Das Brot der Europäer – Ein Backbuch der Alfred-Adler-Schule

Das Schulbackbuch ist nun fertiggestellt und enthält eine vielfältige Sammlung von Brotbackrezepten aus verschiedenen europäischen Ländern.

Während der Projektwoche haben die Schülerinnen und Schüler der Alfred Adler Schule gemeinsam Rezepte gesammelt, ausprobiert und dokumentiert. Dabei haben auch Eltern, Lehrkräfte und anderes schulisches Personal aktiv Beiträge geleistet, was das Projekt besonders vielfältig und gemeinschaftlich gemacht hat. Im Rahmen der Europawoche im Mai waren viele Gruppen fleißig am Backen und haben die einzelnen Arbeitsschritte sowohl in Wort als auch in Bild festgehalten.

Diese Dokumentationen sind ein schöner Beweis für das Engagement und die Kreativität aller Beteiligten. Von dem Backbuch wurden 100 Exemplare gedruckt, die nun käuflich erworben werden können. Zusätzlich erhielt jede Schulklasse ein kostenloses Exemplar, um die Ergebnisse und die europäische Vielfalt auch im Unterricht erlebbar zu machen. Das Projekt wurde durch die Landesinitiative Europaschecks finanziell unterstützt, was den erfolgreichen Abschluss erst möglich gemacht hat. Es war ein tolles Gemeinschaftsprojekt, das nicht nur leckere Rezepte, sondern auch viel Spaß und europäisches Gemeinschaftsgefühl gebracht hat.

Erste Plätze beim Erklärfilmwettbewerb!

Am vergangenen Freitag fand in der Turnhalle die große Preisverleihung des Erklärfilmwettbewerbs des Schulmedienzentrums Duisburg statt. Gewonnen haben die Beiträge der Alfred Adler Förderschule, sowohl im Primarbereich als auch im SEK I Bereich. Die Grundschulklassen überzeugten mit ihrem Film zum Thema „Was ist ein Mahnmal“, während die Hauptschulklassen mit zwei Filmen zum Thema „Mobbing“ sowohl den ersten als auch den zweiten Platz belegte.

Frau Tenner-Laudert führte durch das Programm und erklärte die einzelnen Platzierungen. Die Schulaufsicht war durch Frau Sieker vertreten. Als weiteres Jurymitglied war Herr Holthoff vom Schulmedienzentrum anwesend. Die Jury gab ausführliche Rückmeldungen, warum die Beiträge der Gewinner ausgewählt wurden. Besonders gelobt wurden die schauspielerischen Leistungen der Hauptschulklassen und die Fähigkeit der Grundschulklasse, ein schwieriges Thema verständlich zu machen.

Die Schüler und Eltern waren gespannt auf die Entscheidung der Jury und freuten sich über die Anerkennung ihrer Arbeit. Jeder Beitrag wurde auf einer großen Leinwand gezeigt und mit Applaus belohnt. Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde. Die besten Beiträge gehen nun in die nächste Runde auf Bezirksebene – wir drücken die Daumen! Für das leibliche Wohl sorgte die „Schülerfirma: Café der Zukunft“, die Essen und Getränke vorbereitet hatte. Es war eine schöne Feier, bei der die Kreativität und das Engagement der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt standen.

Neues aus der Schulimkerei

Die Schulimkerei der Alfred-Adler- Schule in Duisburg arbeitet eng mit den Wirtschaftsbetrieben der Stadt zusammen. Diese Kooperation ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, praktische Erfahrungen im Imkerei-Handwerk zu sammeln und gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Besonders stolz ist die Schulimkerei darauf, ihren Honig im „R(h)einladen“ anzubieten.

Der R(h)einladen ist der erste Gebrauchtwarenladen der Duisburger Wirtschaftsbetriebe. Er bietet eine große Auswahl an gebrauchten Möbeln, Haushaltsgeräten, Dekorationsartikeln, Spielsachen und vielem mehr. Der Laden befindet sich direkt an der Einfahrt zum Recyclingzentrum und ist täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Mit insgesamt 215 Quadratmetern Verkaufsfläche verfolgt der R(h)einladen das Ziel, nachhaltigen Konsum zu fördern, Abfall zu vermeiden und Ressourcen zu schonen.

