Nest der asiatischen Hornisse gefunden!

Entdeckung: Direkt neben unserer Schulimkerei in Duisburg wurde ein Nest der asiatischen Hornisse (Vespa velutina) in einer Baumkrone gefunden. Das Nest liegt nah an unseren Honigbienenvölkern.

Wissenswertes über die asiatische Hornisse:

Vespa velutina ist größer als viele Wespenarten und kann Bienen in Gruppen angreifen.

Sie bevorzugt warme, sonnige Orte zum Nisten und baut meist Nestern in Baumkronen oder Gebäudesitzen.

Hornissen sind räuberisch gegenüber anderen Insekten, helfen aber auch bei der Kontrolle von Schädlingen.

Der Kontakt mit Hornissen kann für Menschen gefährlich sein, daher sollten Nestern nicht eigenständig zu nahekommen; nur geschulte Fachleute sollten sie begutachten oder entfernen.

Im Winter ziehen sich Hornissen in das Nestinneres zurück, wodurch im Winter die Aktivität stark sinkt.

Das Geheimnis der Weihnachtswichtel

Am 02.12.2025 fand in der Stadtbibliothek eine liebevoll gestaltete Vorlese-Veranstaltung statt. Vorgelesen wurde das Buch „Das Geheimnis der Weihnachtswichtel“. Die Geschichte erzählt, wie der Wichtelvater sich auf seinen Reisbrei an Heiligabend freut, durch den Besuch des Weihnachtsmannes jedoch von den Menschen vergessen wird. Ob es der Wichtelmutter gelingt, Unheil abzuwenden, bleibt Kernelement der Erzählung.

Besonderheiten der Veranstaltung:

Die Bühne war liebevoll dekoriert, wodurch eine warme, märchenhafte Atmosphäre entstand.

Eine Musikerin der Duisburger Philharmoniker brachte das Buch zum Klingen und unterstützte die Stimmungen mit passender Musik.

Frau Renczikowski trug die Geschichte liebevoll und passend als Wichtel verkleidet vor.

Neben dem jungen Publikum waren auch ältere Menschen anwesend; die Lesung vereinte Jung und Alt mit der Aktion: „Hör mal ein Buch“, sodass alle gemeinsam Worten und Musik lauschten.

Das Publikum durfte mitsingen, was die Teilnahme und das Gemeinschaftsgefühl stärkte.

Bezug zum Lehrplan Grundschule NRW:

Lesekompetenz, Textverständnis und rhythmische Phänomene wurden durch Vorlesen, Musik und Mitsingen angesprochen.

Förderung von Sprachbewusstsein, Wortschatz und Ausdrucksfähigkeit in einer klassenübergreifenden, familienfreundlichen Lernumgebung.

Vermittlung von Werten wie Freundschaft, Zusammenarbeit und Wertschätzung, die in vielen zentralen Lernfeldern verankert sind.

Besonderer Stellenwert für Förderschüler ESE:

Die mehrkanalige Darbietung (Hören, Sehen, Mitmachen) unterstützt unterschiedliche Lernwege und Bedürfnisse.

Kostümierte Darbietung, Musik und visuelle Reize erleichtern das Verständnis der Handlung.

Inklusives Publikumskonzept stärkt Teilnahme, Selbstwirksamkeit und soziale Interaktion, was besonders für Kinder mit Förderbedarf von Bedeutung ist.

Fazit: Die Lesung war eine gelungene, leseraktive Veranstaltung mit einer positiven Botschaft zu Wertschätzung und Zusammenarbeit. Die Verbindung aus Vorlesen, Musik und inklusiver Gemeinschaftsbildung macht sie zu einer idealen familienfreundlichen Bibliotheksaktion!

Außerschulischer Lernort: Der archäologische Park Xanten

Heute verbrachten 3 Grundschulklassen einen aufregenden Tag im APX in Xanten, an dem die Klasse der Bienen, Otter und Erdmännchen das Amphitheater, den Hafentempel und das Römermuseum ausführlich besichtigten.

