Die Weihnachtsfeier der Grundschule

Am Nachmittag des Schulweihnachtsfestes kamen Kinder, Eltern, Verwandte und Lehrkräfte und schulisches Personal gemeinsam in festlicher Stimmung zusammen. Neben einer herzlich gestalteten Begrüßung durch die Schulleitung sorgte ein reichhaltiges Kuchenbuffet und gemütliches Beisammensein für eine warme Atmosphäre, in der sich alle willkommen fühlten.

An vielen Stationen konnten die Kinder kreativ tätig werden: Bienenwachskerzen, Tontöpfchen, Schneemänner-To-Go und liebevolle Weihnachtskarten entstanden unter Anleitung der Fachkräfte. Die Ergebnisse zeigten viel Fantasie und Freude am gemeinsamen Gestalten.

Draußen auf dem Schulhof gab es weihnachtlichen Spielspaß, während am Feuer Marshmallows langsam zu köstlichen Leckereien geröstet wurden. Das Feuer verbreitete eine gemütliche Atmosphäre und bildete einen zentralen Treffpunkt für Gespräche und Freude am Beisammensein.

Die Veranstaltung war rundum gelungen und näherte sich mit einem friedlichen, besinnlichen Abschluss dem Weihnachtsfest. Zu später Stunde sprach die Schulleitung die Teilnehmenden bedächtig an, bedankt sich für das Engagement und wünschte frohe Festtage

So spannend ist Beethoven!

Auch in diesem Schuljahr bleibt die Kooperation mit den Duisburger Philharmonikern eng: Frau Renzcikowski besucht in zeitlichen Intervallen die Klassen und bringt neue Impulse in den Unterricht. Begonnen hat das Schuljahr mit einer Schwerpunktsetzung von Herrn Hasselmann auf das Thema Beethoven.

Was zunächst unscheinbar schien – das Mahlen von Kaffeebohnen und das Kochen von Kaffee – erwies sich später als wichtiger Lernbaustein: Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in Beethovens Lebensumstände und die damalige Zeit, um seine Musik besser zu verstehen.

Weitere Themen umfassten die Hörproblematik des berühmten Komponisten. Die Klasse führte praktische Übungen durch, baute ein Hörrohr und hörte gezielt dem Tictak einer Taschenuhr zu, die der Musiklehrer aus der Westentasche zog. So wurde der Musikunterricht lebendig und greifbar, mit feinem Augenmerk auf die musikalischen Klänge Beethovens.

Die Kinder setzen Beethovens Pastorale bildnerisch um.

Sie verwenden passende Farbtöne und Bewegungen; das Fachwort dafür ist synästhetische Bildsprache.

Für die Gewitter-Episode entstehen dynamische Linienführung, Farbkontraste und kräftige Pinselstriche, die Spannung zeigen.

Vogelstimmen werden mit feinen Linien, Gelb- und Blautönen sowie rhythmischen Mustern dargestellt.

Es bleibt spannend, welche Inhalte die Kinder noch bis zum großen Beethovenstag im Februar und zur großen Aufführung im Mai erwarten.

Besuch der Kinderbackstube

Der Besuch der Bienenklasse in der Kinderbackstube des Backunternehmens Schollin war ein sehr erlebnisreiches Lernangebot, das die Schülerinnen und Schüler fußläufig von der Schule aus erreichen konnten. Vor dem Backen erklärte eine freundliche Mitarbeiterin den Kindern im sogenannten Kornwerdegang geduldig die Arbeitsprozesse, die bis zum Erhalt des Mehls notwendig sind. Dabei bekamen die Kinder Einblicke in den Weg der Rohstoffe, Vermahlung, Reinigung und Verpackung – Schritte, die oft hinter dem kulinarischen Endprodukt verborgen bleiben. An vielen Mitmachstationen hatten die Kinder die Möglichkeit, eigenständig Fragen zu stellen und die Abläufe praktisch nachzuvollziehen. Diese aktive Beteiligung regte tiefergehende Nachfragen an und förderte das naturwissenschaftliche Verständnis sowie das Alltagswissen rund ums Brot und Mehl.

