Alle Jahre wieder – Besuch der Streuobstwiese

50 Grundschülerinnen und Grundschüler der Alfred Adler Schule besuchten den Kleingartenverein Sonnenschein und erhielten die Gelegenheit, Äpfel auf einer Streuobstwiese zu ernten. Die Kinder sammelten wertvolle Praxiserfahrung rund um Obstbau, Ernte und Verarbeitung. Ein Höhepunkt war das gemeinsame Pressen von Apfelsaft, der direkt vor Ort frisch genossen wurde. Begleitet von Lehrkräften und Helferinnen entwickelten sich fröhliche Spielimpulse, kooperatives Tun und ein gemeinsames Frühstück, das für eine positive Lernatmosphäre sorgte.

Am praktischen Tun konnte viel gelernt werden, was sich auch in den Lehrplänen NRW findet:

Sachunterricht: Naturbeobachtung, Lebensräume von Obstgehölzen, ökologische Zusammenhänge, Sortierkriterien und Grundlagen zum Obstbau.

Deutsch: Sprachförderung durch Beschreiben von Abläufen, fachbezogene Begriffe und erhobene Ergebnisse.

Mathematik: Mengenverständnis, Zählen, Sortieren, einfache Messungen (z. B. Mengen von Äpfeln).

Sozial-emotionale Kompetenzen:

Kooperation und Teamfähigkeit beim gemeinsamen Ernten, Sortieren und Transportieren.

Kommunikationsfähigkeit, Absprachen und Rollenverteilung (Ernten, Pressen, Verpflegung).

Empathie, Hilfsbereitschaft und Konfliktlösungsfähigkeit im Gruppenprozess.

Selbstwirksamkeit, Selbstwertgefühl und Motivation durch eigenständige Aufgaben und Erfolgserlebnisse.

Zugehörigkeitsgefühl zur Gemeinschaft und Verantwortungsübernahme für die Umwelt.

Der Besuch verdeutlichte, wie praxisnahe Lerngelegenheiten im Freien zentrale Lernziele des NRW-Curriculums praxisnah verankern und zugleich soziale Kompetenzen stärken.

Wir freuen uns schon auf den Besuch der Streuobstwiese im nächsten Jahr!

Neues aus der Schulimkerei

Heute war das Social-Media-Team von Duisburg Kontor bei unserer Schulimkerei zu Gast. Die Schülerinnen und Schüler der Bienenklasse bereiten sich nämlich auf etwas ganz Besonderes vor: Schon bald werden sie ihren eigenen Schulhonig auf dem Markt verkaufen!

Mit viel Stolz erzählten die Kinder dem Team, was sie bereits alles über Bienen, Imkerei und Honig gelernt haben. Es war ein spannender Tag – und die Vorfreude auf den ersten Verkaufsstand wächst von Tag zu Tag!

Herzliche Einladung! Am 24. September wird der Schulhonig auf dem Wochenmarkt in Walsum – Vierlinden verkauft!

Fortschritte bei der Einrichtung einer Streuobstwiese

Fortschritte bei der Einrichtung der Streuobstwiese auf dem Schulgelände.

Unser neues Streuobstwiesen-Projekt wird durch einen Umweltscheck finanziert. Die Bepflanzung ist für November vorgesehen. Im hinteren Bereich der Schule entsteht eine großzügige Wiese, die sich hervorragend als Lernort eignet.

Frau Dr. Yahya und Frau Weyers führen das Projekt federführend mit ihrer Schulklasse durch. In enger Abstimmung mit den Kindern wurden passende Pflanz- und Pflanzmaterialien ausgewählt .

Geplant sind alte Apfel- und Birnensorten, Kirschen- und Pflaumenbäume, ein Quittenbaum, ein Mispelbaum sowie blühende Büsche und Hecken. Die Vielfalt der Sorten bietet Lebensraum und Lernchancen zugleich: Von Beginn an können die Schülerinnen und Schüler die Entwicklung ihrer Pflanzen beobachten und erleben.

Die Streuobstwiese kann direkt durch das Fenster des Klassenzimmers beobachtet werden. So entsteht ein lebendiger Lernort, der täglich neue Impulse liefert und Natur- statt Theorie pur erlebbar macht.

