Das Leder- und Gerbermuseum in Mülheim

Am 14. April nahmen zwei Klassen der Primarstufe an einer altersgerechten Führung teil, die sich nach den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler richtete und den Werkstoff Leder, seine Entstehung und die Arbeitsschritte näherbrachte.

Die Kinder erfuhren, wie Leder vom Tier zur Gerberei entsteht, welcher Rolle das Tier bzw. der Kuh dabei zukommt, und welche Schritte nötig sind, um Leder herzustellen. In praktischen Übungen hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich mit Herkunft, Verarbeitung und Anwendungen auseinanderzusetzen.

Zum Abschluss fertigte jedes Kind eine eigene kleine Lederarbeit als Mitnehmobjekt, wodurch Feinmotorik und sensorische Wahrnehmung gefördert wurden.

Begleitet wurde der Besuch von Lernzielen aus dem Lehrplan Grundschule NRW, die Naturwissenschaften, Sachunterricht und Kunst/Werken sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) umfassen, wobei der Fokus auf Materialeigenschaften, Produktionsprozessen, verantwortungsbewusstem Umgang mit Ressourcen und nachhaltigem Konsum lag. Die ESE-Förderung zeigte sich in der Strukturierung sinnstiftender Lern- und Arbeitsprozesse in einer außerschulischen Lernumgebung, in der kleine Gruppen individuelle Förderung, Teilhabe und Selbstwirksamkeit unterstützen.

Die Kosten für die Busfahrt wurde von „Heimattouren“ finanziert.