Durch die Zusammenarbeit mit dem R(h)einladen können die Schülerinnen und Schüler ihre Honigprodukte einem breiten Publikum präsentieren und verkaufen. Das ist eine tolle Gelegenheit, um das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft zu stärken und gleichzeitig praktische Erfahrungen im Verkauf zu sammeln. Die Kooperation zeigt, wie Umwelt- und Bildungsthemen in Duisburg Hand in Hand gehen.

Zusätzlich laufen in der Schulimkerei derzeit vielfältige Arbeiten rund um die Bienenvölker. Nach der erfolgreichen Honigernte werden die Mittelwände eingelöst, um die Waben für die nächste Saison vorzubereiten. Anschließend füllen die Schülerinnen und Schüler den frisch geernteten Honig ab, um ihn anschließend zu verkaufen oder zu verschenken.

Mit der Sommersonnenwende ist die Schwarmzeit vorbei, sodass die aufwändige Schwarmkontrolle nicht mehr notwendig ist. Das bedeutet, dass die Bienen nun ruhiger sind und die Imker sich auf andere wichtige Aufgaben konzentrieren können. Die Schüler bereiten außerdem einen Unterrichtsgang vor, bei dem sie den Bienenlehrpfad der Schule erkunden und den jüngeren Schülerinnen und Schülern die faszinierende Welt der Bienen näherbringen möchten.

Besonders die Jungvölker benötigen jetzt besondere Aufmerksamkeit, da sie noch wachsen und sich entwickeln. Die Wirtschaftsvölker hingegen füllen bereits die Waben für die Sommertracht, um ausreichend Vorräte für die kommende Zeit zu sichern. Die Arbeiten in der Schulimkerei sind somit in vollem Gange, und die Schülerinnen und Schüler lernen viel über die Pflege und das Verhalten der Bienen in dieser wichtigen Jahreszeit.

Die Alfred-Adler-Schule gedenkt Anne Frank.

Heute war ich mit meiner Klasse im Anne-Frank-Mahnmal in Duisburg. Es war ein sehr beeindruckender Ort, der uns an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern soll. Das Mahnmal besteht aus einem großen Schotterfeld, auf dem der Name „Anne Frank“ geschrieben steht. In der Mitte steht ein schwarzer Granitstein, der fast wie ein dunkler Spiegel aussieht. Der Stein ist poliert, aber an manchen Stellen sieht man Spuren, die aussehen wie Verletzungen. Das hat mich sehr berührt, weil es zeigt, wie viel Schmerz und Leid damals passiert ist. Das Schotterfeld soll uns Abstand geben, damit wir nachdenken können, ohne es zu betreten. Ich fand es traurig, dass Anne Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen gestorben ist. Durch ihr Tagebuch wurde sie zu einem Symbol für alle Opfer. Das Kunstwerk von Heinz Mack hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, an die Vergangenheit zu erinnern, damit so etwas nie wieder passiert. Es war ein stiller Ort, der mich nachdenklich gemacht hat und mir bewusst wurde, wie wichtig Toleranz und Respekt sind

Die wöchentliche Schwarmkontrolle

Ein Kind aus der Bienenklasse berichtet:

