Ein spannender Ausflug!





Die Klassen Faultiere und Bienen der Grundschule unternahmen einen außerschulischen Lernortbesuch ins Schifffahrtsmuseum Düsseldorf und führten den Workshop „Knoten und Taue“ durch. Ziel des Besuchs war es, Wissen rund um Rhein, Schifffahrt und Taue praxisnah zu erleben.
Was man im Museum lernt: Auf sieben Etagen veranschaulicht das Museum Schiffbau, Handel, Reisen und das Leben am Strom – gestern und heute. An interaktiven Stationen, Modellen und Schiffsinhalten gewinnen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in Takelage, Seilarten und deren Einsatz beim Anlegen, Sichern und Umschlag von Ladung. Im Workshop „Knoten und Taue“ lernen sie, wie traditionelle Schiffstaue hergestellt wurden, fertigen gemeinsam ein Seil und probieren verschiedene Knoten aus. Die Exponate zeigen den Wandel von historischen Handwerkstechniken zu moderner Schifffahrt, wodurch Technik, Geschichte und Alltag sichtbar werden. Außerdem fördern Mitmachstationen motorische Fähigkeiten, räumliche Wahrnehmung und Verständnis für Sicherheit auf Schiffen
Bedeutung außerschulischer Lernorte: Der Museumsbesuch bietet authentische Lernumgebungen außerhalb des Klassenraums, stärkt Neugier, Selbstständigkeit und Lernmotivation. Er ermöglicht ganzheitliches Lernen – Sprache, Mathematik, Sachkunde, Kunst und Musik werden vernetzt. Für Förderschwerpunkte wie Emotionale und Soziale Entwicklung bietet der Rahmen Sicherheit, Zusammenarbeit im Team und gemeinsames Problemlösen, wodurch Selbstwirksamkeit und Empathie gestärkt werden.
Bezug zu Lehrplänen NRW: Deutsch (Sprech- und Hörverhalten, Bildbeschreibung), Sachunterricht (Alltagskultur, Geschichte der Schifffahrt), Mathematik (Maße, Muster), Kunst/Musik (Gestaltung von Takelage) sowie gesellschaftliche Kompetenzen werden praxisnah gefördert