Ein Drache in der Turnhalle in der Alfred Adler Schule

Mitte März bewohnte für einen Schulvormittag ein Drache die Turnhalle der Förderschule. Er spielte die Hauptrolle in der traumhaften Komödie „Das Mädchen und der Drache“.

Gleich zwei Aufführungen spielten die Schauspieler:innen vom KOM’MA Theater. Neben den Grundschulklassen der Alfred Adler Schule, besuchte auch eine Grundschulklassen der benachbarten Don Bosco Schule eine Vorstellung.

Der Inhalt des Stückes faszinierte die Kinder und auch die erwachsenen Zuschauer gleichermaßen: Das Wetter ist ganz durcheinander. Wenn das Mädchen Sommerkleidung trägt, kommt plötzlich eine Kaltfront. Wenn es Regenkleidung angezogen hat, wird es plötzlich heiß. Das Mädchen sagt, es will nicht mehr zur Schule gehen, wenn der Drache mit seinem Feueratem das Wetter weiter so durcheinander bringt. Am Ende wird, soviel darf man verraten, die Geschichte einen guten Ausgang nehmen.


Jede Vorstellung wurde mit einem großen Applaus belohnt.
Wir freuen uns immer, wenn der Spielkorb solch wunderbare Theaterstücke in der Schule aufführt, besonders aber haben wir uns über das Publikum aus der Nachbarschule gefreut.

Honigräume aufgesetzt

Der Frühling ist da und damit starten die Arbeiten der Imker:innen. Heute haben die Schüler:innen fleißig Arbeiten für die Bienen durchgeführt.

Zunächst wurden Wachsmittelwände in die Holzrähmchen eingelötet. An den Bienenvölkern direkt wurde dann ein neuer Honigraum aufgesetzt. Außerdem wurden noch die Drohnenrahmen eingesetzt. Nun können die Bienen mit ihrer Arbeit beginnen und emsig Frühjahrshonig produzieren.

Wir sind gespannt wieviel Kilogramm pro Volk wir ernten werden.

Abbiegen für Anfänger

Mit großem Eifer trainieren die Schüler:innen der vierten Klassen für die Radfahrprüfung. Neben dem praktischen Teil, lernten die Kinder zusammen mit Herrn Ratdke von der Polizei, auch die Theorie. Dabei konnten die Fahranfänger:innen schon auf viele Kompetenzen zurückgreifen. Mit großer Zuversicht werden hoffentlich dann alle Kinder am Prüfungstag nach den Ferien ihren Fahrradführerschein erhalten.

Wir drücken die Daumen!

Laufend helfen: 5km für einen guten Zweck

Am 17. März 2024 stellte sich das Team der IPPhysio-Praxis aus Duisburg dem EnergyRun 2024 der Stadtwerke Dinslaken, um gemeinsam Spenden für das Bienenprojekt unserer Schule zu sammeln.

Die Vorbereitungen für den Spendenlauf begannen bereits Wochen im Voraus, als die Praxis Flyer auslegte und selbst gemalte Bilder von unseren Schüler:innen über die Schulbienen in ihren Räumlichkeiten ausstellte, um auf die besondere sportliche Herausforderung aufmerksam zu machen. Am Veranstaltungsort konnten sich Sportler:innen und Besucher:innen über die Schulbienen am gemeinsamen Stand informieren. Die Lehrer:innen Frau Weyers und Frau Yahya erklärten Interessierten alles über die Bienenvölker der Alfred Adler Schule und den Einsatz tiergestützter Pädagogik im Unterricht.

Gemeinsam laufen für die Bildung:

Das Team aus zwölf Läufer:innen bewältigte eine fünf Kilometer lange Strecke durch Dinslaken und lief am Theodor-Heus-Gymnasium in die Ziellinie ein! Jeder Schritt war nicht nur ein Beitrag zur Unterstützung unserer Schule, sondern auch ein Zeichen der Solidariät und des Engagements für die Bildung unser Schüler:innen: Denn mit den Spenden soll in neues Equipment für die Honigproduktion investiert und neue Lehrmaterialien für den Unterricht mit den Schulbienen finanziert werden.

Wir danken dem Team der IPPhysio-Praxis für ihren sportlichen Einsatz!