Jede Woche gehen wir mit unseren Lehrerinnen in den Bienengarten, um die Bienen zu kontrollieren. Zuerst ziehen wir unsere Schutzkleidung an, damit wir sicher sind. Dann machen wir mit dem Smoker Rauch, damit die Bienen ruhiger werden. Das ist spannend, weil die Bienen dann nicht so aufgeregt sind. Danach heben wir vorsichtig die Bienenkästen an, immer nach einem festen Ablauf, den uns die Lehrerinnen genau erklären. Wir schauen genau hin, ob es Schwarmzellen gibt oder ob wir Drohnenrahmen schneiden müssen, um die Varroamilbe zu bekämpfen. Dabei haben wir keine Angst, weil wir den Lehrerinnen vertrauen und genau wissen, was wir tun sollen. Es ist schön, bei den Bienen zu sein, weil wir viel lernen und die Tiere gut behandeln. Tiergestützte Pädagogik ist in unserer Förderschule sehr wichtig, weil sie uns hilft, Geduld zu lernen, Verantwortung zu übernehmen und uns besser zu fühlen. Für uns ist es toll, mit den Bienen zu arbeiten, weil es Spaß macht und wir dabei viel über Natur und Zusammenleben lernen.

Die Alfred-Adler-Schule auf dem Umweltmarkt

Im Rahmen der Duisburger Umweltwochen fand auch in diesem Jahr der Umweltmarkt und der Eine Welt Bazar statt. Diese Veranstaltung bietet Besucher*innen die Möglichkeit, sich an verschiedenen Aktionsständen über Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu informieren und aktiv mitzumachen. Die Alfred Adler Schule ist bereits seit langem engagiert im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung. So sind wir bereits auch im Rahmen des Landesprogramms “ Schule der Zukunft“ zertifiziert.

In Kooperation mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg präsentierte die Schule ihre Erfahrungen und Projekte an einem eigenen Stand. Dabei wurden die Besucher über die vielfältigen Aktivitäten der Schule im Bereich Umweltbildung informiert. Besonders beliebt war das Mitmachangebot, bei dem Kinder und Erwachsene spielerisch mehr über Umweltschutz lernen konnten. Zudem wurde der frisch geerntete Frühjahrs-Honig aus der Schulimkerei verkauft, was nicht nur den Schüler*innen, sondern auch den Besucher*innen Freude bereitete.

Die Teilnahme an der Veranstaltung unterstreicht das Engagement der Alfred Adler Schule für nachhaltige Bildung und Umweltbewusstsein. Es war eine gelungene Gelegenheit, die Bedeutung von Umweltschutz und nachhaltigem Handeln in der Gemeinschaft sichtbar zu machen und den Austausch mit anderen Akteuren zu fördern.

Von der Kohlewäsche zum Museum

Die Grundschulklasse der Alfred Adler Schule hat kürzlich das Ruhrmuseum auf Zeche Zollverein in Essen besucht. Das Museum befindet sich in der ehemaligen Kohlewäsche, einem beeindruckenden Industriedenkmal, das früher für die Reinigung und Verarbeitung von Kohle genutzt wurde. Heute zeigt das Ruhrmuseum die Geschichte des Ruhrgebiets, insbesondere die Arbeit und das Leben der Bergleute. Besonders spannend für die Kinder waren die tierischen Ausstellungsstücke, die im Rahmen der Ausstellung präsentiert wurden. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Tiermodelle und Fossilien entdecken, was den Bezug zur Natur und Umwelt herstellte.

Der Museumsbesuch förderte nicht nur das Wissen im Bereich Sachunterricht gemäß Lehrplan NRW, sondern auch die sozialen und emotionalen Kompetenzen der Kinder. Beim gemeinsamen Erkunden des Museums lernten sie, Rücksicht zu nehmen, sich gegenseitig zuzuhören und ihre Eindrücke zu teilen. Das Erlebnis der langen Rolltreppe, die die Kinder mit Spannung erwarteten, war besonders aufregend. Die Rolltreppe, eine automatische Treppe, die sich in einem langen, schrägen Lauf bewegt, ist eine faszinierende Technik, die den Transport in großen Gebäuden erleichtert und den Kindern einen besonderen Nervenkitzel bot.

