Heute verbrachten 3 Grundschulklassen einen aufregenden Tag im APX in Xanten, an dem die Klasse der Bienen, Otter und Erdmännchen das Amphitheater, den Hafentempel und das Römermuseum ausführlich besichtigten.
Obwohl die Schülerinnen und Schüler nur begrenzte Zeit im Museum hatten, nutzten sie diese intensiv, vertieften sich in ausgesuchte Exponate und stellten gezielte Fragen. Besonders aufgezeigt wurde, weshalb die Römer am Niederrhein bedeutsame Spuren hinterlassen haben: Infrastruktur, Handel, Kultur und Alltagsleben verknüpften historische Entwicklungen mit der Gegenwart und zeigten anschaulich, wie frühere Gesellschaften das heutige Leben prägen.
Der Besuch machte deutlich, wie wichtig außerschulische Lernorte für das Lernen außerhalb des Klassenzimmers sind. Durch den Museumsbesuch wird handlungsorientiertes Lernen ermöglicht, die Perspektiven gewechselt und Theorie mit Praxis verknüpft. Die Lernziele für Grundschulen in NRW, die durch den Museumsbesuch unterstützt werden, umfassen die Steigerung der Lesekompetenz und des Textverständnisses durch museumspädagogische Materialien, das historische Verständnis von Zeit, Raum und Lebenswelten der Römer, die Sprachentwicklung durch Beschreibungen, Fachbegriffe und Erzählungen vor Ort sowie die Vermittlung von Wertschätzung kultureller Vielfalt und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Kulturgut. Zusätzlich wird die Entwicklung von Medienkompetenz durch die sinnvolle Nutzung von Bild- und Textquellen gefördert.
Der Besuch stärkt die Orientierung am Lernort außerhalb der Schule und weckt die Neugier der Schülerinnen und Schüler für Geschichte und Archäologie. Ein besonderer Dank gilt dem LVR Mobilitätsfonds, der die Busfahrt finanziell unterstützt hat.


