Weihnachtszauber in der Grundschule

Feierliche Stimmung und fröhliche Momente

Wenn sich Schüler:innen gemeinsam mit Eltern, Geschwistern, Lehkräften und vielen weiteren Teammitgliedern der Schulgemeinde zum gemeinsamen singen, basteln und Plätzchen essen in der Schule treffen, dann ist es wieder soweit: das Weihnachtsfest der Grundschüler findet statt.

Auf der Gitarre stimmt der Schulleiter Herr Marienfeld das Lied von den dicken roten Kerzen an und alle singen besinnlich mit. Die Klassen tragen kleine Gedichte vor. Dann geht es zum vergnüglichen und gemütlichen Teil über.

Über 10 Kreativ- und Bastelstationen waren vorbereitet und wurden sehr gut angenommen. Da wurden Karten und Schneemänner gebastelt, Gesichter geschminkt und Buttons hergestellt, Nelkenorangen verbreiteten einen herlichen Duft und aus jedem Raum Klang weihnachtliche Musik und überall leuchteten Kerzen und Lichterketten. Auf dem Schulhof knisterte ein Feuer über dem Marshmalows an langen Stöcken schmolzen, bevor sie zwischen Keksen im Mund der Kinder verschwanden.

Im Café trafen sich die Eltern zu Kaffee und Kuchen und um sich mit anderen Familen oder Lehrkräften auszutauschen. Der Tisch war reichlich gedeckt, weil alle die gekommen waren Selbstgebackenes mitgebracht hatten.

Vielen Dank an alle Betiligten, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben!

Ox und Esel – die Weihnachtsgeschichte mal ganz anders erzählt

Als der Ochse nach getaner Schwerstarbeit zurück in seinen Stall kommt, findet er in seiner Futterkrippe ein schreiendes Bündel. Er fühlt sich dadurch empfindlich gestört. Und von den Eltern ist weit und breit nichts zu sehen. Esel muss her! Aber nie ist er da, wenn man ihn braucht. Und als er kommt, ergreift er natürlich Partei für das kleine Baby. Aber das Kind muss weg – und plötzlich sind überall Soldaten. Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte mit viel Spaß und Witz, aber auch voller Poesie und Nachdenklichkeit!

Die Kinder der Grundschule erhielten heute eine Theatervorstellung. Da die eigene Turnhalle wegen Bauarbeiten geschlossen war, zogen die Schüler:innen in die Aula der benachbarten Grundschule um, um das Stück dort anzuschauen. Vielen Dank an die Don Bosco Schule für diese Möglichkeit.
Allen hat die Vorstellung viel Freude bereitet, sowohl die unterhaltsamen als auch die nachdenklichen Momente.

Vielen Dank auch an die Schauspieler vom KOMMA Theater, die das mittlerweile in Duisburg zum Kult gewordene Theaterstück dargeboten haben!

Weihnachtslieder, Tannenzweige und Plätzchenduft

Die Schulgemeinde der Alfred Adler Schule stimmt sich gemeinsam auf die Weihnachtszeit ein. Es ist eine beliebte Tradition, dass sich die Grundschulklassen in der Adventszeit immer montags zum gemeinsamen Singen verabreden. Unter einem riesigen Adventskranz versammeln sich dann alle Kinder feierlich und stimmen gemeinsam Weihnachtslieder an. Auch in den Klassen herrscht ein emsiges Treiben z. B. backen die Schülerinnen und Schüler der Bienenklasse Plätzchen und schmücken ihre Klasse.

Damit diese weihnachtliche Vorfreude auch von der Schule in die Familie nach Hause getragen wird, gestalten die Jungen und Mädchen mit frischem Tannengrün funkelnde Gestecke.

In den kommenden Tagen haben die Lehrer:innen noch viele weitere Aktionen geplant. So wird es ein weihnachtliches Theaterstück geben und auch ein kleines Weihnachtsfest, zu dem auch die Eltern geladen sind, stattfinden.

Einige Klassen haben bereits den Weihnachtsmarkt besucht. Auch ein Ausflug in die Kinderbackstube von Schollin haben einige Klassen geplant.

2000€ vom Umweltministerium für einen Bienenlehrpfad

Frau Dr. Yahya beantragte für die Alfred Adler Schule die Förderung und erhielt für die Projektidee „Bienenlehrpfad“ den Zuschlag für einen der begehrten Umweltschecks. Mit bis zu 1.000 Umweltschecks „Naturschutz Nordrhein-Westfalen“ in Höhe von jeweils 2.000 Euro bietet das Umweltministerium Nordrhein-Westfalen eine neue unbürokratische Unterstützung für Projekte im Natur- und Artenschutz. Neben der Anlage und Pflege von Lebensräumen sind dabei zum Beispiel auch Angebote zur Naturschutzbildung und Öffentlichkeitsarbeit förderfähig.