Obwohl die Schülerinnen und Schüler nur begrenzte Zeit im Museum hatten, nutzten sie diese intensiv, vertieften sich in ausgesuchte Exponate und stellten gezielte Fragen. Besonders aufgezeigt wurde, weshalb die Römer am Niederrhein bedeutsame Spuren hinterlassen haben: Infrastruktur, Handel, Kultur und Alltagsleben verknüpften historische Entwicklungen mit der Gegenwart und zeigten anschaulich, wie frühere Gesellschaften das heutige Leben prägen.

Der Besuch machte deutlich, wie wichtig außerschulische Lernorte für das Lernen außerhalb des Klassenzimmers sind. Durch den Museumsbesuch wird handlungsorientiertes Lernen ermöglicht, die Perspektiven gewechselt und Theorie mit Praxis verknüpft. Die Lernziele für Grundschulen in NRW, die durch den Museumsbesuch unterstützt werden, umfassen die Steigerung der Lesekompetenz und des Textverständnisses durch museumspädagogische Materialien, das historische Verständnis von Zeit, Raum und Lebenswelten der Römer, die Sprachentwicklung durch Beschreibungen, Fachbegriffe und Erzählungen vor Ort sowie die Vermittlung von Wertschätzung kultureller Vielfalt und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Kulturgut. Zusätzlich wird die Entwicklung von Medienkompetenz durch die sinnvolle Nutzung von Bild- und Textquellen gefördert.

Der Besuch stärkt die Orientierung am Lernort außerhalb der Schule und weckt die Neugier der Schülerinnen und Schüler für Geschichte und Archäologie. Ein besonderer Dank gilt dem LVR Mobilitätsfonds, der die Busfahrt finanziell unterstützt hat.

Schulhonig – Weihnachtsverkauf startet!

Endlich ist es wieder so weit: Der Honig aus unserer Schulimkerei ist frisch abgefüllt und bereit für den Verkauf! Die Schülerinnen und Schüler haben auch in diesem Jahr mit viel Engagement rund um unsere Bienen gearbeitet – vom Kontrollieren der Beuten über das Schleudern des Honigs bis hin zum Abfüllen in die Gläser.

Unser Schulhonig ist nicht nur lecker, sondern auch ein ganz besonderes Produkt aus unserer eigenen Schule. Mit dem Kauf unterstützen Sie direkt die Arbeit unserer Schulimkerei und ermöglichen weitere spannende Lernangebote für unsere Kinder.

Ob als kleines Geschenk, als Mitbringsel oder einfach zum Genießen am Frühstückstisch – unser Honig bringt weihnachtliche Freude auf jeden Tisch!

Preis pro Glas: 5,- €
Erhältlich beim Hausmeister oder bei der Schulimkerei.

Wir freuen uns über jede Unterstützung – und die Bienen summen sicher begeistert mit!

Kooperation mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg

Heute waren die Bienenklasse und die Zebraklasse erneut bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg zu Besuch. Frau Gaß hatte wie beim letzten Mal viele Arbeitsstationen vorbereitet, an denen die Schülerinnen und Schüler aktiv tätig werden konnten.

Die Kinder bauten Wildbienennisthilfen und beschäftigten sich mit Upcycling: Aus Milchkartons entstanden Vogelfutterhäuschen. An einer weiteren Station konnten Vogelfuttermischungen mit Fett in Tassen gefüllt werden. So entstanden viele kleine, im Winter wichtige Futterstellen für Vögel.

Diese Kooperation mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg ist ein Vorzeigeprojekt unserer Schule. Gerade für Förderschülerinnen und Förderschüler ist solch ein außerschulischer Lernort besonders wertvoll: Sie erleben praktisches Lernen in realen Arbeitsprozessen, erweitern fachliche Kenntnisse und stärken soziale Kompetenzen, während sie gleichzeitig den Zusammenhang zwischen Naturschutz und Abfallwirtschaft verstehen. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Verständnis dafür, wie Umwelt- und Ressourcenfragen praktisch angegangen werden können.