Das wachsende Grün und die ersten Früchte: Kirschen, Äpfel, Zwetschgen, Mispeln und Quitten werden im Verlauf des Jahres sichtbar. Ziel ist es, die Entwicklung der Pflanzen- und Tierwelt auf der Streuobstwiese mit allen Sinnen zu erfahren und in den Unterricht zu integrieren.

Die Streuobstwiese vernetzt angrenzende Lebensräume und bietet zugleich der schuleigenen Honigbiene eine sichere Nahrungsquelle. So verbinden wir Biodiversität mit Schule und Praxis.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern den Lernort Streuobstwiese zu einem lebendigen Bestandteil unserer Schule zu machen. Bleiben Sie dran für weitere Updates zu Pflanzterminen, Pflegeschritten und ersten Ernteergebnissen.

#lassmallesen

Die Alfred Adler Schule nimmt am Projekt #lassmallesen teil, um Lesefreude, Sprachkompetenz und eigenverantwortliches Handeln der Schülerinnen und Schüler zu fördern.

Die Schüler organisieren eine Autorenlesung mit ihrer Lieblingsautorin, wodurch sie Anlässe schaffen, sich intensiv mit Texten auseinanderzusetzen, zuzuhören zu lernen und respektvoll zu diskutieren.

In einer fairen Abstimmung wählten die Schülerinnen und Schüler das Buch Marie Bot als Lektüre für die Veranstaltung. Die Abstimmung erfolgte transparent und demokratisch, sodass jede/r Beteiligte eine Stimme hatte.

Die Vorbereitung umfasst die Festlegung von Termin und Ort, die Koordination mit der Autorin Liza Szabo, Anfragen zu Lesepausen, Q&A-Segmenten und Barrierefreiheit, sowie die Erstellung eines Begleitmaterials, das den Lernprozess unterstützt.

Ziel ist es, Schreib- und Lesekompetenzen zu stärken, das Verständnis für literarische Figuren und Handlungen zu vertiefen und das Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler im öffentlichen Auftreten zu fördern.

Die Schule legt Wert auf eine inklusive Organisation, bei der alle Teilnehmenden fair einbezogen werden und die Veranstaltung sowohl für die Lernenden als auch für die Autorin ein positives Erlebnis wird.

Leseförderung in der Grundschule ist von zentraler Bedeutung: Sie schafft Grundlagen für Sprachkompetenz, Ausdrucksfähigkeit, kritisches Denken und schulischen Erfolg. Gute Lesekompetenz unterstützt Lernen in allen Fächern und stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder.

In Nordrhein-Westfalen ist die Leseförderung im Lehrplan fest verankert, wodurch Schulen klare Orientierungen besitzen, wie Lesen systematisch und nachhaltig gefördert wird. Dies erleichtert die Umsetzung von Projekten wie #lassmallesen im schulischen Alltag und gewährleistet eine konsistente Förderung.

Vorbereitung der Bienenvölker für den Winter

In unserer Schulimkerei arbeiten Imkerinnen zusammen mit Schülerinnen und Schülern daran, die Bienenvölker fachgerecht auf den Winter vorzubereiten. Zentral ist die gründliche Vorbereitungsphase: Prüfung der Waben, Entfernung alter Brut- und Honigwaben, saubere Beutengestaltung und die Kontrolle der Varroa-Behandlung nach geltenden Richtlinien.

Wichtige Schritte aktuell: Kontrolle des Honigraums, sichere Varroa-Bekämpfungsmaßnahmen nach modernsten Standards, Reinigung der Honigräume und Vorbereitung der Völker auf die kalte Jahreszeit. Die Arbeiten erfolgen behutsam, tierschutzkonform und transparent dokumentiert.

Die Bienenbestände werden fachkundig beobachtet, um frühzeitig Auffälligkeiten zu erkennen. Danach planen wir die Einführung der Winterbienen, das Zählen der Winterbienen und weitere notwendige Maßnahmen, um einen starken Start in den Frühling zu ermöglichen.

