Lesung von Alina Gries – Kooperation mit den Wirtschaftsbetrieben

Am heutigen Tag fand in der Stadtteilbibliothek Vierlinden eine Lesung der Autorin Alina Gries statt. Sie stellte den Schülerinnen und Schülern der Alfred-Adler-Schule ihr Bilderbuch „Egon Eichhorn und der wilde Müll im Wald“ vor. Das liebevoll illustrierte Buch erzählt die Geschichte des Eichhörnchens Egon, das seinen Wald erkundet und dabei auf Müll stößt, der von Menschen achtlos hinterlassen wurde. Anhand von Egons Erlebnissen erfahren die Kinder, welche Folgen Müll für die Tiere und ihren Lebensraum haben kann. Die lesung unterstützt das Verständnis für das Thema „Müll in der Umwelt“. Vorlesen erleichtert die Auseinandersetzung mit umweltbezogenen Themen.

Die Lesung wurde von den Wirtschaftsbetrieben unter der Leitung von Frau Gaß organisiert. Das Team der Stadtteilbibliothek stellte den Raum zur Verfügung und unterstützte die Veranstaltung. Beide Institutionen pflegen eine enge Kooperation mit der Förderschule und verfolgen gemeinsam das Ziel, Kindern wichtige gesellschaftliche Themen anschaulich und erfahrbar zu machen.

Für Grundschüler ist die Beschäftigung mit dem Thema Müll von besonderer Bedeutung. In diesem Alter entwickeln Kinder ein grundlegendes Verständnis für ihre Umwelt und lernen, Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen. Geschichten wie die von Egon Eichhorn vermitteln auf kindgerechte Weise, wie wichtig ein bewusster Umgang mit Natur und Ressourcen ist. Die Lesung bot den Schülerinnen und Schülern daher nicht nur ein ansprechendes Leseerlebnis, sondern auch wertvolle Impulse für nachhaltiges Verhalten und Umweltbewusstsein.

Wie haben einen Plan!

…wir haben genauer gesagt nun einen „Pflanzplan“.Dank der Unterstützung durch einen Umweltscheck des Landes Nordrhein-Westfalen konnte auf dem Schulgelände erfolgreich eine Streuobstwiese angelegt werden. Ziel des Projekts war es, einen vielfältigen Lebensraum zu schaffen, der sowohl der Natur als auch der Umweltbildung von Schülerinnen und Schülern dient.

Im Rahmen der Maßnahme wurden insgesamt sieben Obstbäume fachgerecht gepflanzt. Ergänzt wurde die Pflanzung durch weitere heimische Sträucher und Büsche, die zur ökologischen Vielfalt beitragen und zahlreichen Tierarten Nahrung und Unterschlupf bieten. Ein Informationsschild informiert interessierte Besucherinnen und Besucher sowie Schulklassen über den Lebensraum Streuobstwiese, seine Bedeutung für den Natur- und Artenschutz und die dort vorkommenden Pflanzen- und Tierarten.

Zusätzlich wurden weitere naturnahe Elemente integriert, um den neu geschaffenen Lebensraum zu bereichern. Dazu zählen eine Benjeshecke, mehrere Totholzinseln sowie zahlreiche unterschiedliche Vogelnisthilfen. Diese Strukturen fördern insbesondere Insekten, Vögel und Kleinsäuger und erhöhen die ökologische Wertigkeit der Fläche erheblich.

Mit großer Spannung blicken alle Beteiligten auf das kommende Jahr. Von der Blüte im Frühjahr bis zur Ernte im Herbst wird sich zeigen, welches Bild die Streuobstwiese entwickeln wird und welche Tiere sich in naher Zukunft auf dem Schulgelände ansiedeln. Die Streuobstwiese wird somit nicht nur ein wichtiger Beitrag zum Naturschutz sein, sondern auch ein lebendiger Lernort für die Schulgemeinschaft.

