und darauf, wie es die ganzheitliche Entwicklung unserer Lernenden unterstützt.

Alle Jahre wieder – Besuch der Streuobstwiese

50 Grundschülerinnen und Grundschüler der Alfred Adler Schule besuchten den Kleingartenverein Sonnenschein und erhielten die Gelegenheit, Äpfel auf einer Streuobstwiese zu ernten. Die Kinder sammelten wertvolle Praxiserfahrung rund um Obstbau, Ernte und Verarbeitung. Ein Höhepunkt war das gemeinsame Pressen von Apfelsaft, der direkt vor Ort frisch genossen wurde. Begleitet von Lehrkräften und Helferinnen entwickelten sich fröhliche Spielimpulse, kooperatives Tun und ein gemeinsames Frühstück, das für eine positive Lernatmosphäre sorgte.

Am praktischen Tun konnte viel gelernt werden, was sich auch in den Lehrplänen NRW findet:

Sachunterricht: Naturbeobachtung, Lebensräume von Obstgehölzen, ökologische Zusammenhänge, Sortierkriterien und Grundlagen zum Obstbau.

Deutsch: Sprachförderung durch Beschreiben von Abläufen, fachbezogene Begriffe und erhobene Ergebnisse.

Mathematik: Mengenverständnis, Zählen, Sortieren, einfache Messungen (z. B. Mengen von Äpfeln).

Sozial-emotionale Kompetenzen:

Kooperation und Teamfähigkeit beim gemeinsamen Ernten, Sortieren und Transportieren.

Kommunikationsfähigkeit, Absprachen und Rollenverteilung (Ernten, Pressen, Verpflegung).

Empathie, Hilfsbereitschaft und Konfliktlösungsfähigkeit im Gruppenprozess.

Selbstwirksamkeit, Selbstwertgefühl und Motivation durch eigenständige Aufgaben und Erfolgserlebnisse.

Zugehörigkeitsgefühl zur Gemeinschaft und Verantwortungsübernahme für die Umwelt.

Der Besuch verdeutlichte, wie praxisnahe Lerngelegenheiten im Freien zentrale Lernziele des NRW-Curriculums praxisnah verankern und zugleich soziale Kompetenzen stärken.

Wir freuen uns schon auf den Besuch der Streuobstwiese im nächsten Jahr!

Neues aus der Schulimkerei

Heute war das Social-Media-Team von Duisburg Kontor bei unserer Schulimkerei zu Gast. Die Schülerinnen und Schüler der Bienenklasse bereiten sich nämlich auf etwas ganz Besonderes vor: Schon bald werden sie ihren eigenen Schulhonig auf dem Markt verkaufen!

Mit viel Stolz erzählten die Kinder dem Team, was sie bereits alles über Bienen, Imkerei und Honig gelernt haben. Es war ein spannender Tag – und die Vorfreude auf den ersten Verkaufsstand wächst von Tag zu Tag!

Herzliche Einladung! Am 24. September wird der Schulhonig auf dem Wochenmarkt in Walsum – Vierlinden verkauft!

Fortschritte bei der Einrichtung einer Streuobstwiese

Fortschritte bei der Einrichtung der Streuobstwiese auf dem Schulgelände.

Unser neues Streuobstwiesen-Projekt wird durch einen Umweltscheck finanziert. Die Bepflanzung ist für November vorgesehen. Im hinteren Bereich der Schule entsteht eine großzügige Wiese, die sich hervorragend als Lernort eignet.

Frau Dr. Yahya und Frau Weyers führen das Projekt federführend mit ihrer Schulklasse durch. In enger Abstimmung mit den Kindern wurden passende Pflanz- und Pflanzmaterialien ausgewählt .

Geplant sind alte Apfel- und Birnensorten, Kirschen- und Pflaumenbäume, ein Quittenbaum, ein Mispelbaum sowie blühende Büsche und Hecken. Die Vielfalt der Sorten bietet Lebensraum und Lernchancen zugleich: Von Beginn an können die Schülerinnen und Schüler die Entwicklung ihrer Pflanzen beobachten und erleben.

Die Streuobstwiese kann direkt durch das Fenster des Klassenzimmers beobachtet werden. So entsteht ein lebendiger Lernort, der täglich neue Impulse liefert und Natur- statt Theorie pur erlebbar macht.

Das wachsende Grün und die ersten Früchte: Kirschen, Äpfel, Zwetschgen, Mispeln und Quitten werden im Verlauf des Jahres sichtbar. Ziel ist es, die Entwicklung der Pflanzen- und Tierwelt auf der Streuobstwiese mit allen Sinnen zu erfahren und in den Unterricht zu integrieren.

Die Streuobstwiese vernetzt angrenzende Lebensräume und bietet zugleich der schuleigenen Honigbiene eine sichere Nahrungsquelle. So verbinden wir Biodiversität mit Schule und Praxis.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern den Lernort Streuobstwiese zu einem lebendigen Bestandteil unserer Schule zu machen. Bleiben Sie dran für weitere Updates zu Pflanzterminen, Pflegeschritten und ersten Ernteergebnissen.

#lassmallesen

Die Alfred Adler Schule nimmt am Projekt #lassmallesen teil, um Lesefreude, Sprachkompetenz und eigenverantwortliches Handeln der Schülerinnen und Schüler zu fördern.

Die Schüler organisieren eine Autorenlesung mit ihrer Lieblingsautorin, wodurch sie Anlässe schaffen, sich intensiv mit Texten auseinanderzusetzen, zuzuhören zu lernen und respektvoll zu diskutieren.

In einer fairen Abstimmung wählten die Schülerinnen und Schüler das Buch Marie Bot als Lektüre für die Veranstaltung. Die Abstimmung erfolgte transparent und demokratisch, sodass jede/r Beteiligte eine Stimme hatte.

Die Vorbereitung umfasst die Festlegung von Termin und Ort, die Koordination mit der Autorin Liza Szabo, Anfragen zu Lesepausen, Q&A-Segmenten und Barrierefreiheit, sowie die Erstellung eines Begleitmaterials, das den Lernprozess unterstützt.

Ziel ist es, Schreib- und Lesekompetenzen zu stärken, das Verständnis für literarische Figuren und Handlungen zu vertiefen und das Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler im öffentlichen Auftreten zu fördern.

Die Schule legt Wert auf eine inklusive Organisation, bei der alle Teilnehmenden fair einbezogen werden und die Veranstaltung sowohl für die Lernenden als auch für die Autorin ein positives Erlebnis wird.

Leseförderung in der Grundschule ist von zentraler Bedeutung: Sie schafft Grundlagen für Sprachkompetenz, Ausdrucksfähigkeit, kritisches Denken und schulischen Erfolg. Gute Lesekompetenz unterstützt Lernen in allen Fächern und stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder.

In Nordrhein-Westfalen ist die Leseförderung im Lehrplan fest verankert, wodurch Schulen klare Orientierungen besitzen, wie Lesen systematisch und nachhaltig gefördert wird. Dies erleichtert die Umsetzung von Projekten wie #lassmallesen im schulischen Alltag und gewährleistet eine konsistente Förderung.