Nach der Arbeit gab es ein gemeinsames Frühstück, das den Lerninhalt mit Alltagskompetenzen wie Sozialverhalten, Tischkultur und gesundem Essen verknüpfte. Die direkte, praktische Erfahrung in einer realen Backstube stärkte das Selbstwirksamkeitserleben der Kinder und schärfte ihr Bewusstsein für Qualität, Hygiene und Kooperation.

Die klare, anschauliche Vermittlung durch die Fachkräfte bietet Orientierung und Sicherheit. Die zahlreichen Mitmachstationen ermöglichen multisensorische Lernzugänge, die den individuellen Förderbedarf berücksichtigen. Die fußläufige Erreichbarkeit reduziert Barrieren und stärkt Selbstständigkeit. Die unmittelbare Verknüpfung von Theorie (Weg des Mehls) und Praxis (Mitmachen, Frühstück) fördert Motivation, soziale Kompetenzen und die Sprachentwicklung in authentischen Situationen.

Beispiele für Lernziele NRW Grundschule:

Biologische Vielfalt und Naturbeobachtung: Verständnis des Weges von Rohstoffen und deren Verarbeitung zu Lebensmitteln.

Sprache und Kommunikation: Beschreiben von Arbeitsabläufen, fachbegriffsbezogene Kommunikation in der Gruppe.

Mathematik/ALLGEMEIN: Mengen- und Zeitverständnis beim Abmessen von Zutaten und Ablaufzeiten.

Gesundheit und Ernährung: Bedeutung ausgewogener Ernährung und Hygieneregeln beim Umgang mit Lebensmitteln.

Diese Lernchance verbindet Alltagskompetenz, Naturwissenschaft und Sprachförderung in einer inklusiven, praxisnahen Lernumgebung.

Lesung von Alina Gries – Kooperation mit den Wirtschaftsbetrieben

Am heutigen Tag fand in der Stadtteilbibliothek Vierlinden eine Lesung der Autorin Alina Gries statt. Sie stellte den Schülerinnen und Schülern der Alfred-Adler-Schule ihr Bilderbuch „Egon Eichhorn und der wilde Müll im Wald“ vor. Das liebevoll illustrierte Buch erzählt die Geschichte des Eichhörnchens Egon, das seinen Wald erkundet und dabei auf Müll stößt, der von Menschen achtlos hinterlassen wurde. Anhand von Egons Erlebnissen erfahren die Kinder, welche Folgen Müll für die Tiere und ihren Lebensraum haben kann. Die lesung unterstützt das Verständnis für das Thema „Müll in der Umwelt“. Vorlesen erleichtert die Auseinandersetzung mit umweltbezogenen Themen.

Die Lesung wurde von den Wirtschaftsbetrieben unter der Leitung von Frau Gaß organisiert. Das Team der Stadtteilbibliothek stellte den Raum zur Verfügung und unterstützte die Veranstaltung. Beide Institutionen pflegen eine enge Kooperation mit der Förderschule und verfolgen gemeinsam das Ziel, Kindern wichtige gesellschaftliche Themen anschaulich und erfahrbar zu machen.

Für Grundschüler ist die Beschäftigung mit dem Thema Müll von besonderer Bedeutung. In diesem Alter entwickeln Kinder ein grundlegendes Verständnis für ihre Umwelt und lernen, Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen. Geschichten wie die von Egon Eichhorn vermitteln auf kindgerechte Weise, wie wichtig ein bewusster Umgang mit Natur und Ressourcen ist. Die Lesung bot den Schülerinnen und Schülern daher nicht nur ein ansprechendes Leseerlebnis, sondern auch wertvolle Impulse für nachhaltiges Verhalten und Umweltbewusstsein.

Wie haben einen Plan!

…wir haben genauer gesagt nun einen „Pflanzplan“.Dank der Unterstützung durch einen Umweltscheck des Landes Nordrhein-Westfalen konnte auf dem Schulgelände erfolgreich eine Streuobstwiese angelegt werden. Ziel des Projekts war es, einen vielfältigen Lebensraum zu schaffen, der sowohl der Natur als auch der Umweltbildung von Schülerinnen und Schülern dient.