Wir bauen ein Bühnenbild

Im Werkraum der Alfred Adler Schule herrscht ein emsiges Treiben. Es wird geschmirgelt, gestrichen und verziert. Die Schüler:innen bereiten ein Bühnenbild für die Aufführung „Scheherazade“ mit den Duisburger Philharmonikern vor.

Im Juni wird es zwei Vorstellungen im Duisburger Theater geben. Frau Keuchel ist die Koordinatorin der Konzertpädagogik „klasse.klassik“. Sie leitet die Education-Abteilung der Duisburger Philharmoniker und hat die Kooperation zwischen der Förderschule und den Musikern ermöglicht. Die technische und kreative Leitung für die Ausgestaltung des Bühnenbildes liegt in den Händen von Herrn Hasselmann. Er ist als Werk-und Musiklehrer die optimale Besetzung, um die Schülerinnen und Schüler durch diese anspruchsvolle Aufgabe zu führen. In regelmäßigen Abständen besucht Frau Keuchel die Schule, trifft Absprachen, begutachtet die bereits entstandenen Werkstücke und koordiniert den Arbeitsprozess. Frau Nisbach, die derzeit ein freiwilliges soziales Jahr im Theater Duisburg absolviert, unterstützt Frau Keuchel bei der Projektdokumentation.

Die Schüler:innen der Grundschule werden sowohl im Werkunterricht, als auch im Musik- und Deutschunterricht das Thema 1001 Nacht vertiefen. Weitere Projekte, wie die Durchführung eines Schulfestes zum Thema sind ebenfalls geplant. Der Höhepunkt wir für alle Beteiligten dann sicherlich die Schulvorstellung am 24. Juni, wenn die sinfonische Dichtung „Scheherazade“ – die auf den geheimnisvollen Erzählungen aus „Tausendundeiner Nacht“ beruht- aufgeführt wird.

AAS vor – noch ein Tor!

Im voll besetzten Mannschaftsbus ging es los in die Walter-Schädlich-Halle, zum Fußballturnier der Förderschulen. Organisiert wurde das sportliche Event von der Förderschule Duisburg-Nord.
Die Schüler:innen der Alfred-Adler-Schule, von Klasse 3 bis 10, zeigten nicht nur sportliche Bestleistungen. Besonders Fairness und Geduld waren gefragt, als die verschiedenen Mannschaften gegeneinander antraten. 
Am Ende ging dann zwar nicht der erste Platz an die erschöpfen Kicker. Zurück in der Schule konnten aber zufriedene Schüler:innen von einem tollen Erlebnis berichten!

Ei, Ei, Waffelbäckerei

Die Eulenklasse und die Pandaklasse haben an einem Schulvormittag über 300 Eier gekocht, gefärbt und verkauft. Darüber hinaus wurden auch noch über 200 Waffeln gebacken. Die übrige Schulgemeinde hatte bereits Tage zuvor eine große Bestellung aufgegeben.

Jedes Kind hatte eine spezielle Aufgabe. Mal musste Waffelteig hergestellt werden, mal musste eine Bestellung ausgeliefert werden. Das Färben der Eier hat allen großen Spaß gemacht. Am Ende leuchteten die Eier in bunten Farben. Die Rückmeldung der Schülerinnen und Schüler war durchweg positiv. Als Lohn für ihre Arbeit durften die Schüler:innen, die fleißig geholfen haben, 10 gefärbte Eier mit nachbrausen nehmen. Alle sind sich einig, dass eine solche Verkaufsaktion sicher bald wiederholt werden soll. Im Unterricht haben die Schüler:innen am Folgetag im Mathematikunterricht ausgerechnet wie hoch der „Gewinn“ ausgefallen ist.

