Lumbricus – der Umweltbus

Umgebung erfahren und Einsichten gewinnen – Bildung für Nachhaltige Entwicklung konkret

Gerade in einer zunehmend digitalen Welt sind „echte“ Erlebnisse und Erfahrungen wichtiger denn je. Kein noch so gut gemachter Naturfilm oder digitale Animation, keine Suchmaschine der Welt kann die eigenen Erlebnisse und die mit allen Sinnen aufgenommen Eindrücke in Natur und Umwelt ersetzen. Genau hier liegt aber der Schlüssel für Wissenszuwachs und vor allem auch zum Verändern des eigenen Verhaltens. Seit 1992 ist LUMBRICUS- der Umweltbus ein vielseitiges Werkzeug, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene ganz praktisch an eine profunde Bildung für Nachhaltige Entwicklung heranzuführen und für die Vielfalt des Lebens zu begeistern. Im September 2024 besuchte der Umweltbus die Alfred Adler Schule, um die Wasserqualität des Rheins mit Schülerinnen und Schülern zu erforschen. Am Standort Rheinfähre Orsey trafen sich die Schulklassen mit dem Team des Lumbricus.

Unter Anleitung der Umweltpädagog:innen aus dem LUMBRICUS–Team untersuchen die Gruppen mit ihren Betreuer:innen einen Lebensraum im direkten Umfeld. Seit 2001 sind in ganz NRW zwei Umweltbusse unterwegs, 2014 und 2015 wurden die Erst-Fahrzeuge durch zwei neue Busse mit modernster Motortechnik ersetzt. Selbstverständlich fahren die Busse klimaneutral durch Kompensati- onsmaßnahmen des durch die Verbrennungsmotoren erzeugten CO2-Ausstoßes. Die an Bord erforderliche elektrische Energie wird regenerativ durch eine 1 kW-Solaranlage auf dem Dach der Fahrzeuge erzeugt. 26 Arbeitsplätze und eine mobile Laborausrüstung mit Mess- und Analysegeräten, Arbeitsmaterialien für den „outdoor“- Unterricht sowie moderne Dokumentations- und Präsentationsgeräte gehören ebenso zur Ausstattung wie ein mobiler Internetzugang. Wasser-, Boden- und andere Biotopuntersuchungen sowie Angebote zum Lärmbewusstsein erfolgen direkt vor Ort und können dokumentiert und für die Nachbereitung in der Schule mitgenommen.

Natürlich wurde nach getaner Arbeit auch noch lecker gepicknickt, eine Überfahrt mit der Rheinfähre absolviert und eine nahegelegene Eisdiele besucht.

Tierfilm Lumbricus v. M. Nisbach

Gesundes Pausenbrot

Die Bienenklasse hatte sich mit Frau Weyers um die Ausrichtung eines gesunden Schulfrühstücks beworben. Tatsächlich durften die Kinder der Klasse dann im September fleißig Brote schmieren und die Schülerinnen und Schüler mit einem gesunden Pausenbrot versorgen!

Ein ausgewogenes Frühstück am Morgen für Kinder besonders wichtig. Es steigert die Konzentrationsfähigkeit und gibt den Kindern die notwendige Kraft, um sich aktiv in einen Tag voller neuer Eindrücke und Abenteuer zu stürzen. Aus diesem Grund hat Kerrygold die Initiative Gesundes Pausenbrot ins Leben gerufen. Mit viel Spaß und jeder Menge gesunder Lebensmittel sollen Kinder lernen, ein reichhaltiges und gesundes Pausenbrot für sich zusammen zu stellen. Mit allem, was dazu gehört!

Was passierte bei der Aktion „Gesundes Pausenbrot“? Die Kinder können (aus)probieren! Sie lernen mit frischen und gesunden Lebensmitteln umzugehen und können auch herausfinden, was ihnen schmeckt. So entdecken sie das Pausenbrot und gesundes Essen mit viel Freude ganz neu für sich! Die Schülerinnen und Schüler der Bienenklasse erhielten sogar kostenlose T-Shirts, Pausenbrotboxen, Ankündigungsplakate, Rezepte und ein Kostenzuschuss für den Einkauf gesunder Lebensmittel. Vielen Dank an alle, die bei der Vorbereitung und Umsetzung geholfen haben! (L.Y.)