Im Rahmen der Maßnahme wurden insgesamt sieben Obstbäume fachgerecht gepflanzt. Ergänzt wurde die Pflanzung durch weitere heimische Sträucher und Büsche, die zur ökologischen Vielfalt beitragen und zahlreichen Tierarten Nahrung und Unterschlupf bieten. Ein Informationsschild informiert interessierte Besucherinnen und Besucher sowie Schulklassen über den Lebensraum Streuobstwiese, seine Bedeutung für den Natur- und Artenschutz und die dort vorkommenden Pflanzen- und Tierarten.

Zusätzlich wurden weitere naturnahe Elemente integriert, um den neu geschaffenen Lebensraum zu bereichern. Dazu zählen eine Benjeshecke, mehrere Totholzinseln sowie zahlreiche unterschiedliche Vogelnisthilfen. Diese Strukturen fördern insbesondere Insekten, Vögel und Kleinsäuger und erhöhen die ökologische Wertigkeit der Fläche erheblich.

Mit großer Spannung blicken alle Beteiligten auf das kommende Jahr. Von der Blüte im Frühjahr bis zur Ernte im Herbst wird sich zeigen, welches Bild die Streuobstwiese entwickeln wird und welche Tiere sich in naher Zukunft auf dem Schulgelände ansiedeln. Die Streuobstwiese wird somit nicht nur ein wichtiger Beitrag zum Naturschutz sein, sondern auch ein lebendiger Lernort für die Schulgemeinschaft.

Kreatives Schulprojekt: Ein Comic gegen Antisemitismus

Im Rahmen eines schulischen Antisemitismusprojekts ist in den vergangenen Monaten ein ganz besonderes Produkt entstanden: ein selbst entwickeltes Comicheft, das sich auf kreative und zugleich tiefgründige Weise mit einem hochaktuellen und anspruchsvollen Thema auseinandersetzt.

Dank großzügiger Fördergelder konnte das Comicheft professionell gedruckt werden. An der Umsetzung waren Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen beteiligt, die ihre unterschiedlichen Ideen, Perspektiven und Fähigkeiten in das Projekt eingebracht haben. Gerade diese jahrgangsübergreifende Zusammenarbeit hat das Projekt besonders bereichert.

Die Arbeit stellte alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Zum einen erforderte das Thema Antisemitismus ein hohes Maß an Sensibilität, Reflexionsfähigkeit und inhaltlicher Auseinandersetzung. Zum anderen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit neuen Medien und setzten erstmals auch digitale Werkzeuge sowie KI-gestützte Anwendungen ein. Der kreative Prozess verlangte daher nicht nur inhaltliches Engagement, sondern auch Mut, Offenheit und Lernbereitschaft im Umgang mit neuen Technologien.

Umso größer ist nun die Freude über das gelungene Ergebnis: Alle Beteiligten sind sehr stolz auf das entstandene Comicheft. Über den genauen Inhalt soll an dieser Stelle bewusst nicht zu viel verraten werden – schließlich möchten die Schülerinnen und Schüler ihr Werk selbst noch für 5 € pro Exemplar verkaufen.

So viel sei jedoch gesagt: Die im Comic erzählte Geschichte ist bewegend, nachdenklich stimmend und zugleich sehr lehrreich. Es lohnt sich in jedem Fall, ein Heft zu erwerben und damit nicht nur ein außergewöhnliches Schülerprojekt zu unterstützen, sondern auch ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen.

Die Sanierung geht weiter

Juhu! Wir freuen uns jedes mal, wenn endlich mal wieder ein Baufahrzeug oder ein Handwerker den Weg zu uns findet, um die Sanierung voranzubringen. Wir freuen uns, dass mittlerweile viele Teilbereiche saniert sind: Die Dächer sind wieder dicht. Die Klassen haben Strom, Wasser, Licht und auch digital funktioniert alles. Wir haben sogar wieder ’normale‘ Toiletten. Allerdings schiebt sich die Restsanierung viel zu langsam durch unseren Schulalltag. Unser Wunsch fürs neue Jahr: Endlich alle Arbeiten erledigt. Keine Baufahrzeuge mehr. Weg mit den Bauzäunen und gesperrten Spielbereichen.