Kreatives Schulprojekt: Ein Comic gegen Antisemitismus

Im Rahmen eines schulischen Antisemitismusprojekts ist in den vergangenen Monaten ein ganz besonderes Produkt entstanden: ein selbst entwickeltes Comicheft, das sich auf kreative und zugleich tiefgründige Weise mit einem hochaktuellen und anspruchsvollen Thema auseinandersetzt.

Dank großzügiger Fördergelder konnte das Comicheft professionell gedruckt werden. An der Umsetzung waren Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen beteiligt, die ihre unterschiedlichen Ideen, Perspektiven und Fähigkeiten in das Projekt eingebracht haben. Gerade diese jahrgangsübergreifende Zusammenarbeit hat das Projekt besonders bereichert.

Die Arbeit stellte alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Zum einen erforderte das Thema Antisemitismus ein hohes Maß an Sensibilität, Reflexionsfähigkeit und inhaltlicher Auseinandersetzung. Zum anderen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit neuen Medien und setzten erstmals auch digitale Werkzeuge sowie KI-gestützte Anwendungen ein. Der kreative Prozess verlangte daher nicht nur inhaltliches Engagement, sondern auch Mut, Offenheit und Lernbereitschaft im Umgang mit neuen Technologien.

Umso größer ist nun die Freude über das gelungene Ergebnis: Alle Beteiligten sind sehr stolz auf das entstandene Comicheft. Über den genauen Inhalt soll an dieser Stelle bewusst nicht zu viel verraten werden – schließlich möchten die Schülerinnen und Schüler ihr Werk selbst noch für 5 € pro Exemplar verkaufen.

So viel sei jedoch gesagt: Die im Comic erzählte Geschichte ist bewegend, nachdenklich stimmend und zugleich sehr lehrreich. Es lohnt sich in jedem Fall, ein Heft zu erwerben und damit nicht nur ein außergewöhnliches Schülerprojekt zu unterstützen, sondern auch ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen.

Die Sanierung geht weiter

Juhu! Wir freuen uns jedes mal, wenn endlich mal wieder ein Baufahrzeug oder ein Handwerker den Weg zu uns findet, um die Sanierung voranzubringen. Wir freuen uns, dass mittlerweile viele Teilbereiche saniert sind: Die Dächer sind wieder dicht. Die Klassen haben Strom, Wasser, Licht und auch digital funktioniert alles. Wir haben sogar wieder ’normale‘ Toiletten. Allerdings schiebt sich die Restsanierung viel zu langsam durch unseren Schulalltag. Unser Wunsch fürs neue Jahr: Endlich alle Arbeiten erledigt. Keine Baufahrzeuge mehr. Weg mit den Bauzäunen und gesperrten Spielbereichen.

Der Lebkuchenmann

In der Vorweihnachtszeit besuchten drei Grundschulklassen die Schultheatervorstellung „Lebkuchenmann“ im Theater Duisburg. Für den Transport sorgte der Kulturbus, sodass die Kinder sicher und pünktlich zur Aufführung kamen. Das junge Publikum ließ sich mitreißen und feierte die Schauspielerinnen und Schauspieler intensiv, besonders den Lebkuchenmann.

Die Inszenierung verband Fantasie, Musik und Bewegung zu einem lebendigen Küchenabenteuer: Ein heiserer Herr von Kuckuck, der von Fräulein Pfeffer und Herr Salz um Hilfe gebeten wird, der abenteuerliche Auftritt des Lebkuchenmanns, sowie die Live-Cello-Musik, die die Stimmung eindrucksvoll untermalte. Die Darsteller nutzten spielerische Mittel, um Werte wie Kooperation, Mut und Kreativität erfahrbar zu machen.

Lehrplanbezug NRW (Grundschule):

Literatur/Kunst: Wahrnehmen, Beschreiben und Interpretieren von theatrale Produkten; Grundlagen der Musik- und Bewegungskunst; Zusammenspiel von Bild, Ton und Bewegung.

Sachunterricht/Sozialkompetenz: Kooperation, Hilfsbereitschaft, Konfliktlösung und Gemeinschaftserlebnis.

