Wie vermehrt sich der Marienkäfer?

Mit großem Interesse verfolgen die Schüler:innen der Grundschule gerade im Sachunterricht die Entwicklungsstadien eines Marienkäfers vom Ei bis zum fertigen Käfer. Dazu haben die Lehrkräfte „Marienkäfer Zuchtsets“ aus dem Lehrhandel bestellt. Während sich die Tiere gut entwickeln, beobachten die Kinder genau die einzelnen Entwicklungsschritte und setzten sich auch fachübergreifend mit dem Thema Marienkäfer auseinander. Dabei lernen die Kinder folgendes:

Die Entwicklung eines Marienkäfers vom Ei über die Larve und Puppe bis zum fertigen Käfer dauert in unserem Klima etwa ein bis zwei Monate. Die weiblichen Käfer legen nach der Paarung mehrere hundert etwa 1,3 Millimeter lange Eier einzeln oder in Klumpen von 20 bis 40 Stück auf der Unterseite von Blättern ab.

Meist suchen sie für die Eier einen Platz in der Nähe von Blattlauskolonien, damit der Nachwuchs nach dem Schlüpfen schnell etwas zu fressen findet.

Wenn die Larven aus dem Ei schlüpfen, fressen sie zunächst die Ei-Schalen auf. Ab dann verbringen sie ihr Leben hauptsächlich damit, Blattläuse zu fressen. Wenn sie wachsen, wird ihre alte Haut zu eng und sie müssen sich häuten. Nach der dritten oder vierten Häutung verpuppen sich die Larven.

Sie hören auf zu fressen und kleben ihren Hinterleib mit Hilfe einer Körperflüssigkeit an ein Blatt oder einen Pflanzenstängel.

So bleiben sie bis zu zwei Tage still sitzen und verwandeln sich in eine Puppe.

Beim Siebenpunkt-Marienkäfer ist diese Puppe zunächst gelb gefärbt, wird im Laufe ihrer Entwicklung langsam orange und bekommt schwärzliche Flecken.

Schließlich schlüpft der Käfer aus der Puppe. Er ist zunächst noch ziemlich hell gefärbt und bekommt erst nach ein paar Stunden seine typische rote Farbe mit den schwarzen Punkten.

Meist pflanzen sich Marienkäfer einmal im Jahr fort; wenn es sehr warm ist allerdings auch zweimal.

UPDATE!

Die Marienkäfer haben sich in den letzten Wochen vollständig entwickelt und konnten am heutigen Freitag, den 11. April 2025, pünktlich zum Ferienstart, im Schulgarten in der Nähe von Blattläusen ausgesetzt werden. Ein toller Moment für unsere Schüler:innen, die in den letzten Wochen im Sachunterricht intensiv zum Marienkäfer gearbeitet haben!