Der Lebkuchenmann

In der Vorweihnachtszeit besuchten drei Grundschulklassen die Schultheatervorstellung „Lebkuchenmann“ im Theater Duisburg. Für den Transport sorgte der Kulturbus, sodass die Kinder sicher und pünktlich zur Aufführung kamen. Das junge Publikum ließ sich mitreißen und feierte die Schauspielerinnen und Schauspieler intensiv, besonders den Lebkuchenmann.

Die Inszenierung verband Fantasie, Musik und Bewegung zu einem lebendigen Küchenabenteuer: Ein heiserer Herr von Kuckuck, der von Fräulein Pfeffer und Herr Salz um Hilfe gebeten wird, der abenteuerliche Auftritt des Lebkuchenmanns, sowie die Live-Cello-Musik, die die Stimmung eindrucksvoll untermalte. Die Darsteller nutzten spielerische Mittel, um Werte wie Kooperation, Mut und Kreativität erfahrbar zu machen.

Lehrplanbezug NRW (Grundschule):

Literatur/Kunst: Wahrnehmen, Beschreiben und Interpretieren von theatrale Produkten; Grundlagen der Musik- und Bewegungskunst; Zusammenspiel von Bild, Ton und Bewegung.

Sachunterricht/Sozialkompetenz: Kooperation, Hilfsbereitschaft, Konfliktlösung und Gemeinschaftserlebnis.

Sprachförderung: sinnentnehmendes Zuhören, Wortschatzarbeit rund um Theaterbegrifflichkeiten.

Die Schule freut sich über dieses bereichernde Erlebnis, das Fantasie anregt, die Gemeinschaft stärkt und die Vorfreude auf die Weihnachtszeit fördert.

Hurra, Hurra, der Nikolaus ist da!

Der Nikolaus ist eine freundliche Figur, die Kinder an gute Taten und Hilfsbereitschaft erinnert. In die Alfred-Adler-Schule kam der Nikolaus in die Klassen 1 bis 5.

Aus dem goldenen Buch las der Nikolaus auf kindgerechte Weise die passenden Worte über die positiven Taten der Schülerinnen und Schüler. Jede Anerkennung war kindgerecht formuliert, z. B. zu Eigenschaften wie Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Geduld oder Mut im Miteinander.

Nach dem Vorlesen durfte jedes Kind aus dem großen Geschenkesack etwas auswählen. Die Freude war groß, und die Kinder fühlten sich gesehen und gewertschätzt. Der Besuch stärkte das Selbstvertrauen der Kinder und ermutigte sie zu weiteren positiven Handlungen im Schulalltag.

Konfessionsübergreifend hat das Feiern des Nikolausfestes eine verbindende Bedeutung: Es betont Werte wie Nächstenliebe, Respekt und Gemeinschaft, ohne religiöse Zugehörigkeit zu bestimmten Glaubensrichtungen zu fordern. In der inklusiven Schulumgebung wird damit eine respektvolle, gemeinsame Tradition geschaffen, die allen Schülerinnen und Schülern Orientierung, Freude und Zugehörigkeit schenkt.

Begegnungen, die berühren

Manche Momente sind es wert, festgehalten zu werden. So dachte sich auch Frau Öztürk, die die Alfred-Adler-Schule vor kurzem besuchte, um an der von Otter- und Bienenklasse organisierten Lesung der Kinderbuchautorin Liza Szabo teilzunehmen. Wir berichteten hier. Bei dieser Gelegenheit wurde Frau Öztürk zu einem Text inspiriert:

Der Autor Martin Baltscheit wiederum zeichnete dazu dieses eindrucksvolle Bild:

Vielen Dank an Frau Öztürk und Herrn Baltscheit!