Im vergangenen Herbst wurden die Streuobstbäume gepflanzt und sind gut angewachsen. Das Leben auf der Streuobstwiese erwacht, und es ist ein besonderes Ereignis, die selbst gepflanzten Bäume nun in voller Blüte zu sehen. Kirschen, Äpfel, Birnen, Pflaumen, Quitten und Mispeln besiedeln den neu erschaffenen Lebensraum Streuobstwiese. Daneben zeigen viele neu gepflanzte Heckenpflanzen ihre Frühjahrspracht.
Nach den Osterferien führen die Schülerinnen und Schüler die ersten Pflegearbeiten auf der Wiese durch. Außerdem wird eine Hinweistafel über den Lebensraum Streuobstwiese angebracht, um Besucherinnen und Besuchern die Vielfalt zu erläutern.
Folgende Lernziele aus dem Lehrplan Grundschule NRW können durch die Streuobstwiese umgesetzt werden:
Biologie: Lebensräume und ökologische Zusammenhänge verstehen (Streuobstwiese als Lebensraum für Pflanzen und Tiere).
Sachunterricht/Umweltkunde: Beobachtung, Beschreibung von Veränderungen, Einführung in Pflanzpflege und Standortfaktoren.
Natur- und Umwelterziehung: verantwortungsbewusster Umgang mit Natur, Artenvielfalt, Nachhaltigkeit.
Kunst/Medien: Gestaltung von Hinweistafeln, visuelle Dokumentation des Wachstums.
Mathematik: Messung von Baumgröße, Erfassung von Wachstumsdaten (z. B. Höhen, Blütezeit).
Schülerinnen und Schüler mit dem
Förderbedarf ESE (emotional-soziale Entwicklung) haben besonderen Nutzen durch die Pflege der Streuobstwiese, denn strukturierte, sinnstiftende Lern- und Arbeitsprozesse in natürlicher Umgebung stärken Motivation, Konzentration und Sozialkompetenz.
Gemeinschaftliche Aufgaben fördern Teilhabe, Verantwortungsbewusstsein und Kooperation.
Handwerkliche Tätigkeiten (Pflanzenpflege, Pflegemaßnahmen, Teamarbeit) unterstützen Praxisnähe und Selbstwirksamkeit.
Berührung mit Natur stärkt emotionale Regulation, Vertrauen in Lebensprozesse und positives Selbstbild.
Bei Fragen zur Streuobstwiese wenden Sie sich gerne an das Klassenteam der Bienenklasse.




