Ein Mahnmal ist eine Spezialform des Denkmals, das durch seine öffentliche Präsenz mahnend an ein historisches Ereignis erinnern soll. Mahnmale sollen im Betrachter Betroffenheit erzeugen und das Erinnern über die Generationen hinweg tradieren.



Damit die Grundschüler:innen der Alfred Adler Schule diesen Sachverhalt besser verstehen konnten, haben die Kinder eine ganz besondere Gedenkstätte in Dinslaken besucht.
Im Museum Voswinkelshof erläuterte die Museumspädagogin Frau Hamelmann kindgerecht ein historisches Ereignis, welches sich vor 87 Jahren in Dinslaken ereignete. Damals zerstörten die Nationalsozialisten ein Waisenhaus für jüdische Kinder und vertrieben diese aus ihrem Zuhause. Besonders grausam war, dass die Kinder auf einem Leiterwagen zur Schau gestellt und verspottet wurden. Im Park in der Nähe des Rathauses befindet sich hierzu ein Mahnmal.
Vom Museum Voswinkelshof aus machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg zu diesem Denkmal. Dabei hielten sie in der Stadt auch an jener Stelle inne, an der damals das Waisenhaus gestanden hatte. Eine Gedenktafel erinnert noch an diese Tatsache. Der Besuch und die historische Einordnung des Mahnmals, welches von Alfred Grimm (1993) geschaffen wurde, machte Kinder und Erwachsene gleichermaßen betroffen.
Die Schüler:innen haben diese wichtige Exkursion dokumentiert und werden die Eindrücke im Rahmen des Sachunterrichts weiter vertiefen.