Wir bauen ein Sandarium – to go

Die Bienenklasse der Alfred Adler Schule setzt sich nicht nur aktiv für die Honigbienen in der Schulimkerei ein, sondern sorgt sich auch um die Wildbienen.

Hierzu haben die Kinder in der Projektwoche kleine Sandarien gebaut. Neben den üblichen Wildbienennisthilfen aus Holz und Ton, sind diese Bauteile aus Sand für die Wildbienen, die im Boden leben, ein wichtiger Platz, um Niströhren für die Brut anzulegen. Wir sind gespannt, wie diese Nisthilfen von den Wildbienen angenommen werden.

Fotosynthese – Spiel, Trolle, Elfen und der Wald

Ein Tag im Wald bringt viele neue Erkenntnisse. Und wenn diese dann auch noch spielerisch und mit viel Spaß vermittelt werden, dann war es ein gelungener Schultag.

Herr Richter vom Verein Naturraum -Ruhrgebiet e. V. hat heute gemeinsam mit der Eulen und der Pandaklasse der Alfred-Adler-Schule ein Waldstück in Walsum genauer unter die Lupe genommen. Mit dem Projekt „Grünes Klassenzimmer Duisburg“ möchte der Verein einen außerschulischen Lernort für die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) schaffen, der Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern zugutekommt.

Andächtig lauschten die Schülerinnen und Schüler den Geräuschen des Waldes, spielten verschiedene Waldpädagogische Spiele und hinterließen für die „Trolle und Elfen“ aus Ton gefertigte Spielgefährten.

Demnächst werden noch weitere Grundschulklassen unserer Schule eine solche Veranstaltung wahrnehmen. Sie ist der Auftakt, um im Anschluss eigene Ideen im Umfeld der Schule umzusetzen.

Immer wieder freitags – Elternfrühstück in der Bienenklasse

Jeden 1. Freitag im Monat laden die Kinder und Lehrkräfte der Bienenklasse die Eltern zu einem gemeinsamen Frühstück in die Klasse ein. Dazu haben die Schüler:innen den Tisch mit einem gesunden und leckeren Frühstück vorbereitet. Gebannt warteten die Kinder auf das Eintreffen der Eltern. Gemeinsam wurden Obst, Gemüse und leckere Frühstücksbrötchen verspeist. Hierbei konnten sich die Eltern untereinander und mit dem Klassenteam (Lehrerinnen, Schulsozialarbeiterinnen) austauschen.

Das erste „Elternfrühstück“ in diesem Schuljahr war gut besucht und hat allen Beteiligten sehr gut gefallen. Entspannt und satt verließen Kinder und Eltern die Schule ins Wochenende.

Wir freuen uns schon auf das nächste gemeinsame Frühstück im Oktober.

Ein märchenhafter Tag im Freilichtmuseum Niederrhein

Jedes Jahr besuchen Grundschulklassen der Alfred Adler Schule das Niederrheinische Freilichtmuseum in Grefrath. Diese außergewöhnliche Kooperation ist nur möglich, da die Fahrtkosten für den Bus, der die Schüler:innen transportiert, von „Kim – Klasse ins Museum!“ getragen werden.

Bei herrlichem Wetter und gut auf das Thema Märchen vorbereitet, strömten die Kinder erwartungsvoll ins Museum. Hier wurden sie von Herrn Gröwig in Empfang genommen und begrüßt. Da bislang nur wenige Kinder ein Freilichtmuseum oder überhaupt ein Museum besucht hatten, stellten die Kinder viele Fragen. Anschließend verteilte Herr Gröwig einen Geländeplan an jedes Kind und erklärte die Aufgabenstellung der Museumsrally zum Thema Märchen. An fünf Stationen wurde jeweils ein Märchen thematisiert und spielerische Aufgaben mussten absolviert werden. Begeistert wurden Rapunzelzöpfe geflochten, Linsen sortiert, Frösche in einen Brunnen geworfen und noch vieles mehr. Natürlich durfte auch ein wenig auf den Spielplätzen getobt werden. Gruppen, die es zeitlich noch schafften, schauten sich die alten Spielzeuge im Spielzeugmuseum ein.

