Eine Legende geht in Rente

Ein Beitrag der Adler Reporter

Der Tag des Abschieds

Am 27. Januar war es soweit: Unser geliebter Hausmeister Herr Zanni verabschiedete sich von unserer Schule.

Ab 09:00 Uhr war Herr Zanni unterwegs, mit einem „Stundenplan“, der ihn durch die einzelnen Klassen führte. Jede Klasse ließ sich etwas einfallen, um ihren Dank und ihre Wertschätzung zu zeigen. Es gab alles, was das Herz begehrt: frisch gebackene Waffeln, selbstgemachte Kuchen, dampfenden Kaffee, Currywurst, gemalte Bilder, berührende selbstgeschriebene Lieder und viele herzliche Umarmungen.

Am Ende des Tages überraschten ihn die Lehrer:innen und Schüler:innen der Schule mit einem riesigem Spalier. Mit Besen bewaffnet, „kehrten“ die Schüler:innen den Hausmeister aus der Schule.

Lieber Herr Zanni, wir danken dir von Herzen für alles, was du für uns getan hast! Du wirst der Alfred-Adler-Schule fehlen! Wir wünschen dir für deine Zukunft nur das Beste – und vielleicht schaust du ja mal auf einen Kaffee vorbei? Alles Gute, Herr Zanni! ✨

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Herr Zanni, die gute Seele der Alfred-Adler-Schule, verlässt uns!

Wenn man morgens die Schultür betritt, ist Herr Zanni oft der Erste, der einem begegnet. Mit einem freundlichen Lächeln und einem herzlichem „Guuuuuteeen Moorgeen“ sorgt er dafür, dass jeder Tag sowohl für Lehrkräfte als auch für Schüler:innen gut beginnt. Nicht selten hat er einen witzigen Spruch auf Lager oder sorgt mit seiner frechen Art dafür, dass alle lachen müssen.

Doch Herr Zanni kann nicht nur gute Laune verbreiten!

Ob kaputte Möbel, Müll auf dem Schulhof, glatte Wege oder technische Probleme – Herr Zanni hat für jedes Problem eine Lösung. Besonders das Wiederholen, Aufpumpen und Ausleihen von Fußbällen hat Herrn Zanni zum Helden der Schule gemacht. Immer wieder sah man ihn auf einer Leiter stehen, um die verloren gegangenen Bälle wieder einzusammeln.

Herr Zanni wird eine große Lücke hinterlassen. Um diese Lücke deutlich zu machen, befragte der Adler-Reporter Ben die Schüler:innen der Alfred-Adler Schule!

„Was wird dir am meisten fehlen, wenn Herr Zanni nicht mehr da ist?“

Stavro: „dass er einfach immer für uns da war“

Ömer: „dass er immer so nett und freundlich war“

Dominik: „dass er immer für Ordnung gesorgt hat“

Sergio: „Er war so nett. Ich kenne ihn, seitdem ich ein Kind war. Er war mein bester Freund hier.“

Niklas: „dass er immer in seinem Büro sitzt mit einem Lächeln“

Fill: „seine Nettigkeit einfach“

Sophia: „Alles einfach. Ich mag den einfach voll gerne“

Luca W.: „Seine Nettigkeit und dass er den Schulhof immer sauber gehalten hat“

Jamie: „dass er immer morgens mit mir redet. Wenn man mit ihm redet, ist man einfach irgendwie glücklich“

Ziad: „Einfach seine Freundlichkeit“

Laurel: „Dass er einfach so viel für uns gemacht hat und die Bälle immer aufgepumpt hat“

Max: „Ja und die Bälle hat er uns auch ausgeliehen, wenn wir keinen hatten. Oder hat sie auch von dem Toilettendach runtergeholt“

Ein Interview mit Herrn Zanni

Reporter Leon: „Was wirst du vermissen, wenn du in Rente gehst?“

Herr Zanni: „Natürlich die Schüler und die Kollegen. Die Lehrer, die Integrationshelfer, die Reinigung, und und und!“

Reporter Leon: „Was hat dir gut gefallen? Und was hat dir vielleicht nicht so gut gefallen?“

Herr Zanni: „Die Kinder. Manchmal war es schön. Manchmal aber auch sehr anstrengend.“

Reporter Ben: „Wie alt bist du eigentlich?“

Herr Zanni: „Ich bin 64,5 Jahre alt.“

Reporter Ben: „Ich möchte gar nicht, dass du in Rente gehst.“

Herr Zanni (lacht): „Ich aber. Das hat aber nichts mit euch zutun.“

Reporter Leon: „Was machst du denn, wenn du in Rente bist?“

Herr Zanni: „Erstmal setze ich mich vier Wochen lang auf die Couch und mache gar nichts. Ich gucke nur Fernsehen. Fernsehen und Füße hoch. Und dann muss ich meiner Frau in dem Haushalt helfen. Und wir können zusammen was unternehmen. Ich glaube nicht, dass ich Langeweile bekomme. Dafür wird meine Frau auch sorgen.“

Reporter Leon: „Vielen Dank für das Interview“