Gemeinsam mit der Kollegin Frau Weyers betreibt sie die schuleigene Imkerei. Nun soll ganzjährig für alle Schulklassen und auch für benachbarte Schulen und Kindergärten ein kindgerechter Lehrpfad zum Thema „Honigbiene“ angelegt werden. Ein Highlight wird dabei ein Schaukasten sein, in dem ein echtes Bienenvolk zu beobachten sein wird. Bereits jetzt leben Bienenvölker im Bienengarten der Schule. Diese besonderen Haustiere wecken bei den Schüler:innen stets großes Interesse und Neugier auf Fragen rund um die Natur und die Umwelt.

Mercator auf dem Weihnachtsmarkt

Die Grundschüler:innen der Alfred Adler Schule begaben sich auf eine ganz besondere Entdeckungsreise durch das Kultur- und Stadthistorische Museum, um in der Schatzkammer Landkarten und Globen zu bestaunen. Intensiv und mit großem Interesse informierten sich die Kinder über das Leben und die besonderen Entwicklungen Mercators.

Gerhard Mercator zählt wohl zu den bekanntesten Menschen, die in Duisburg gelebt haben. Noch heute sind seine Arbeiten, die er als Kartograf geleistet hat von besonderer Bedeutung.

An den Museumsbesuch schloss sich ein Besuch der Salvatore Kirche an, in der die Grabstätte von Gerhard Mercator gelegen ist. Vorbei am Rathaus wanderten die Schüler:innen zum Abschluss ihres Tagesausfluges direkt zum Riesenrad, auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt. Bei einer Fahrt, mit dem festlich leuchtenden Gefährt, konnten die Kinder mit ihren Lehrerinnen einen außergewöhnlichen Blick über die Stadt Duisburg gewinnen. Alle waren sich einig, dass sich der Besuch von Museum und Weihnachtsmarkt vollends gelohnt hat.

MaKey, MaKey !

Das MaKey MaKey-Board ist eine kleine Platine, mit dem sich leitfähige Objekte in Computertasten umwandeln lassen. Innerhalb kürzester Zeit lassen sich damit kreative, auf Berührungen reagierende Installationen herstellen: Musikinstrumente, Computerspiele und vieles mehr! Im Rahmen einer schulinternen Fortbildung lernten die Lehrkräfte der Alfred Adler Schule das Board kennen und darüber hinaus erfuhren sie auch, wie mit der Software Scratch kleine PC Programme „geschrieben“ werden.

Das Kollegium hat es sich zur Aufgabe gemacht in diesem Schuljahr durch die Teilnahme am „digi:schools“- Projekt sich intensiv mit digitalen Medien auseinanderzusetzen. Die Schulung vor Ort wurde von der Trainerin Barbara durchgeführt. In den kommenden Wochen werden die Lehrer:innen, die an der Fortbildung teilgenommen haben Unterrichtskonzepte rund um das digitale Tool planen und erproben, denn: Mit MaKey MaKey lassen sich Kompetenzen in den Bereichen Medien und Informatik, Technisches Gestalten, Natur und Technik, Musik, Bewegung und Sport sowie überfachliche Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Sozialkompetenz erlernen.

Ein Ritterschlag für die „Bienen“ – Besuch des Siegfriedmuseums in Xanten

Die Schüler:innen der „Bienenklasse“ besuchten das Siegfried Museum. Frau Yahya hatte dort die Schulklassenführung „Vom Knappen zum Ritter“ gebucht.

Das Museum befindet sich im Zentrum der historischen Altstadt, im Schatten des Domes. Der Besuch ist ein Streifzug durch die Geschichte. Auf zum Teil überbauten historischen Gebäuderesten beherbergt das Museum Ausstellungsstücke aus 600 Jahren Nibelungenrezeption und zeigt ein dramatisches Bild jeder einzelnen Epoche. Im Eingangsbereich sind Reste der altehrwürdigen Bischofsburg zu entdecken. Vom rekonstruierten Mitteltor führt ein historischer Verbindungsgang zum mächtigen Meerturm, der ursprünglich zur spätmittel­alterlichen Stadtbefestigung gehörte und als Gefängnis diente.

Auf Schafsfellen saßen die Kinder vor dem Kamin des Siegfriedsaals und lauschten den Erzählungen der Museumspädagogin, anschließend schlüpften die Jungen und Mädchen in historische Gewänder, durchwanderten die Ausstellungsräume und den geheimnisvollen Tunnel, stets darauf bedacht hoffentlich keinen Drachen anzutreffen.

Obwohl es einigen sichtlich schwer fiel die „Tugenden“ eines Ritters einzuhalten, erhielten alle zum Abschluss des Museumsbesuchs einen Ritterschlag und eine Urkunde.

Wo schläft man im All?

„Warum kann man im All nicht atmen?“, „Wie kommt man zurück zur Erde?“, „Wieso fliegt man im All?“ und besonders „Wieso fliegen Menschen INS All?“

Das waren die Fragen, die am Anfang einer ausführlichen Forschungsreihe an der Alfred-Adler-Schule standen. Wie und warum die Raumfahrt unser alltägliches Leben auf der Erde beeinflusst, zum Beispiel durch die Entwicklung immer kleinerer Computer und GPS-Systeme wurde genauso untersucht wie die Frage nach dem eigenen Phantasie-Planeten. Teamarbeit und Spaß kamen natürlich dabei auch nicht zu kurz, wie das Musikvideo der OGS der Alfred-Adler-Schule beweist!