Eine Wanderung zur Lichtburg nach Dinslaken

Mit festem Schritt und gut gelaunt, machten sich die Grundschüler:innen der Alfred Adler Schule auf den Weg nach Dinslaken. Dort erreichten sie nach einer knapp einstündigen Wanderung ihr Ziel die Lichtburg. Es handelt sich hierbei um ein Kino, denn es sind gerade „Schulkinowochen“ in NRW. Mit ausreichend Popcorn versorgt, schauten die Kinder gespannt dem Treiben auf der Leinwand zu. Der gezeigte Film war „Yuku und die Blume des Himalaya“. Die Geschichte des Films ist wie folgt:

Weil ihre Großmutter bald mit dem kleinen Maulwurf unter die Erde ziehen muss, will die junge Maus Yuku ihr die wunderschöne Himalaya-Blume als Geschenk bringen. Doch diese wächst nur auf den höchsten Bergen, wo sie sich von dem reinsten Sonnenlicht ernährt. Um dorthin zu kommen, muss Yuku das Reich der Kanalratten, die Krähenwiesen, den Zauberwald und zudem die kleine Brücke der Angst durchqueren.

Es war ein zauberhafter und sehr berührender Film. Selbstverständlich legten die Schüler:innen den Rückweg zur Schule erneut zu Fuß zurück. Angeregt unterhielten sie sich dabei über ihren Kinobesuch. Bestimmt werden die Kinder in den kommenden Tagen kleine Filmkritiken verfassen.

Im nächsten Jahr ist die Alfred Adler Schule sicher wieder dabei, wenn die Tore der Kinos in den Schulkinowochen vormittags für die Schulen geöffnet werden.

Heißes Eisen – Die Geburtsstätte der Ruhrindustrie „St. Antony-Hütte“

Schon oft haben die Schüler:innen die Frage gestellt: „Wie ist das Ruhrgebiet eigentlich entstanden?“ Die Kinder beziehen diese Frage im Besonderen auf die Entstehung der heutigen Stahlindustrie. Um dieser und weiterer Fragen auf den Grund zu gehen, besuchen die Klassen 4 der Alfred Adler Schule ein ganz besonderes Museum in Oberhausen. Es ist die St. Antony-Hütte. Sie ist die Geburtsstätte der Ruhrindustrie: 1758 floss hier erstmals im Ruhrgebiet Roheisen. Heute erzählt sie vom spannenden Beginn der Eisen- und Stahlindustrie, von bedeutenden Innovationen und vom harten Leben der Menschen, die dort arbeiteten.

In der St. Antony-Hütte begann das Herz des Ruhrgebiets zu schlagen. Wo einst das alte Eisenwerk stand, erweckt heute der Industriearchäologische Park die Fundamente multimedial zum Leben. Und im ehemaligen Wohn- und Kontorhaus des Hüttendirektors erfahren Kinder und Jugendliche, dass sich hier zu Beginn der Industrialisierung viel ereignet hat und wie die Menschen hier gelebt haben. Mal einen Tag nicht im Klassenraum zu lernen, das hat sich gelohnt, denn im Rahmen einer Führung entdeckten die Kinder wie aus Raseneisenerz Roheisen hergestellt wurde.
Natürlich durfte ein Besuch des benachbarten Spielplatz und ein kleiner Rundgang um den Antonieteich nicht fehlen.

Bühne frei für den Reisigbesen – Wir werden Energiesparmeister!

Mit einer cleveren und Ressourcen schonenden Idee beteiligt sich die Schülerschaft der Alfred Adler Schule an einem bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb. Der Energiesparmeister-Wettbewerb ist eine Aktion der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online und wird unterstützt durch die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Kampagne „Online-Klimaschutzberatung für Deutschland“.

Alle Schüler:innen wollten aktiv etwas zum Klimaschutz beitragen. So werden nun in den Pausen die Reisigbesen geschwungen. Damit schonen die Kinder die Umwelt in vielerlei Hinsicht. Zum einen kommt nun kein motorisierter Laubbläser mehr zum Einsatz, was eine Menge von 23 kg CO2 pro Woche einspart, zum anderen wird der Abrieb von Mikroplastik des herkömmlichen Kunststoffbesens vermieden.

Historisch betrachtet ist die Verwendung von Reisigbesen besonders im Ruhrgebiet stark traditionell im Rahmen der industriellen Stahlproduktion verankert gewesen. Die Schüler:innen haben das alte Handwerk der Besenbinderei genau studiert. Nun verfügt die Schule über sechs wunderbare Birkenreisigbesen, die in der Pause den Schulhof reinigen und Allen vor Augen führen, dass auch ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz ganz einfach zu leisten ist.

Gemeinsam fegt es sich ganz leicht, gemeinsam sind wir Energiesparmeister!