Die Schülerinnen und Schüler lernen Verantwortung für das Wohlergehen der Bienen zu übernehmen: regelmäßige Kontrollen, korrekte Arbeitsweisen und das respektvolle Arbeiten mit den Tieren stehen im Mittelpunkt.

Unsere Imkerinnen vermitteln aktuelles Fachwissen rund um Bienengesundheit, Hygienestandards und Bestäubungsleistungen. Durch praxisnahe Übungen entwickeln die Jugendlichen ein solides Verständnis für ökologische Zusammenhänge und nachhaltige Honigproduktion.

Einschulungsfeier 2025

Bei schönem Wetter versammelten sich alle Grundschüler*innen auf der Wiese. Nach einem gemeinsamen Lied und einem kurzen Showprogramm begrüßte der Schulleiter Herr Marienfeld Eltern und Kinder und hielt eine motivierende Rede für die neuen Schulkinder.

Anschließend wurden die neuen Schülerinnen und Schüler einzeln aufgerufen und begrüßt. Danach verbrachten die Kinder gemeinsam mit den Lehrkräften ihre erste Schulstunde in der Klasse, während die Eltern im von der Otterklasse betreuten Elterncafé bei Kaffee und Kuchen sowie Kennlerngesprächen gespannt auf die Rückkehr ihrer Kinder warteten.

Auch der Honig der Schulimkerei und das schuleigene Brotbackbuch „Das Brot der Europäer“ wurde verkauft.

Fazit: Es war ein rundum gelungener Auftakt in das Schuljahr 2025/2026.

Varieté „Fliegende Füchse“

In einem spannenden und bunten Event haben die Kinder unter der Leitung ihrer Klassenlehrerin Frau Neff eine Varieté-Show im Sportunterricht einstudiert und den Eltern präsentiert. Die Kinder zeigten beeindruckende Kunststücke, die Körperakrobatik, Pyramiden, Sprünge, Flugrollen und kleine Saltos am Trapez umfassten. Passende Musik und die orangefarbenen T-Shirts der kleinen Füchse schufen eine fröhliche und festliche Atmosphäre, die sowohl die Kinder als auch die Zuschauer begeisterte.

Ein besonderer Dank gilt auch der befreundeten Bienenklasse, die für das Catering sorgte. Zum Abschluss gab es für alle ein leckeres Eis, was die Veranstaltung perfekt abrundete.

Diese Veranstaltung förderte vielfältige Kompetenzen bei den Kindern. Im Sinne des Lehrplans Sport für die Grundschule NRW wurden motorische Fähigkeiten, Koordination, Körperbeherrschung und Mut gestärkt. Besonders bei Kindern mit emotionalem und sozialem Förderbedarf ist es wichtig, Selbstvertrauen, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung zu fördern. Durch das gemeinsame Einüben und Präsentieren der Show konnten die Kinder ihre sozialen Kompetenzen wie Zusammenarbeit, Rücksichtnahme und Kommunikationsfähigkeit weiterentwickeln. Zudem stärkte die positive Erfahrung das Selbstwertgefühl und die Freude an Bewegung.

Wir sind stolz auf die tollen Leistungen unserer „Füchse“ und freuen uns auf weitere spannende Veranstaltungen!

Sommerferien-Honigernte!

In diesem Sommer konnte die Alfred-Adler-Schule erneut eine erfolgreiche Honigernte verzeichnen. Die zweite Jahresernte bringt wieder zahlreiche Gläser mit regionalem Honig der Schulimkerei hervor, die zum Verkauf angeboten werden. Die Schulimkerinnen scheuen sich nicht, auch in den Ferien die Schule zu betreten und dort zuverlässig zu arbeiten. So gelingt es, die Bestände frisch zu halten und die Arbeitsabläufe konstant zu gestalten.

Regionaler Imkerhonig hat Vorteile gegenüber Supermarktprodukten: Er stammt aus der unmittelbaren Umgebung, wird seltener verarbeitet und enthält oft mehr ursprüngliche Aromen. Kurze Transportwege schonen die Umwelt, und der transparent gehaltene Ursprung erhöht das Vertrauen der Kundinnen und Kunden. Zudem ermöglicht die Schulimkerei, dass Lernende die gesamte Wertschöpfungskette erleben – von der Honigernte bis zur Abfüllung.

