Die Alfred-Adler-Schule gedenkt Anne Frank.

Heute war ich mit meiner Klasse im Anne-Frank-Mahnmal in Duisburg. Es war ein sehr beeindruckender Ort, der uns an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern soll. Das Mahnmal besteht aus einem großen Schotterfeld, auf dem der Name „Anne Frank“ geschrieben steht. In der Mitte steht ein schwarzer Granitstein, der fast wie ein dunkler Spiegel aussieht. Der Stein ist poliert, aber an manchen Stellen sieht man Spuren, die aussehen wie Verletzungen. Das hat mich sehr berührt, weil es zeigt, wie viel Schmerz und Leid damals passiert ist. Das Schotterfeld soll uns Abstand geben, damit wir nachdenken können, ohne es zu betreten. Ich fand es traurig, dass Anne Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen gestorben ist. Durch ihr Tagebuch wurde sie zu einem Symbol für alle Opfer. Das Kunstwerk von Heinz Mack hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, an die Vergangenheit zu erinnern, damit so etwas nie wieder passiert. Es war ein stiller Ort, der mich nachdenklich gemacht hat und mir bewusst wurde, wie wichtig Toleranz und Respekt sind

Die wöchentliche Schwarmkontrolle

Ein Kind aus der Bienenklasse berichtet:

Jede Woche gehen wir mit unseren Lehrerinnen in den Bienengarten, um die Bienen zu kontrollieren. Zuerst ziehen wir unsere Schutzkleidung an, damit wir sicher sind. Dann machen wir mit dem Smoker Rauch, damit die Bienen ruhiger werden. Das ist spannend, weil die Bienen dann nicht so aufgeregt sind. Danach heben wir vorsichtig die Bienenkästen an, immer nach einem festen Ablauf, den uns die Lehrerinnen genau erklären. Wir schauen genau hin, ob es Schwarmzellen gibt oder ob wir Drohnenrahmen schneiden müssen, um die Varroamilbe zu bekämpfen. Dabei haben wir keine Angst, weil wir den Lehrerinnen vertrauen und genau wissen, was wir tun sollen. Es ist schön, bei den Bienen zu sein, weil wir viel lernen und die Tiere gut behandeln. Tiergestützte Pädagogik ist in unserer Förderschule sehr wichtig, weil sie uns hilft, Geduld zu lernen, Verantwortung zu übernehmen und uns besser zu fühlen. Für uns ist es toll, mit den Bienen zu arbeiten, weil es Spaß macht und wir dabei viel über Natur und Zusammenleben lernen.

Die Alfred-Adler-Schule auf dem Umweltmarkt

Im Rahmen der Duisburger Umweltwochen fand auch in diesem Jahr der Umweltmarkt und der Eine Welt Bazar statt. Diese Veranstaltung bietet Besucher*innen die Möglichkeit, sich an verschiedenen Aktionsständen über Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu informieren und aktiv mitzumachen. Die Alfred Adler Schule ist bereits seit langem engagiert im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung. So sind wir bereits auch im Rahmen des Landesprogramms “ Schule der Zukunft“ zertifiziert.

In Kooperation mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg präsentierte die Schule ihre Erfahrungen und Projekte an einem eigenen Stand. Dabei wurden die Besucher über die vielfältigen Aktivitäten der Schule im Bereich Umweltbildung informiert. Besonders beliebt war das Mitmachangebot, bei dem Kinder und Erwachsene spielerisch mehr über Umweltschutz lernen konnten. Zudem wurde der frisch geerntete Frühjahrs-Honig aus der Schulimkerei verkauft, was nicht nur den Schüler*innen, sondern auch den Besucher*innen Freude bereitete.

Die Teilnahme an der Veranstaltung unterstreicht das Engagement der Alfred Adler Schule für nachhaltige Bildung und Umweltbewusstsein. Es war eine gelungene Gelegenheit, die Bedeutung von Umweltschutz und nachhaltigem Handeln in der Gemeinschaft sichtbar zu machen und den Austausch mit anderen Akteuren zu fördern.

Von der Kohlewäsche zum Museum

Die Grundschulklasse der Alfred Adler Schule hat kürzlich das Ruhrmuseum auf Zeche Zollverein in Essen besucht. Das Museum befindet sich in der ehemaligen Kohlewäsche, einem beeindruckenden Industriedenkmal, das früher für die Reinigung und Verarbeitung von Kohle genutzt wurde. Heute zeigt das Ruhrmuseum die Geschichte des Ruhrgebiets, insbesondere die Arbeit und das Leben der Bergleute. Besonders spannend für die Kinder waren die tierischen Ausstellungsstücke, die im Rahmen der Ausstellung präsentiert wurden. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Tiermodelle und Fossilien entdecken, was den Bezug zur Natur und Umwelt herstellte.

