Adventsverkauf

Unsere Eulen- und Pandaklasse verkaufen ab Morgen einmal in der Woche in der ersten großen Pause für alle Schüler:innen weihnachtliche Leckerein!

Schlangen hautnah erleben und Echsen bewundern

Drei unserer Schulklassen der Alfred-Adler-Schule machten eine „Forschungsexkursion“ nach Rheinberg. Dort besuchten Sie die Reptilienauffangstation. Der TerraZoo Rheinberg präsentiert in etwa 100 Arten mit 400 wechselwarmen Tieren, darunter Nilkrokodile und Landschildkröten und insbesondere Schuppenkriechtiere. Einige Amphibien und wirbellose Tiere wie Vogelspinnen vervollständigen die Ausstellung. Die von mindestens drei Seiten zugängigen Terrarien erhalten viel Tageslicht.

Die Kinder konnten den Tierpflegern bei der Erledigung ihrer täglichen Aufgaben zusehen und mehr über die Biologie der Tiere erfahren. In allen Terrarien kommen natürliche Einrichtungsgegenstände, echte Pflanzen und Natursubstrate zum Einsatz. In der TerraZoo-Schule erfuhren die Kinder viel über Schlangen und Echsen. Mit großem Interesse stellen die Schüler:innen Fragen und vorbereitete Arbeitsaufträge rundeten das Bildungsprogramm ab. Es war ein sehr gelungener Ausflug!

Schülerpraktikum

Für unsere Schüler:innen der 10A der Alfred-Adler-Schule stand eine Woche nach den Herbstferien 2023 im Kontext des Landesvorhabens NRW KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) ein zweiwöchiges Betriebspraktikum an. Für viele Schüler:innen war dies bereits das dritte Praktikum. Alle Lernenden wurden im Rahmen des Fachs Arbeitslehre auf die Praktikumszeit vorbereitet.

Nach einer intensiven und – zum Teil – herausfordernden Bewerbungsphase konnten neun unserer Abschlussschüler:innen ein Praktikum in einem Betrieb beginnen. Dabei durften sie in ganz unterschiedlichen Arbeitsfeldern Erfahrungen sammeln: In einem Friseursalon, in einer Demenz-WG in einem Altenheim, im Einzelhandel, bei einem Immobilienmarkler, in einem Autoservice-Center oder in der Küche eines Altenheims.

Der Großteil der Schüler:innen durfte in den Betrieben mit anpacken: Haare auffegen, Inventur machen, Waren verräumen, Tische eindecken oder aufräumen. So bekamen die Zehntklässler einen realistischen Einblick in das Berufsleben. Und obwohl nicht alle die Praktikumszeit mit einer genauen beruflichen Vorstellung verlassen konnten, so konnten doch alle wertvolle Erfahrungen sammeln. Alle konnten das Praktikum nach zwei Wochen mit Erfolg abschließen.

Im Anschluss an das Praktikum findet eine Präsentation statt. Hier bereiten die Schüler:innen in Form einer Plakat- oder Powerpoint-Präsentation das Praktikum nach und stellen anderen Schüler:innen der Hauptschule der Alfred-Adler-Schule den Betrieb, eigene Aufgaben und zukünftige Ausbildungsmöglichkeiten in den jeweiligen Bereichen vor.

Eltern auf Zeit – Babyprojekt in der 10A

„Herzlichen Glückwunsch, ihr seid Eltern geworden – Eltern auf Zeit“. Mit diesen Worten begann eine ganz besondere Woche in unserer 10A der Alfred-Adler-Schule. Die Abschlussklasse nahm in der Woche vom 07. bis 10. November 2023 am Elternprojekt „RealCare Baby“ der Organisation „babybedenkzeit GbR“ teil.

Die Schüler:innen sollten mithilfe von Simulatoren in Form von Babypuppen für das Thema „Eltern werden“ und den damit verbundenen Aufgaben sensibilisiert werden. Sie setzten sich im Laufe dieser Woche mit den Themen der Eltern- und Partnerschaft, der Verhütung, Lebensplanung, Gesundheit, Kinderpflege und Kindeswohl auseinander.

Dabei konnten die Lernenden hautnah erfahren, wie weitreichend die Übernahme von Verantwortung gegenüber einem eigenen Kind ist und wie tiefgreifend sich das eigene Leben verändert.