Die Schule hat bereits ein solides Netzwerk an Abnehmern aufgebaut und plant zusätzlich einen Marktverkauf auf dem nahegelegenen Wochenmarkt, um neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen. Der Honig wird fachgerecht gelagert, erst kurz vor der Auslieferung in 250 mL-Gläser abgefüllt. Bestellungen nimmt die Schule gerne entgegen.

Der Erlös kommt ausschließlich der Schulimkerei zugute: Er fließt ins Bienenwohl der Schulhonigbienenvölker sowie in die tiergestützte Pädagogik. So wird nicht nur die Honigproduktion gefördert, sondern auch ein ganzheitliches Lern- und Lebensumfeld für die Schülerinnen und Schüler geschaffen. Der Sommerabschluss verspricht nachhaltige Impulse für das kommende Schuljahr

Das Brot der Europäer – Ein Backbuch der Alfred-Adler-Schule

Das Schulbackbuch ist nun fertiggestellt und enthält eine vielfältige Sammlung von Brotbackrezepten aus verschiedenen europäischen Ländern.

Während der Projektwoche haben die Schülerinnen und Schüler der Alfred Adler Schule gemeinsam Rezepte gesammelt, ausprobiert und dokumentiert. Dabei haben auch Eltern, Lehrkräfte und anderes schulisches Personal aktiv Beiträge geleistet, was das Projekt besonders vielfältig und gemeinschaftlich gemacht hat. Im Rahmen der Europawoche im Mai waren viele Gruppen fleißig am Backen und haben die einzelnen Arbeitsschritte sowohl in Wort als auch in Bild festgehalten.

Diese Dokumentationen sind ein schöner Beweis für das Engagement und die Kreativität aller Beteiligten. Von dem Backbuch wurden 100 Exemplare gedruckt, die nun käuflich erworben werden können. Zusätzlich erhielt jede Schulklasse ein kostenloses Exemplar, um die Ergebnisse und die europäische Vielfalt auch im Unterricht erlebbar zu machen. Das Projekt wurde durch die Landesinitiative Europaschecks finanziell unterstützt, was den erfolgreichen Abschluss erst möglich gemacht hat. Es war ein tolles Gemeinschaftsprojekt, das nicht nur leckere Rezepte, sondern auch viel Spaß und europäisches Gemeinschaftsgefühl gebracht hat.

Erste Plätze beim Erklärfilmwettbewerb!

Am vergangenen Freitag fand in der Turnhalle die große Preisverleihung des Erklärfilmwettbewerbs des Schulmedienzentrums Duisburg statt. Gewonnen haben die Beiträge der Alfred Adler Förderschule, sowohl im Primarbereich als auch im SEK I Bereich. Die Grundschulklassen überzeugten mit ihrem Film zum Thema „Was ist ein Mahnmal“, während die Hauptschulklassen mit zwei Filmen zum Thema „Mobbing“ sowohl den ersten als auch den zweiten Platz belegte.

Frau Tenner-Laudert führte durch das Programm und erklärte die einzelnen Platzierungen. Die Schulaufsicht war durch Frau Sieker vertreten. Als weiteres Jurymitglied war Herr Holthoff vom Schulmedienzentrum anwesend. Die Jury gab ausführliche Rückmeldungen, warum die Beiträge der Gewinner ausgewählt wurden. Besonders gelobt wurden die schauspielerischen Leistungen der Hauptschulklassen und die Fähigkeit der Grundschulklasse, ein schwieriges Thema verständlich zu machen.

Die Schüler und Eltern waren gespannt auf die Entscheidung der Jury und freuten sich über die Anerkennung ihrer Arbeit. Jeder Beitrag wurde auf einer großen Leinwand gezeigt und mit Applaus belohnt. Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde. Die besten Beiträge gehen nun in die nächste Runde auf Bezirksebene – wir drücken die Daumen! Für das leibliche Wohl sorgte die „Schülerfirma: Café der Zukunft“, die Essen und Getränke vorbereitet hatte. Es war eine schöne Feier, bei der die Kreativität und das Engagement der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt standen.