Sprachförderung: sinnentnehmendes Zuhören, Wortschatzarbeit rund um Theaterbegrifflichkeiten.

Die Schule freut sich über dieses bereichernde Erlebnis, das Fantasie anregt, die Gemeinschaft stärkt und die Vorfreude auf die Weihnachtszeit fördert.

Hurra, Hurra, der Nikolaus ist da!

Der Nikolaus ist eine freundliche Figur, die Kinder an gute Taten und Hilfsbereitschaft erinnert. In die Alfred-Adler-Schule kam der Nikolaus in die Klassen 1 bis 5.

Aus dem goldenen Buch las der Nikolaus auf kindgerechte Weise die passenden Worte über die positiven Taten der Schülerinnen und Schüler. Jede Anerkennung war kindgerecht formuliert, z. B. zu Eigenschaften wie Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Geduld oder Mut im Miteinander.

Nach dem Vorlesen durfte jedes Kind aus dem großen Geschenkesack etwas auswählen. Die Freude war groß, und die Kinder fühlten sich gesehen und gewertschätzt. Der Besuch stärkte das Selbstvertrauen der Kinder und ermutigte sie zu weiteren positiven Handlungen im Schulalltag.

Konfessionsübergreifend hat das Feiern des Nikolausfestes eine verbindende Bedeutung: Es betont Werte wie Nächstenliebe, Respekt und Gemeinschaft, ohne religiöse Zugehörigkeit zu bestimmten Glaubensrichtungen zu fordern. In der inklusiven Schulumgebung wird damit eine respektvolle, gemeinsame Tradition geschaffen, die allen Schülerinnen und Schülern Orientierung, Freude und Zugehörigkeit schenkt.

Begegnungen, die berühren

Manche Momente sind es wert, festgehalten zu werden. So dachte sich auch Frau Öztürk, die die Alfred-Adler-Schule vor kurzem besuchte, um an der von Otter- und Bienenklasse organisierten Lesung der Kinderbuchautorin Liza Szabo teilzunehmen. Wir berichteten hier. Bei dieser Gelegenheit wurde Frau Öztürk zu einem Text inspiriert:

Der Autor Martin Baltscheit wiederum zeichnete dazu dieses eindrucksvolle Bild:

Vielen Dank an Frau Öztürk und Herrn Baltscheit!

Nest der asiatischen Hornisse gefunden!

Entdeckung: Direkt neben unserer Schulimkerei in Duisburg wurde ein Nest der asiatischen Hornisse (Vespa velutina) in einer Baumkrone gefunden. Das Nest liegt nah an unseren Honigbienenvölkern.

Wissenswertes über die asiatische Hornisse:

Vespa velutina ist größer als viele Wespenarten und kann Bienen in Gruppen angreifen.

Sie bevorzugt warme, sonnige Orte zum Nisten und baut meist Nestern in Baumkronen oder Gebäudesitzen.

Hornissen sind räuberisch gegenüber anderen Insekten, helfen aber auch bei der Kontrolle von Schädlingen.

Der Kontakt mit Hornissen kann für Menschen gefährlich sein, daher sollten Nestern nicht eigenständig zu nahekommen; nur geschulte Fachleute sollten sie begutachten oder entfernen.

Im Winter ziehen sich Hornissen in das Nestinneres zurück, wodurch im Winter die Aktivität stark sinkt.

Das Geheimnis der Weihnachtswichtel

Am 02.12.2025 fand in der Stadtbibliothek eine liebevoll gestaltete Vorlese-Veranstaltung statt. Vorgelesen wurde das Buch „Das Geheimnis der Weihnachtswichtel“. Die Geschichte erzählt, wie der Wichtelvater sich auf seinen Reisbrei an Heiligabend freut, durch den Besuch des Weihnachtsmannes jedoch von den Menschen vergessen wird. Ob es der Wichtelmutter gelingt, Unheil abzuwenden, bleibt Kernelement der Erzählung.

Besonderheiten der Veranstaltung:

Die Bühne war liebevoll dekoriert, wodurch eine warme, märchenhafte Atmosphäre entstand.