Der Museumsbesuch förderte nicht nur das Wissen im Bereich Sachunterricht gemäß Lehrplan NRW, sondern auch die sozialen und emotionalen Kompetenzen der Kinder. Beim gemeinsamen Erkunden des Museums lernten sie, Rücksicht zu nehmen, sich gegenseitig zuzuhören und ihre Eindrücke zu teilen. Das Erlebnis der langen Rolltreppe, die die Kinder mit Spannung erwarteten, war besonders aufregend. Die Rolltreppe, eine automatische Treppe, die sich in einem langen, schrägen Lauf bewegt, ist eine faszinierende Technik, die den Transport in großen Gebäuden erleichtert und den Kindern einen besonderen Nervenkitzel bot.

Bei schönem Wetter beendeten die Kinder den Tag mit einem Picknick auf dem Zechen-Gelände und einem Besuch des Spielplatzes. Das gemeinsame Erlebnis stärkte den Zusammenhalt und machte den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Warum ein Zoobesuch wichtig ist

Der Besuch des Duisburger Zoos bietet Schülerinnen und Schülern einer Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung vielfältige Lernmöglichkeiten im Bereich Sozialverhalten, Lernverhalten, Emotionsregulation und Impulskontrolle. Während des Zoobesuchs können die Kinder soziale Kompetenzen stärken, indem sie gemeinsam die Tiere beobachten, sich gegenseitig unterstützen und Rücksicht auf andere Besucher nehmen. Das gemeinsame Erleben fördert das Verständnis für Teamarbeit und Rücksichtnahme, was im Lehrplan für Sachunterricht der Grundschule NRW verankert ist.

Zudem lernen die Schülerinnen und Schüler, ihre Emotionen zu erkennen und zu regulieren, etwa wenn sie Begeisterung, Staunen oder auch Überforderung zeigen. Das Beobachten der Tiere kann dabei als Metapher für eigene Gefühle dienen. Der Umgang mit ungewohnten Situationen im Zoo, wie längeren Wegen oder lauten Geräuschen, stärkt die Impulskontrolle und die Fähigkeit, sich zu beruhigen.

Der Zoobesuch bietet außerdem die Gelegenheit, Lerninhalte aus dem Sachunterricht praktisch zu erleben, etwa die Lebensräume der Tiere oder deren Ernährung. Insgesamt fördert der Ausflug die emotionale Entwicklung, soziale Kompetenz und das selbstständige Lernen der Schülerinnen und Schüler, was eine wichtige Grundlage für ihre persönliche Entwicklung und schulische Teilhabe darstellt.

L. Yahya

Das Römermuseum im APX

Heute haben die Schülerinnen und Schüler der Bienenklasse die Gelegenheit genutzt, das Römermuseum im Archäologischen Park in Xanten zu besuchen. Im Gegensatz zu den letzten Besuchen, bei denen sie das Gelände erkundet haben, stand diesmal das Museum im Mittelpunkt. Die Kinder waren sehr neugierig und haben gespannt bestaunt, was die Römer vor ca. 2000 Jahren alles hinterlassen haben. Besonders interessant waren die Ausstellungstücke über die Tiere, die die Menschen in der Colonia Ulpia Traiana gehalten haben. Sie konnten sehen, welche Tiere wie Pferde, Rinder, Schafe und Ziegen für Arbeit, Nahrung und Kleidung genutzt wurden.

Beliebt waren auch die Mitmachstationen, bei denen die Kinder aktiv werden konnten: zum Beispiel die Fühl- und Riechstationen oder das Tragen von Legionärsgepäck, sowie die Spieltische mit römischen Gesellschaftsspielen. Die Schülerinnen und Schüler waren sehr interessiert und haben viel gelernt. Die Alfred-Adler-Schule besucht das Museum regelmäßig, und jedes Mal gibt es neue spannende Aspekte zu entdecken. Der Besuch im Römermuseum ist nicht nur für den Sachkundeunterricht ein lebendiger Lernort. Die Reisekosten wurden durch den Mobilitätsfonds des LVR getragen.

Lass mal lesen!