Die Kooperation wird mit vielen weiteren Veranstaltungen fortgesetzt. Es darf schon verraten werden, dass die nächste Veranstaltung im Dezember 2026 stattfinden wird

#lassmalesen & lit.kid.COLOGNE an der Alfred-Adler-Schule

An der Alfred-Adler-Schule fand eine besondere Autorinnenlesung statt, die im Rahmen des Bildungsprojekts #lassmalesen der lit.kid.COLOGNE durchgeführt wurde. Das Projekt richtet sich an Schüler:innen aller Schulformen in Nordrhein-Westfalen und ermöglicht ihnen – ob als ganze Klasse, Kurs oder AG – den unkomplizierten und kostenlosen Einstieg in die Welt der Literatur. Ziel ist es, bildungssprachliche Kompetenzen zu stärken, soziale Fähigkeiten auszubauen und Jugendlichen aktive Teilhabe am kulturellen Leben im Sozialraum zu ermöglichen. Lehrkräfte werden dabei durch Workshops und Austauschformate fachkundig begleitet.

Für die Veranstaltung an der Alfred-Adler-Schule übernahmen die Schüler:innen der Otter- und der Bienenklasse eigenverantwortlich die Planung und Durchführung der Lesung. Unterstützt wurden sie dabei von vier vorbereitenden Workshops mit Frank Liffers, in denen sie sich intensiv mit dem Werk und der Autorin auseinandersetzten, Fragen entwickelten und spielerische Aktionen vorbereiteten. Durch die Arbeit in Expert:innenteams konnten die Kinder wichtige Handlungskompetenzen erwerben und ihre Zusammenarbeit stärken – ganz im Sinne der Projektziele.

Als besonderen Gast durften die Klassen die Autorin Liza Szabo begrüßen, die aus ihrem Buch Marie Bot las. Neben der Lesung gehörten lebendige Austauschmomente, vorbereitete Quiz- und Ratespiele sowie ein moderiertes Gespräch mit der Autorin zum Programm. Im Anschluss nahm sich Liza Szabo viel Zeit, jede Klasse persönlich zu besuchen und jedes einzelne Buch zu signieren – ein Highlight für die begeisterten Schüler:innen.

Zum Abschluss bedankte sich die Organisatorin des Projekts, Frau Dr. Yahya, herzlich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und die gelungene Umsetzung. Sie verriet zudem, dass bereits weitere Autor:innenlesungen geplant sind – ein Zeichen dafür, dass das Bildungsprojekt an der Alfred-Adler-Schule lebendig weitergeführt wird und noch viele inspirierende Begegnungen bevorstehen

Adventsingen der Primarstufe

In der Vorweihnachtszeit pflegt unsere Schule eine schöne Tradition: Einmal wöchentlich versammeln sich alle Grundschülerinnen und Grundschüler in der Pausenhalle, um gemeinsam Lieder anzustimmen. Heute standen die Lieder Dicke rote Kerzen und In der Weihnachtsbäckerei auf dem Programm. Die musikalische Begleitung übernahmen Musiklehrer Herr Hasselmann und Schulleiter Herr Marienfeld; Gitarre spielten sie selbst.

Das gemeinsame Singen stärkt vor allem die Gemeinschaft und schafft eine warme, verbindliche Atmosphäre, in der sich alle Schülerinnen und Schüler willkommen fühlen. Für Förderschülerinnen und Förderschüler ist das Singen eine wichtige Unterstützung: Es fördert Sprachrhythmus, Artikulation und Laut-Sprache in einem praktischen, sinnhaften Kontext; gleichzeitig stärkt es motorische Koordination und Atembewusstsein. Durch wiederkehrende Lieder erleben die Kinder Struktur und Sicherheit, was zu mehr Konzentration und Selbstvertrauen führt. Das gemeinsame Musizieren bietet außerdem eine gelebte Form von Teilhabe, Motivation und Freude, die den Schulalltag positiv prägt.

„Unsere Grube“ im Kom´ma Theater

Im Kommatheater wurde das Stück Unsere Grube aufgeführt, das das freie Spiel als Spiegel der Gesellschaft und zugleich als Ort der Gesellschaftsbildung erforscht. Die Inszenierung zeigt, wie Spielideen entstehen, wer sie kontrolliert und welche Regeln dabei hilfreich oder hinderlich sein können. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Warum mischen sich Erwachsene immer ein? Warum sind ihre Ideen oft langweilig? Welche Ängste treiben die Erwachsenen an, und wo sind legitime Sorgen berührt? Wann sind (Spiel-)Regeln sinnvoll und wann behindern sie fantasievolles Spiel? Wer gehört zu öffentlichen Orten und wer bestimmt dort die Regeln?