Acht Schüler:innen unserer Klasse stellten sich zu Beginn der Woche dieser Verantwortung und nahmen ein Baby teils alleine und teils in Partner:innenarbeit auf. Norbit, Jonas, Lia, Josephine und Elias wurden die Babys getauft. Die Schüler:innen lernten, wie sie die Babys stillen, das Fläschchen geben, wie sie es beruhigen, umziehen und das Windeln wechseln funktioniert.

Nach der Einführung und der Klärung wichtiger Fragen, waren die Schüler:innen auch schon auf sich alleine gestellt. Nach der ersten Nacht, in der manch eine(r) nur wenige Stunden Schlaf hatte, fand der erste große Erfahrungsaustausch unter den frisch gebackenen Eltern statt. „Man muss das Baby beim Füttern bewegen. Legt man einfach nur die Flasche in die Babyschale, dann ist es vielleicht erst kurz still, aber dann schreit es irgendwann richtig laut“. So lautete einer von vielen Tipps unter den Schüler:innen nach der ersten Nacht.

Im Laufe der vier Tage kamen die Schüler:innen immer wieder an eigene Grenzen und wurden mit herausfordernden und stressigen Situationen konfrontiert. Nicht nur die Schüler:innen wuchsen an diesem Projekt, sondern auch der Klassenzusammenhalt. Da wo einige „Eltern“ der Klasse die Belastung und Verantwortung nicht mehr ertrugen, halfen andere Lernende der Klasse oder adoptierten kurzerhand die Babys.

Am Freitag fand die große Auswertung der Baby-Simulatoren statt. Die Simulatoren können Vernachlässigung, falsche Lagerungen, fehlende Kopfunterstützung, grobe Behandlung sowie Schütteltraumata feststellen. Das Ergebnis zeigte, dass sich der Großteil der Zehntklässler gut und fürsorglich um die Babys gekümmert hatte. Auch wenn alle Schüler:innen über das Ende des Projektes erleichtert waren, war der Trennungsschmerz, die Babypuppe wieder abgeben zu müssen, groß. Insgesamt stellte dieses Projekt eine spannende und sinnvolle Erfahrung für unsere Schüler:innen dar!

Nichts über das Knie brechen

Lehrer:innen lernen das Besenbinden

Die Alfred-Adler-Schule strebt eine Zertifizierung im Rahmen der Landesprogramms „Schule der Zukunft“ an. Dazu müssen sich die Kolleg:innen und Kollegen weiterbilden. Im Rahmen einer Fortbildung lernten sie dazu „alte“ Handwerkstechniken“ kennen, stellten die Verknüpfung zum nachhaltigen Konsum her und erfuhren mehr über die Einbindung in die eigene Bildungsarbeit. Veranstaltungsort war das BNE- Regionalzentrum Hof Wessels in Herten. Konkret wurden Bürsten und Besen aus Naturmaterialien hergestellt. Naturmaterialien wurden vor allem in früherer Zeit als Ausgangsmaterial für viele Alltagsgegenstände verwendet. Auch heute sind einige dieser Gegenstände noch in Gebrauch. In drei verschiedenen Workshops erhielten die Teilnehmer:innen durch eigenes Tun einen ersten Einblick in das Thema „nachhaltiger Konsum“. Die vermittelten Fertigkeiten und das Wissen können dann, in die eigene pädagogische Arbeit eingebunden werden.

Bienen und ein Bauprojekt

Durch eine großzügige Spende erhielt die Imkerklasse der Alfred Adler Schule einen Blechcontainer für den Bienengarten und ihre Schulbienen. Hierin können nun alle Gerätschaften, Bienenbeuten und weiteres sicher gelagert werden. Das Projekt wurde von Herrn Schäfer in den verschiedenen Bauphasen geplant und vorbereitet. Mit Schüler:innen der Hauptstufe und der Grundstufe, bildete Herr Schäfer wechselnde Baugruppen, die die notwendigen Maßnahmen hervorragend umsetzten. Zunächst wurde der Untergrund mit einem Schotterfundament befestigt. Den Containeraufbau schafften die Schüler:innen in nur vier Zeitstunden. Mächtig stolz haben die Jugendlichen ihr Ergebnis präsentiert. Die Imkerin der Schule bedankt sich bei den Schüler:innen und Herrn Schäfer.