Musikvideo der OGS

Essen wie im Weltall!

Hier kommt ihr zur Webseite „Die Alfred Adler Schule im All“!

Schreckensszenario in der Schulimkerei

Die Bienen der Alfred-Adler-Schule kämpfen ums Überleben

Die Schulimkerei der Alfred-Adler-Schule ist in Aufruhr: Es sind Bienenvölker verschwunden und gestorben und der Grund ist besorgniserregend. Die asiatische Hornisse, eine invasive Art, hat sich als gefährlicher Feind der heimischen Honigbienen entpuppt. Reporter Leon spricht mit Unterstützung von Reporter Ben und Gast-Reporter Yannik im Interview mit Frau Weyers über die dramatischen Auswirkungen der Hornissenangriffe, die Bedeutung der Schulimkerei und die Frage, was wir alle tun können, um unsere fleißigen Bienen zu schützen.

Reporter Leon: „Was genau ist den Bienen passiert?“

Frau Weyers: „In den Herbstferien sind Frau Yahya und ich hier zu den Bienen gekommen und haben festgestellt, dass ein Bienenvolk komplett weg war. Also alle Bienen waren weg und wir haben sie nicht gefunden. Da haben wir geforscht und später gemerkt, dass Hornissen fliegen und zwar keine Hornissen, die hier in Deutschland zu Hause sind, sondern asiatische Hornissen, die sich hier immer mehr verbreiten.“

Reporter Leon: „Und warum haben die Hornissen angegriffen?“

Frau Weyers: „Man kann das nicht unbedingt Angriff nennen. Die Hornissen müssen ja auch was fressen, um zu leben. Das sind ja auch Insekten und die essen gerne Bienen und andere Insekten. Und dann sahen sie unser Bienenvolk. Vielleicht war das Bienenvolk vorher schon ein bisschen schwach und dann haben die Hornissen gedacht: Das ist ja wie ein Buffet für uns.“

Reporter Leon: „Wie sind die asiatischen Hornissen hierhingekommen?“

Frau Weyers: „Die wurden vermutlich irgendwie eingeschleppt. Vielleicht war eine auf einem Schiff aus China oder in einem Flugzeug in einer Kiste. Und dann verbreitet sie sich hier ganz schnell, weil die Insekten in Deutschland, die können sich nicht so gut verteidigen gegen die asiatische Hornissen. Gegen die heimische Hornisse können sich unsere Insekten hier gut verteidigen. Aber nicht von einem aus einem anderen Land. Da haben sie Schwächen. Dann ziehen sie sich zurück.“

Reporter Leon: „Wo sind die Hornissen denn gerade?“

Frau Weyers: „Das Hornissen-Nest? Das ist die große Frage. Und das wäre schön, wenn der Adler Report dieses Interview überall teilt. Denn wir suchen das Nest im Moment. Es kommt auch demnächst ein Schädlingsbekämpfer und sucht mit. Aber die Hornissen können bis zu 3 km fliegen. Und es kann gut sein, dass das Nest auch 3 km entfernt ist. Es wäre total toll, wenn jemand das Nest finden würde.“

Reporter Leon: „Wie geht es den Bienen gerade?“

Frau Weyers: „Es sind zwei Bienenvölker tot. Die haben wir leider verloren. Und wir haben versucht, die anderen beiden Völker zu stärken.“

Reporter Leon: „Was könnten wir tun, damit das nicht noch mal passiert?“

Frau Weyers: „Wir Imkerinnen müssen jetzt unbedingt die Bienen stärken. Die müssen immer genug Futter haben. Die müssen immer genug Platz haben. Und wir müssen aufpassen, dass wir die Völker gegen die Varroa-Milbe, der eigentlich größte Feind für die Bienen hier in Deutschland, schützen und behandeln.

Reporter Leon: „Vielen Dank für das Interview!“

Zeig mir dein Lieblingsspielzeug!

Die Bienenklasse der Alfred Adler Schule machte sich mit ihren Lieblingspielzeugen im Gepäck zu Fuß auf den Weg nach Dinslaken, um zu erfahren womit die Kinder „früher“ gespielt haben. Das Museum Voswinckelshof in Dinslaken bietet für Schulklassen verschiedene museumspädagogische Programme an.

Als Einstieg in den Museumsvormittag durften die Kinder der Museumspädagogin Frau Hamelmann ihr Lieblingsspielzeug vorstellen. Im Anschluss erkundeten alle gemeinsam die Museumsvitrienen und Ausstellungsstücke genau. Immer wieder durfte auch gespielt werden. Die Kreativität und Geschicklichkeit der Schüler:innen wurde beim abschließenden Basteln eines Wurfspiels gefordert und gefördert.

Zufrieden machten sich Lehrerinnen und Schüler auf den Heimweg, der durch eine Tasse warmen Kakao in einer Bäckerei versüßt wurde.