Unsere Klassen gestalten einen Büchertisch bei Thalia

Die Schüler*innen der Bienenklasse und der Fledermausklasse haben mit viel Freude an der Aktion „Lass mal lesen“ teilgenommen. Jedes Kind hat sich im Vorfeld ein eigenes Buch ausgesucht, das anschließend gemeinsam in der Klasse gelesen wurde.

Nach dem Lesen wurde ein kurzer Text zum Buch verfasst – mit Unterstützung der Lehrkräfte –, der später auf eine bunte Banderole geschrieben wurde. Beim Besuch der Buchhandlung Thalia durften die Kinder dann stolz ihre Buchauswahl präsentieren und gemeinsam einen Büchertisch gestalten.

Die Aktion war ein tolles Erlebnis und hat Lust aufs Lesen gemacht! Vielen Dank an Thalia für die schöne Zusammenarbeit!

Sachunterricht konkret – Der Distelfalter

Heute im Sachunterricht haben wir etwas ganz Spannendes über den Distelfalter gelernt. Wir haben mit einem Schmetterlingszuchtset beobachtet, wie aus einem kleinen Ei ein wunderschöner Schmetterling wird. Zuerst war da nur ein winziger Punkt, das Ei, das in einer kleinen Dose mit Futterbrei klebte. Nach ein paar Tagen schlüpfte daraus eine kleine Raupe, die ganz schön gefräßig war. Sie fraß die Futtermischung und wurde immer größer.

Nach einiger Zeit wurde die Raupe ganz dick und spannte sich in einen Kokon, den wir auch Puppe nennen. Das war spannend, weil wir nicht wussten, was passieren würde. Nach ein paar Wochen schlüpfte dann der Schmetterling aus dem Kokon. Er hatte schöne orangefarbene Flügel mit schwarzen Flecken. Das Besondere am Distelfalter ist, dass er oft auf Distelpflanzen sitzt und dort seine Eier legt, damit die Raupen gleich wieder zu fressen haben.

Es ist toll zu sehen, wie aus einem kleinen Ei ein bunter Schmetterling wird. Ich fand es super spannend, den ganzen Entwicklungsweg zu beobachten und zu lernen, wie die Natur funktioniert

Einladung zum Besuch des Bienenlehrpfads

Herzlich willkommen auf der Homepage der Alfred Adler Schule! Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Schilder unseres Bienenlehrpfades kürzlich neu aufgestellt wurden. Gemeinsam mit unserem engagierten Werklehrer Herrn Schäfer und der erfahrenen Imkerin Frau Dr. Yahya haben wir den Lehrpfad aufgewertet, um noch mehr spannende Einblicke in die Welt der Bienen zu bieten.

Der Lehrpfad umfasst insgesamt sieben Schilder. Vier davon befinden sich direkt im Bienengarten und vermitteln Wissenswertes über das Bienenwesen, den Aufbau einer Bienenbeute, die Entwicklung der Arbeiterinnen sowie interessante Fakten rund um die Honigbiene. Diese Schilder sind ideal, um das Verständnis für die wichtige Rolle der Bienen in unserem Ökosystem zu vertiefen.

Die restlichen drei Schilder stehen im Schulgarten neben der Bienennisthilfe für Wildbienen und dem neu angelegten Sandarium. Sie bieten zusätzliche Informationen zu den Lebensräumen und dem Schutz der Wildbienen.

Erfolgreiche Teilnahme am AOK-Lauf in Duisburg

Am Freitag, den 16.05.25, nahmen 6 motivierte Schüler der Alfred-Adler-Schule am AOK-Lauf in Duisburg teil. Die Veranstaltung bot zwei Laufstrecken über 2 km und 4 km, bei denen sie gegen zahlreiche andere Schulen antraten.

Mit dabei waren Sergio (Klasse 10B), Colin (9A), Muhammed, Laurel, Max und Louis (alle aus der 5B). Besonders für die Jüngsten war es eine aufregende Herausforderung: Die Fünftklässler waren vor dem Start sichtlich nervös, ließen sich davon aber nicht entmutigen. Mutig und voller Einsatz meisterten alle den Lauf und erreichten das Ziel – eine tolle Leistung!

Als Belohnung gab es für alle Teilnehmer:innen eine Medaille, die sie stolz entgegennahmen. Der Stolz und die Freude über die eigene Leistung waren bei allen deutlich zu spüren. Wir gratulieren herzlich zu diesem sportlichen Erfolg und dem sportlichen Einsatz unserer Schüler!