Ein Tag im Neanderthalmuseum

Unweit des Ortes, an dem vor mehr als 150 Jahren der Neanderthaler gefunden wurde, steht heute eines der modernsten Museen Europas.

Es erzählt die Geschichte der Menschheit von den Anfängen in den afrikanischen Savannen vor mehr als vier Millionen Jahren bis in die Gegenwart. Die Klassenstufen 4 und 5 der Alfred Adler Schule besuchten das Museum. Die lange An- und Abreise lohnte sich.

Viele multimediale Inszenierungen und Hörerlebnisse vermittelten zusammen mit Exponaten und Lesetexten einen spannenden Einblick in die Archäologie und Paläoanthropologie. Zur individuellen Vertiefung stehen Forscherboxen und PC-Stationen zur Verfügung. Begeistert von der Ausstellung fuhren die Schülerinnen und Schüler zurück nach Duisburg. In den kommenden Tagen werden alle das neu erlernte im Unterricht vertiefen.

Zeitreise ins Mittelalter

Die Schüler:innen der Klassestufe 4 besuchten die mittelalterliche Burg in Linn. Auf einem künstlich aufgeschüteten Hügel mit umgebenden Wassergraben thront eine aus Backstein errichtete Befestigung. Im Rahmen einer Führung lernten die Schüler viel über die Burg und ihre ehemaligen Bewohner. In historischem Gewand führte uns eine Museumspädagogin durch die Räume der Burg. In der Küche zeigte sie uns wie die Menschen im Mittelalter mit Hilfe von Feuerstein, Schlageisen und Zunder Feier machten. Im Turm entdeckten wir ein Verließ. Im Rittersaal durften die Kinder ein Schwert halten und einen Schießstock bestaunen. Zum Abschluss haben alle noch einen Blick auf die Überreste von Ritter Otto geworfen. Es war ein sehr schöner Schulausflug und wieder haben wir viel Neues gelernt.

Saubere Alfred-Adler-Schule

Am 8. September haben alle Grundschulklassen der Alfred-Adler-Schule auf dem Schulhof und rund um das Schulgebäude Müll gesammelt. Die Schüler:innen setzen sich so aktiv mit den Thema Umweltverschmutzung und den daraus resultierenden Gefahren für Mensch und Tier auseinander und sind somit Vorbild für viele andere Kinder und Erwachsene. Aber auch das Gemeinschaftsgefühl und das Umweltbewusstsein wurden gestärkt!

Alle Schüler:innen und Lehrer:innen wurden mit Handschuhen, Zangen und Müllsäcken ausgestattet und los ging’s!

Es ist ganz schön viel Müll zusammen gekommen.

Die Müllsammelaktion der Alfred-Adler-Schule wurde von der Initiative Sauberes Duisburg e.V. unterstützt und der gesammelte Müll von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg abtransportiert.

Neues aus der Schulimkerei

Die Schulimkerei der Alfred-Adler-Schule wird durch die Freddy Fischer Stiftung unterstüzt

Mit der Schenkung eines Wirtschaftsvolkes und einer großzügigen Geldspende, fördert die Freddy Fischer Stiftung den Start und den weiteren Ausbau der Schulimkerei. Nachdem die Alfred Adler Schule für die Schüler:innen der Grundstufe die Honigbiene als motivierenden Lerngegenstand entdeckt hat, würde in diesem Schuljahr auch eine Schulimkerei gegründet. Der engagierte Ehremamtler Herr Kuczera stellte die Verbindung zur Freddy Fischer Stiftung her. Der Imkerverein Nord organisierte durch den Vorsitzenden Herrn Vedder ein Bienenvolk, um es der Schule zur Verfügung zu stellen. Die Übergabe fand am 14.09.2023 im Beisein der Schulleitung statt. Durch die zusätzliche Geldspende können weitere notwendige Materialien für die Bienen angeschafft werden. Herr Kucera ist vom bisherigen Engagement der Schule für Insekten und Bienen begeistert und hat eine Weiterführung der Unterstützung durch die Freddy Fischer Stiftung zugesagt. Die Schüler:innen sagen schon jetzt Danke und werden von ihrer Arbeit mit den Bienen berichten. Dazu wurde ein Blog eingerichtet.