Auf der Rückfahrt im Bus tauschten sich die Kinder über die Erlebnisse aus, oder schliefen erschöpft ein. Wir bedanken uns recht herzlich für den schönen Tag, den uns KIM und das Team des Freilichtmuseums ermöglicht haben. Sehr gerne kommen wir im nächsten Jahr wieder vorbei, den wir lieben das Motto „Klassen ins Museum!“(L.Y.)

Ein Polizeieinsatz in der Bibliothek

Da staunten die Schüler:innen der Alfred Adler Schule nicht schlecht, als sie bei einem „Polizeieinsatz“ um ihre Mithilfe gebeten wurden.

Die Leiterin der Stadtteilbibliothek hatte ein spannendes Spiel für die Kinder der Bienenklasse vorbereitet. Heute erhielten die Schüler:innen nämlich ihre Einführungsstunde in die Stadtteilbibliothek. Wie Detektive und mit einer Lupe bewaffnet durchstöberten die Kinder die Regale der Kinderabteilung und lösten so die vorbereiteten Rätselaufgaben. Am Ende wussten die Kinder nun welche Medien sie ausleihen dürfen und wie eine Ausleihe funktioniert. Am Ende wurden verschiedene Medien zum Thema Märchen ausgeliehen und jedes Kind bekam eine Urkunde ausgehändigt.

In den kommenden Wochen werden die Schüler:innen nun des Öfteren die Bibliothek besuchen und sich mit ihren neuen Bibliotheksausweisen etwas entleihen.

Bienenfütterung

Heute hat sich die Bienenklasse im Bienengarten versammelt, um den Bienen neues Futter zu bringen. Am Morgen war noch wenig Flugbetrieb im Bienengarten. Täglich nehmen die Tagestemperaturen ab, so dass wenig Flugbetrieb zu beobachten ist. Damit die Bienen im Winter genügend Futtervorräte haben, werden sie nun von den Schulimkerinnen mit Weizenstärkesirup versorgt. Dabei halfen die Kinder der Bienenklasse fleißig mit und lernten viel Neues über ihre Schulhaustiere.

Unterricht im Bienengarten

Heute waren die Kinder der Bienenklasse besonders aufgeregt. Gemeinsam mit den Schulimkerinnen (Frau Weyers und Frau Yahya) machten sie sich auf den Weg, um im Bienengarten die Völker kennen zu lernen.

Gut geschützt vor möglichen Stichen trauten sich die Schüler:innen schon, eine mit Bienen besetzte Wabe in die Hand zu nehmen, mit dem Smoker Rauch in die Beuten zu blasen und die Bienen mit Futter zu versorgen.

Zum Schluss nahm jedes Kind eine ganz besondere Biene auf die Hand. Es handelte sich dabei um eine männliche Biene, diese hat keinen Stachel; kurzfristig erhielt diese Biene sogar einen Namen. Am Ende der Unterrichtstunde wurde diese Biene natürlich wieder in die Freiheit entlassen.

Im Bienengarten gibt es viel zu lernen, der heutige Tag war ein guter Anfang und hat gezeigt, dass bei den Kindern der Bienenklasse ein großes Interesse dafür besteht.

Tag der offenen Tür im Bienenmusuem

Duisburg hat ein wunderbares kleines Bienenmuseum. Am 1. September von 11:00-16:00 Uhr findet dort ein Tag der offenen Tür statt.
Es gibt ein tolles Mitmachangebot für Kinder. Neben Spiel und Spaß kann man auch viel über Bienen, die Imkerei oder Pflanzen lernen. Natürlich gibt es auch leckere Speisen. Ein besonderes Highlight des Tages ist die Ausstellungseröffnung über das Buch „ Ich Bau dir ein Haus, kleine Wildbiene“.
Die Schülerinnen und Schüler der Alfred Adler Schule zählen auch zu den Ausstellern im Bienenmuseum. Seit einigen Tagen stehen dort auch die Vitrinen der Schulausstellung „Honig aus Europa“.

Ein Besuch im Bienenmuseum lohnt sich daher auf jeden Fall.