Der erste Projekttag von „Unsere kleine Farm III – Gesund aufwachsen im Duisburger Norden“ führte die Schülerinnen und Schüler der Alfred-Adler-Schule auf den Bauspielplatz Neumühl. Zunächst erkundeten die Kinder gemeinsam mit ihren Lehrkräften den Hof und lernten die neue Umgebung kennen. Ein besonderes Highlight waren die beiden Esel Fiet und Ella, die von Frau Sense und Frau Witt in einem Transporter auf den Bauspielplatz gebracht wurden.
Mit einem abwechslungsreichen Programm ermöglichten Frau Sense und Frau Witt den Schülerinnen und Schülern, erste vorsichtige Kontakte zu den Eseln aufzubauen. Dabei wurden wichtige Verhaltensregeln im Umgang mit den Tieren besprochen und gemeinsam erprobt. Die Kinder erfuhren, dass es beim Kontakt mit einem Tier auf Ruhe, Geduld, Rücksichtnahme und gegenseitiges Vertrauen ankommt. Gleichzeitig bot die Begegnung mit Fiet und Ella viele Anlässe, sich mit den eigenen Gefühlen und Verhaltensweisen auseinanderzusetzen.
Die Schülerinnen und Schüler ließen sich sehr gut auf die neue Situation ein und nahmen das Programm mit großer Offenheit und Interesse an. Manche Kinder gingen zunächst vorsichtig auf die Esel zu, fassten zunehmend Vertrauen und konnten eigene Unsicherheiten überwinden. Gerade diese Erfahrungen machten die Begegnung mit den Tieren zu einer wertvollen Erfahrung für die Resilienzförderung. Die Kinder konnten erleben, dass Mut, Geduld und das Überwinden kleiner Herausforderungen zu mehr Selbstvertrauen führen können.
Auch die begleitenden Lehrkräfte Frau Weyers und Frau Dr. Yahya hatten die Möglichkeit, Fiet und Ella näher kennenzulernen und die besondere Wirkung des Kontakts mit den Tieren selbst zu erfahren. Der erste Projekttag war damit ein gelungener Auftakt: Die Begegnung mit den Eseln förderte emotionale und soziale Kompetenzen, stärkte das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und schuf eine wertvolle Grundlage für die kommenden gemeinsamen Projekttage. (L.Y.)