Eine Musikerin der Duisburger Philharmoniker brachte das Buch zum Klingen und unterstützte die Stimmungen mit passender Musik.

Frau Renczikowski trug die Geschichte liebevoll und passend als Wichtel verkleidet vor.

Neben dem jungen Publikum waren auch ältere Menschen anwesend; die Lesung vereinte Jung und Alt mit der Aktion: „Hör mal ein Buch“, sodass alle gemeinsam Worten und Musik lauschten.

Das Publikum durfte mitsingen, was die Teilnahme und das Gemeinschaftsgefühl stärkte.

Bezug zum Lehrplan Grundschule NRW:

Lesekompetenz, Textverständnis und rhythmische Phänomene wurden durch Vorlesen, Musik und Mitsingen angesprochen.

Förderung von Sprachbewusstsein, Wortschatz und Ausdrucksfähigkeit in einer klassenübergreifenden, familienfreundlichen Lernumgebung.

Vermittlung von Werten wie Freundschaft, Zusammenarbeit und Wertschätzung, die in vielen zentralen Lernfeldern verankert sind.

Besonderer Stellenwert für Förderschüler ESE:

Die mehrkanalige Darbietung (Hören, Sehen, Mitmachen) unterstützt unterschiedliche Lernwege und Bedürfnisse.

Kostümierte Darbietung, Musik und visuelle Reize erleichtern das Verständnis der Handlung.

Inklusives Publikumskonzept stärkt Teilnahme, Selbstwirksamkeit und soziale Interaktion, was besonders für Kinder mit Förderbedarf von Bedeutung ist.

Fazit: Die Lesung war eine gelungene, leseraktive Veranstaltung mit einer positiven Botschaft zu Wertschätzung und Zusammenarbeit. Die Verbindung aus Vorlesen, Musik und inklusiver Gemeinschaftsbildung macht sie zu einer idealen familienfreundlichen Bibliotheksaktion!

Außerschulischer Lernort: Der archäologische Park Xanten

Heute verbrachten 3 Grundschulklassen einen aufregenden Tag im APX in Xanten, an dem die Klasse der Bienen, Otter und Erdmännchen das Amphitheater, den Hafentempel und das Römermuseum ausführlich besichtigten.

Obwohl die Schülerinnen und Schüler nur begrenzte Zeit im Museum hatten, nutzten sie diese intensiv, vertieften sich in ausgesuchte Exponate und stellten gezielte Fragen. Besonders aufgezeigt wurde, weshalb die Römer am Niederrhein bedeutsame Spuren hinterlassen haben: Infrastruktur, Handel, Kultur und Alltagsleben verknüpften historische Entwicklungen mit der Gegenwart und zeigten anschaulich, wie frühere Gesellschaften das heutige Leben prägen.

Der Besuch machte deutlich, wie wichtig außerschulische Lernorte für das Lernen außerhalb des Klassenzimmers sind. Durch den Museumsbesuch wird handlungsorientiertes Lernen ermöglicht, die Perspektiven gewechselt und Theorie mit Praxis verknüpft. Die Lernziele für Grundschulen in NRW, die durch den Museumsbesuch unterstützt werden, umfassen die Steigerung der Lesekompetenz und des Textverständnisses durch museumspädagogische Materialien, das historische Verständnis von Zeit, Raum und Lebenswelten der Römer, die Sprachentwicklung durch Beschreibungen, Fachbegriffe und Erzählungen vor Ort sowie die Vermittlung von Wertschätzung kultureller Vielfalt und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Kulturgut. Zusätzlich wird die Entwicklung von Medienkompetenz durch die sinnvolle Nutzung von Bild- und Textquellen gefördert.

Der Besuch stärkt die Orientierung am Lernort außerhalb der Schule und weckt die Neugier der Schülerinnen und Schüler für Geschichte und Archäologie. Ein besonderer Dank gilt dem LVR Mobilitätsfonds, der die Busfahrt finanziell unterstützt hat.