Das Stück verdeutlicht, dass Spiel nie „nur“ Spiel ist, sondern soziale Verhandlungen in Echtzeit. Die Figuren verhandeln Rollen, Räume und Zugänge, wodurch sich unausgesprochene Machtstrukturen sichtbar machen. Dadurch wird deutlich, dass öffentliche Räume nicht neutral sind, sondern von Gesellschaften gestaltet und kontrolliert werden. Zugleich zeigt Unsere Grube, wie kreative Freiräume entstehen, wenn Regeln flexibel angewendet werden und Kinder ihre Stimmen erheben, statt sich passiv zu fügen. Das Stück ermutigt dazu, eigene Perspektiven einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam faire Regeln zu entwickeln.

Für Förderschulen ESE bietet der Besuch eine besonders wichtige Erfahrung: Das Stück setzt emotionale und soziale Lernprozesse in greifbare Bilder um, stärkt Empathie, Kritikfähigkeit und demokratisches Denken. Durch klare Sprache, bildhafte Metaphern und interaktive Momente bleibt der Inhalt zugänglich und fördert inklusives Dialogtraining im Schulalltag. Diese Erfahrung unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, sich aktiv an der Gestaltung gemeinsamer Räume zu beteiligen.

Fighters for future

Am KOM’MA Theater in Duisburg sahen die Klassen Erdmännchen, Bienen und die Klasse 5 eine Produktion des teAtmo Ensemble: Fighters for Future. Das ca. 60-minütige Dokustück beleuchtet die Klimakrise durch eine Mischung aus Erzählung, Szene und Dokumentation. Protagonisten sind Maja, Knut und Nemo, die sich mit Erderwärmung, Verschmutzungen und Kipppunkten auseinandersetzen. Begleitend treffen sie Aktivist*innen sowie Greta, Carla und Henning und erleben, wie Trauer in Wut und schließlich in Widerstand umschlagen. Die Frage nach dem richtigen Maß an Radikalität wird aufgeworfen, während Erwachsene wie Olaf oft nicht zuhören.

Die Inszenierung thematisiert:

Erderwärmung, Umweltverschmutzung und globale Kipppunkte

emotionale Begleitung von Trauer zu Widerstand

konkrete Akteur*innenbewegungen (Fridays for Future, Extinction Rebellion)

Warum das Stück wichtig für Förderschüler der Schule für emotionale und soziale Entwicklung ist:

Emotional zugänglich: Durch eine klare Dramaturgie lässt sich komplexes Thema über Gefühle erfassen (Trauer, Wut, Hoffnung).

Soziale Impulse: Begegnungen mit Aktivist*innen fördern Empathie, Solidarität und die Bereitschaft zur Mitgestaltung.

Lernzielorientiert: Verknüpft Umweltbildung mit sozial-emotionaler Bildung; regt Reflexion über Verantwortlichkeiten und Handlungen im Alltag an.

Niederrhein Museum Wesel – Ein außerschulischer Lernort

Die Dinoklasse, Zebraklasse und Bienenklasse nutzten einen gemeinsamen Ausflug, um das Niederrhein Museum in Wesel als außerschulischen Lernort zu entdecken.

Besonders beeindruckend waren für die Kinder:

  • die historischen Räume, in denen sie sehen konnten, wie Menschen früher gelebt und gearbeitet haben,
  • die Mitmach-Stationen, an denen sie selbst ausprobieren, fühlen und entdecken durften,
  • und die alten Handwerksgeräte, die ihnen einen lebendigen Einblick in das Leben vergangener Zeiten gaben.

Die Ausstellung zeigte zudem anschaulich, wie sich das Leben am Niederrhein im Laufe der Geschichte verändert hat und welche Traditionen bis heute fortbestehen. Viele Kinder staunten besonders über die detailreichen Szenen aus dem Alltagsleben früherer Generationen. So wurde Geschichte für sie auf ganz besondere Weise lebendig.

Die Kinder erkundeten in kleinen Gruppen die Räume, stellten viele Fragen und fanden immer wieder spannende Details. Auch für das soziale Miteinander war der Ausflug ein großer Gewinn: Die Schüler*innen unterstützten sich gegenseitig, machten gemeinsame Entdeckungen und stärkten ihr Wir-Gefühl als Klassengemeinschaft.