Bei schönem Wetter beendeten die Kinder den Tag mit einem Picknick auf dem Zechen-Gelände und einem Besuch des Spielplatzes. Das gemeinsame Erlebnis stärkte den Zusammenhalt und machte den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Warum ein Zoobesuch wichtig ist

Der Besuch des Duisburger Zoos bietet Schülerinnen und Schülern einer Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung vielfältige Lernmöglichkeiten im Bereich Sozialverhalten, Lernverhalten, Emotionsregulation und Impulskontrolle. Während des Zoobesuchs können die Kinder soziale Kompetenzen stärken, indem sie gemeinsam die Tiere beobachten, sich gegenseitig unterstützen und Rücksicht auf andere Besucher nehmen. Das gemeinsame Erleben fördert das Verständnis für Teamarbeit und Rücksichtnahme, was im Lehrplan für Sachunterricht der Grundschule NRW verankert ist.

Zudem lernen die Schülerinnen und Schüler, ihre Emotionen zu erkennen und zu regulieren, etwa wenn sie Begeisterung, Staunen oder auch Überforderung zeigen. Das Beobachten der Tiere kann dabei als Metapher für eigene Gefühle dienen. Der Umgang mit ungewohnten Situationen im Zoo, wie längeren Wegen oder lauten Geräuschen, stärkt die Impulskontrolle und die Fähigkeit, sich zu beruhigen.

Der Zoobesuch bietet außerdem die Gelegenheit, Lerninhalte aus dem Sachunterricht praktisch zu erleben, etwa die Lebensräume der Tiere oder deren Ernährung. Insgesamt fördert der Ausflug die emotionale Entwicklung, soziale Kompetenz und das selbstständige Lernen der Schülerinnen und Schüler, was eine wichtige Grundlage für ihre persönliche Entwicklung und schulische Teilhabe darstellt.

L. Yahya

Das Römermuseum im APX

Heute haben die Schülerinnen und Schüler der Bienenklasse die Gelegenheit genutzt, das Römermuseum im Archäologischen Park in Xanten zu besuchen. Im Gegensatz zu den letzten Besuchen, bei denen sie das Gelände erkundet haben, stand diesmal das Museum im Mittelpunkt. Die Kinder waren sehr neugierig und haben gespannt bestaunt, was die Römer vor ca. 2000 Jahren alles hinterlassen haben. Besonders interessant waren die Ausstellungstücke über die Tiere, die die Menschen in der Colonia Ulpia Traiana gehalten haben. Sie konnten sehen, welche Tiere wie Pferde, Rinder, Schafe und Ziegen für Arbeit, Nahrung und Kleidung genutzt wurden.

Beliebt waren auch die Mitmachstationen, bei denen die Kinder aktiv werden konnten: zum Beispiel die Fühl- und Riechstationen oder das Tragen von Legionärsgepäck, sowie die Spieltische mit römischen Gesellschaftsspielen. Die Schülerinnen und Schüler waren sehr interessiert und haben viel gelernt. Die Alfred-Adler-Schule besucht das Museum regelmäßig, und jedes Mal gibt es neue spannende Aspekte zu entdecken. Der Besuch im Römermuseum ist nicht nur für den Sachkundeunterricht ein lebendiger Lernort. Die Reisekosten wurden durch den Mobilitätsfonds des LVR getragen.

Lass mal lesen!

Unsere Klassen gestalten einen Büchertisch bei Thalia

Die Schüler*innen der Bienenklasse und der Fledermausklasse haben mit viel Freude an der Aktion „Lass mal lesen“ teilgenommen. Jedes Kind hat sich im Vorfeld ein eigenes Buch ausgesucht, das anschließend gemeinsam in der Klasse gelesen wurde.

Nach dem Lesen wurde ein kurzer Text zum Buch verfasst – mit Unterstützung der Lehrkräfte –, der später auf eine bunte Banderole geschrieben wurde. Beim Besuch der Buchhandlung Thalia durften die Kinder dann stolz ihre Buchauswahl präsentieren und gemeinsam einen Büchertisch gestalten.

Die Aktion war ein tolles Erlebnis und hat Lust aufs Lesen gemacht! Vielen Dank an Thalia für die schöne Zusammenarbeit!